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Gauklerbrunnen im Stadtgarten

Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

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Künstler: Künstler unbekannt

Titel: Segnender Christus, Grabstätte Familie Hermann Pohl

Vorbild für den segnenden Christus auf dem Friedhof Hörde war Bertel Thorvaldsens „Segnender Christus“ (1839) mit seinen weit ausgebreiteten Armen. UG

Standort:
Do-Hörde, Friedhof Hörde, Am Ölpfad, 44263 Dortmund
Jahr:
1918
Beschriftung:
Inschrift: "Familie Hermann Pohl"; Grabstein: Lebensdaten der Verstorbenen
Technik/Material:
Skulptur: Betonwerkstein ?, freistehende Wand (zerstört): Betonwerkstein ?
Höhe:
Skulptur: ca. 1,75 m; freistehende Wand (zerstört): 3,55 m
Breite:
Skultpur: 0,85 m; freistehende Wand (zerstört): 3,28 m
Kunstwerknr.:
44263-046
Grab Pohl

In Hörde begegnete uns eine recht statische Variante dieser Christusdarstellung. So ist ein Unterschied zwischen Stand- und Spielbein kaum mehr auszumachen. Die schwungvolle Drapierung eines antiken Mantels, die bei der Thorvaldsen-Figur einen Blick auf den entblößten Oberkörper, auf nackte Arme und Beine erlaubt, ist einem bodenlangen, langärmeligen Gewand mit symmetrischem Faltenwurf gewichen. Ursprünglich stand die Figur im Torbogen einer Grabarchitektur. Auf der freistehenden, mit einem Kreuz bekrönten Wand war das Wort „Frieden“ zu lesen. Die Grabarchitektur wurde nach 1980 zerstört. UG

Ruth Kückenhoff, Barbara Strotmann: Grabsteine auf Friedhöfen im Raum Dortmund vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Studie zu einer Formsystematik. Schriftliche Hausarbeit, Erste Staatsprüfung, Dortmund 1980, Abb. 90.