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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

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Künstler: Künstler unbekannt

Titel: Kriegerdenkmal in Hörde, Gefallene 1870-1871

Der Hörder Krieger- und Landwehrverein errichtete 1895 auf dem katholischen Teil des Friedhofs ein Denkmal für einen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallenen katholischen Bürger Hördes sowie für einen unbekannten französischen Soldaten. UG

Standort:
Do-Hörde, Friedhof Hörde, Am Ölpfad, 44263 Dortmund
Jahr:
1895
Beschriftung:
Tafel: „1870 (Eisernes Kreuz) 1895/ Hier ruhen / verstorbene Krieger / des Feldzuges / 1870-71. Sie starben den Heldentod / mit Gott für König / und Vaterland / I. Rudolf Riemann / vom Inf. Reg. No 18 / gest. 23. August 70 / II. Ein französischer / Soldat / Gew. v. Hoerder / Krieger- & Landw. Verein / 1. September 1895“
Technik/Material:
Kanonenrohre, Haken, Kette, Tafel: Eisen
Höhe:
Kanonrohre: ca. 0,9 m, Stein: 0,13-0,27 m; Eisentafel: 0,034 m
Breite:
Kanonrohre: 0,16 m; Stein: 0,43 m; Eisentafel: 0,059 m
Kunstwerknr.:
44263-043
Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal

„Hier ruhen verstorbene Krieger des Feldzugs 1870-71. Sie starben den Heldentod mit Gott für König und Vaterland. I. Rudolf Riemann vom Inf. Reg. No. 16, gest. 23. August 70. II. Ein französischer Soldat.“ – heißt es auf der Gedenkplatte des Hörder Krieger- und Landwehrvereins vom 1. September 1895. Die eiserne Platte liegt auf einem Steinsockel eines Einzelgrabes, das einst von vier eisernen, aufrecht stehenden Kanonenrohre und schweren Eisenketten eingefriedet war. Nur zwei Kanonenrohre und eine Kette haben sich erhalten. Auf dem evangelischen Teil des Friedhofs existiert ein weiteres Kriegerdenkmal, das - ebenfalls am 1. September 1895 errichtet – an drei gefallene evangelische Soldaten aus Hörde erinnert. UG

Karin Schwarz: Bürgerliche Selbstdarstellung im Ruhrgebiet zwischen 1871 und 1918. Die kommunalen Denkmäler einer Industrieregion, Dissertation Universität Trier 2004, Bd. 2, Nr. 110, S. 106.