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Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

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Künstler: Egbert Broerken

Titel: Arbeit in Hörde

Die Plastik „Arbeit in Hörde“ von Egbert Broerken ist ein Geschenk des Stammtisches 'Schlanke Mathilde' an die Hörder Bürgerschaft aus Anlass der 650. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte am 16.08.1990. UG

Standort:
Do-Hörde, Hörder Neumarkt, 44263 Dortmund
Jahr:
1990
Beschriftung:
Tafel: "Arbeit in Hörde von Egbert Broerken. Geschenk des Stammtisches 'Schlanke Mathilde' an die Hörder Bürgerschaft aus Anlaß der 650. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte am 16.08.1990. Gefertigt: Ausbildungswerkstatt Phoenix der Hoesch Stahl A.G."
Technik/Material:
Stahl, Bronze
Höhe:
ca. 4,5 m
Breite:
1,8 m
Kunstwerknr.:
44263-011
Arbeit in Hörde (Egbert Broerken)
Bild: Jürgen Spiler
Arbeit in Hörde (Egbert Broerken)
Bild: Jürgen Spieler

Die Plastik ist aus einem Wettbewerb hervorgegangen und wurde von der Ausbildungswerkstatt Phoenix der Hoesch Stahl A.G. gefertigt. Sie besteht aus fünf unterschiedlich hohen, quadratischen Säulen aus Edelstahl mit geraden, schrägen oder satteldachartigen Abschlüssen. An ihnen sind bronzene Symbole industrieller Arbeit befestigt: ein Förderrad einer Zeche, eine Hochofenbrücke, die Nägel einer Nagelschmiede, das Fragment einer Uhr und ein Flügel des Vogels „Phoenix“ als Erinnerung an das alte Hörder Hüttenwerk. UG

Eva Masthoff: Städtereisen auf Tastwegen. Der Bildhauer Egbert Broerken schafft Stadtmodelle für Blinde, in: Jahrbuch Westfalen 65.2011, S. 224-227.; http://www.kunst-luebeck.de/kuenstlerdetails/broerken-egbert.html [Abruf: 30.06.2017]
Westfälische Rundschau, 12. November 1987; Ruhr-Nachrichten, 20. April 1989; Ruhr-Nachrichten 8. August 1990; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 398, S. 308.
Der deutsche Bildhauer Egbert Broerken (geb. 1950) hat nach einer Schriftsetzerlehre Design und Bildhauerei an der Fachhochschule Münster studiert. Er entwickelte neben seiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, in Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrern der Westfälischen Blindenschule in Soest ertastbare dreidimensionale Stadtmodelle. Die bronzenen Modelle fanden in vielen deutschen und europäischen Städten Aufstellung. Sie bieten blinden und sehenden Bürgern die Möglichkeit, sich einen Überblick über den Aufbau und die Struktur des Kerns einer Stadt zu verschaffen. Egbert Broerken lebt und arbeitet in Welver-Berwicke. UG

Quelle: Westfälische Rundschau, 12.11.1987; Ruhr-Nachrichten, 20.4.1989; Ruhr-Nachrichten, 8.8.1990