Gauklerbrunnen im Stadtgarten

Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

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Künstler: Künstler unbekannt

Titel: Abteufkübel (Industriedenkmal)

Standort:
Do-Kurl-Husen, Husener Straße 46, 44319 Dortmund
Jahr:
1971
Beschriftung:
Beschilderung: "Abteufkübel Baujahr 1971 gestiftet dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. von der Deilmann-Haniel GMBH"; Schild: " Zeche Kurl (Courl) 1856 begann die Massener Gesellschaft für Kohlenbergbau mit dem Abteufen der 1863 in Courl 1 und 2 umbenannten Schächte Asseln 1 und 2 Starke Wasserzuflüsse ließen die seit 1861 in Förderung stehende Grube 1878/79 vorübergehend absaufen. 1899 kam das ab 1916 Kurl genannte Bergwerk zur Harpener Bergbau-AG. Beim Ausbau der Tagesanlagen erhielten die Schächte "Tomson-Böcke", für Harpener Zechen charakteristische Fördergerüste. Seit 1904 bekam Kurl Haldenberge zur Verfüllung der ausgekohlten Abbauhohlräume über eine Seilbahn von der Schachtanlage Schleswig in Neuasseln. 1873 ging eine Kokerei in Betrieb, die 1886 und 1908 erneuert und 1928 durch die Großkokerei Gneisenau in Derne ersetzt wurde. Sie wurde 1930/31 durch eine zweite Seilbahn von Kurl mit Kokskohlen versorgt. 1929 erbrachten 1.508 Beschäftigte mit 542.000 t Kohlen die höchste Jahresförderung. Wegen der ländlichen Lage errichtete die Zeche außergewöhnlich viele Bergarbeiterwohnungen. Bereits 1900 konnte sie in Husen und Methler über 77% der Belegschaft in "Colonien" unterbringen. Massive Proteste von Belegschaft und Bevölkerung konnten die Stillegung des Bergwerks am 15. Juni 1931 infolge der Weltwirtschaftskrise nicht verhindern. Der wachsende Kohlenbedarf erforderte jedoch schon bald den Abbau des Feldes Kurl von Gneisenau aus. 1938 ließ die Harpener Bergbau-AG durch die Firma Deilmann die Schächte Kurl 1 und 2 wieder ausräumen. Die auf der 3. Sohle installierte neue Wasserhaltung sicherte bis 1978 die benachbarten Zechen gegen Wasserdurchbrüche. 1981/82 wurden die rd. 400 m tiefen Schächte endgültig verfüllt. Von ihnen zeugen zwei Entgasungsrohre auf dem Parkplatz. (Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. -Arbeitskreis Dortmund- mit Unterstützung der Deilmann-Haniel GmbH, der Harpener AG, der Fa. Dreier, der Bezirksvertretung Scharnhorst, des Heimatvereins Kurl/Husen e.V. und von Siebdruck Kost, Holzwickede, 2001)
Technik/Material:
Stahl
Höhe:
ca. 1,8 m (ohne Henkel)
Durchmesser:
Ø: ca.1,2 m
Kunstwerknr.:
44319-019
Abteufkübel
Abteufkübel