Gauklerbrunnen im Stadtgarten

Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

Künstler: Team H. Heckemüller, T. Uhlmann, A. Finke, W. Fräger

Titel: o. T. (Schornstein)

Standort:
Do-Westrich, Stieglitzweg, Schulzentrum, 44388 Dortmund
Jahr:
1973
Beschriftung:
keine separate Beschriftung
Technik/Material:
Edelstahl
Höhe:
ca. 18 m
Kunstwerknr.:
44388-009
Schornstein
Schornstein
Anonym: Bert Brecht war sein Lehrer, in: Welt am Sonnabend, Nr.42, 20. Oktober 1956.; Anonym: Zehn Bilder nach Brüssel: „Anklagen gegen den Krieg“, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Nr.113, 17. Mai 1958.; Horst Heckemüller: 25 lithographische Techniken, Dortmund 1965.; Tayfun Belgin: Dortmunder Künstlerverzeichnis, Dortmund 1997, S. 55.; Anonym: Begegnungen mit Künstlern prägten das Leben, in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Nr.070, 23. März 2006.; Anonym: Hochschule und Kunst mitgeprägt. Prof. Horst Heckemüller gestorben, in: Ruhr Nachrichten, Nr.096, 25. April 2006.; http://www.kernstadt-spd.de/parteibericht.php?id=43 [Abruf: 25.07.2013]; http://www.fh-dortmund.de/de/oeffentl/medien/fhpresse/fh-presse0306.pdf [Abruf: 25.07.2013, S.6]; Archivalien Künstler: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 500 Horst Heckemüller: Hans Tombrock: Der Künstler und sein Werk. Horst Heckemüller. In: Bergbau und Wirtschaft; Kapitel: Arbeit und Kultur.// Stadtarchiv Dortmund, Bestand 500, Prof. Theodor Uhlmann; Stadt- und Pressedienst, 3.3.1982; Ruhr-Nachrichten, 5.3.1982; Westfälische Rundschau, 5.3.1982; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27.3.1982; Ruhr-Nachrichten, 17.8.1988; Ruhr-Nachrichten, 5.3.1992; Westfälische Rundschau, 6.3.1992; Theodor Uhlmann: Theodor Uhlmann. Skulpturen, Objekte, Zeichnungen, 1961-1997, Dortmund 1997; Westfälische Rundschau, 30.4.2001; Ruhr-Nachrichten, 30.4./1.5.2001; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 30.4./1.5.2001; Ruhr-Nachrichten, 2.5.2001; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3.5.2001; Ruhr-Nachrichten, 5.5.2001.
Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 356a, S. 278f.
Horst Heckemüller wurde 1926 in Dortmund geboren und wuchs als Kind eines Arbeiters im Dortmunder Norden auf. Er studierte ab 1947 an der Schule für Bildende und angewandte Kunst in Dortmund bei Professor Tombrock und ging zwei Jahre später an die Staatliche Hochschule für Baukunst und Bildende Künste nach Weimar. 1951 folgte ein Studium an der Staatlichen Hochschule in Berlin mit den Schwerpunkten Bühnenbild, Kostümbild und Theaterwissenschaften bei Professor Kilger. 1953 arbeitete er als Assistent von Bertolt Brecht an der Berliner Volksbühne und war fast zwei Jahre als Bühnenbildner in Stockholm tätig, wo er Nelly Sachs kennenlernte. Heckemüller war Gründungsmitglied und Vorsitzender des Dortmunder Künstlerbundes und des Bundesverbandes Bildender Künstler, bevor er 1963 als Dozent für Grund- und Gestaltungslehre sowie Lithographie an der Dortmunder Werkkunstschule anfing. Bereits seit 1968 hatte Horst Heckemüller Aufträge für Kunst am Bau und nahm an mehreren Wettbewerben teil. Nachdem die Werkkunstschule 1971 als Fachbereich Design in die FH eingegliedert wurde, erfolgte 1973 seine Ernennung zum Professor für Objektdesign. 1982 wurde er Dekan des Fachbereichs. Im Ruhestand kehrte er immer wieder für einige Lehraufträge zurück. Gleichzeitig arbeitete er als freischaffender Künstler, vor allem als Maler und Graphiker, mit Ausstellungen im In- und Ausland, beteiligte sich an einigen von Adolf Winkelmanns Filmprojekten und verfasste kunsttheoretische Texte. Professor Horst Heckemüller starb 2006 im Alter von 80 Jahren in Frankreich, wo er seit 1989 ein Atelier hatte. Er war verheiratet mit der Künstlerin Helga Heckemüller. IF// Theo Uhlmann wurde am 6. März 1932 im münsterländischen Südkirchen geboren. Er machte zunächst eine Holz- und Steinbildhauerlehre, die er mit der Meisterprüfung abschloss. 1953 zog er nach Dortmund und studierte an der Werkkunstschule bei Karel Niestrath. Wohl in diesem Rahmen erfolgte seine Mitarbeit an dem seit 1954 entstehenden Antifaschistischen Mahnmal in der Bittermark. Seine eigenen bildhauerischen Arbeiten waren zunächst der geometrisch-konkreten Kunst zuzuordnen. In den achtziger Jahren wendete er sich der menschlichen Figur zu.1964 übernahm Theo Uhlmann einen Lehrauftrag an der Werkkunstschule Dortmund. Zehn Jahre später, mit der Umwandlung der Einrichtung zur Fachhochschule wurde er zum Professor ernannt. Neben seiner bildhauerischen und lehrenden Tätigkeit beteiligte sich Uhlmann in verschiedenen Funktionen am politischen Geschehen in Dortmund. So war er lange Jahre Vorsitzender des Kulturausschusses, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Verwaltungsratsvorsitzender der städtischen Sparkasse. Ebenso war er Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstler. Theo Uhlmann starb am 28.04.2001. SR//