Gauklerbrunnen im Stadtgarten

Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

Künstler: Atelier Haubner (Original von Hans Klein)

Titel: o.T. (Glasbilder)

Die fünf Motivfenster in der Fassade des Hauptbahnhofsgebäudes von Hans Klein wurden 1956 fertiggestellt und zeigen die typischen Industrieberufe Dortmunds. Sie dienten der Repräsentation der Stadt und der Werbung für die Dortmunder Industriekonzerne. Seit 2011 befinden sich Kopien der Fenster in der Bahnhofsfassade.

Standort:
Do-Mitte, Königswall 15, Hauptbahnhof (Fassade), 44137 Dortmund
Jahr:
2011
Beschriftung:
keine separate Beschilderung
Technik/Material:
Glas, Siebdruck
Höhe:
o.A.
Kunstwerknr.:
44137-091
Glasbilder
Glasbilder

„In die Glasfront des Hauptbahnhofs wurden jetzt die neuen bildhaften Glasfenster, die schon seit langem geplant worden waren eingesetzt. Es handelt sich um stilisierte Darstellungen, die dem Charakter der Industriestadt entsprechen. Unser Foto zeigt das Mittelfenster mit der Reinoldikirche und dem Dortmunder Adler sowie den gewaltigen Schornsteinen, die für unsere Stadt charakteristisch sind“, hieß es am 17. April 1956 in der Westfälischen Rundschau. Mit dem Neubau des Bahnhofsgebäudes nahm die Eisenbahndirektion Essen auch Kontakt zu dem Stuttgarter Glasmaler Hans Klein auf, um ihn mit der Umsetzung bereits vorhandener Skizzen zu beauftragen. Die Fenster sollten der Werbung und Repräsentation der Stadt dienen. Das linke Fenster zeigt einen Walzwerker mit einer Zange. Daneben ist ein Stahlgießer mit Probelöffel zu sehen, mittig die genannte Darstellung der Reinoldikirche und rechts die Darstellungen eines Bierbrauers und eines Stahlbauarbeiters. Unter den jeweiligen Arbeiterdarstellungen waren im Original die dazugehörigen Unternehmensbezeichnungen Dortmund Hörder Hüttenunion, Hoesch-Werke AG Dortmund, Dortmunder Union Brauerei und Dortmunder Union Brückenbau zu lesen. Die heutigen Fenster sind Kopien. Im Zuge der Sanierungen des Bahnhofsgebäudes sind die Originale 2009/2010 im LWL-Museum Henrichshütte Hattingen eingelagert worden. Bei den Kopien fehlen die Schriftzüge der jeweilig dazugehörigen Firmen. SR

Westfälische Rundschau, 17. April 1956; http://www.route-industriekultur.ruhr/themenrouten/15-bahnen-im-revier/hauptbahnhof-dortmund.html [Abruf:2.5.2016] https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Verkehr/Hbf_DO/#anker-4 [Abruf:2.5.2016] http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/alte-bahnhofsfenster-wieder-neu-id2277732.html[Abruf:2.5.2016]; Torkild Hinrichsen: Dortmund. Grosse Kunstführer, Bd.102, u.a. Regensburg 1982, S.42.; http://www.glasmalerei-ev.net/pages/b1814/b1814.shtml [Abruf: 07.01.2020]

Quelle: http://www.route-industriekultur.ruhr/themenrouten/15-bahnen-im-revier/hauptbahnhof-dortmund.html [Abruf:2.5.2016] https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Verkehr/Hbf_DO/#anker-4 [Abruf:2.5.2016] http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/alte-bahnhofsfenster-wieder-neu-id2277732.html[Abruf:2.5.2016]; Torkild Hinrichsen: Dortmund. Grosse Kunstführer, Bd.102, u.a. Regensburg 1982, S.42.;