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Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Bild: Jesús González Rebordinos

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

"Cowboys und Indianer" gesucht - Foto-Mitmach-Aktion zur ersten großen Familien-Ausstellung

Nachricht vom 04.06.2018

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte holt seine erste große Familien-Ausstellung nach Dortmund. Mit "Cowboy & Indianer – Made in Germany" kehrt vom 25. Juni bis 21. Oktober der Wilde Westen ein. Für die Ausstellung sucht das MKK aktuelle und historische Fotos von Indianer- und Cowboy-Kostümen.

(v.li.) Andreas Seim (Kurator, Badisches Landesmuseum Karlsruhe), Elke Torspecken (Dokumentarin am MKK) und Dr. Jens Stöcker (Direktor des MKK).

(v.li.) Andreas Seim (Kurator, Badisches Landesmuseum Karlsruhe), Elke Torspecken (Dokumentarin am MKK) und Dr. Jens Stöcker (Direktor des MKK)
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Am Museum für Kunst und Kulturgeschichte wird derzeit kräftig gebaut und geschraubt: Es laufen die Vorbereitungen für "Cowboy & Indianer – Made in Germany", die erste große Familienausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK). Vom 25. Juni bis 21. Oktober ziehen Kletterfelsen und Tipis, Saloon und Buffalo Bills Arena in die große Ausstellungshalle ein und laden dazu ein, dem Bild des Wilden Westens in Ost- und Westdeutschland nachzuspüren.

Foto-Mitmach-Aktion

Auch die künftigen Besucher der Ausstellung sind eingeladen, sich ab sofort mit Beiträgen zu beteiligen: Das MKK sucht aktuelle oder historische Fotos, auf denen Menschen in Cowboy- oder Indianerverkleidung zu sehen sind. Die Bilder landen auf einer Pinnwand in der Ausstellung, auf der die Geschichte der Cowboys und Indianer in Dortmund von 1900 bis heute zu sehen sein wird.

Lokale Bezüge

Nicht nur die Foto-Mitmach-Aktion sorgt für lokalen Bezug: "Wir haben die Ausstellung zwar vom Badischen Landesmuseum Karlsruhe übernommen, doch es wird tatsächlich eine Dortmunder Schau", verspricht MKK-Direktor Dr. Jens Stöcker. Stöcker will Familienausstellungen am MKK langfristig etablieren. Lokale Anknüpfungspunkte gibt es unter anderem durch den ehemaligen Dortmunder FH-Professor Karl Markus Kreis, der zur Rezeption und zum Mythos Indianer in Deutschland geforscht hat. Vor allem aber ist da "Buffalo Bill", jener legendäre Jäger und Entertainer aus Iowa, der 1891 mit seiner "Wild West Show" im Dortmunder "Lunapark" Station machte und Dortmund zum ersten Mal ins Wildwest-Fieber versetzte.

Führungen für Sehbeeinträchtigte

Zur Ausstellung wird es ein umfangreiches Begleitprogramm für große und kleine Western-Fans geben. Das beginnt bei einer Mittags-Kurzführung durch die Ausstellung. Im Museumscafé gibt es anschließend ein deftiges Chili. Abends können Besucher Vorträgen lauschen. Kinder können außerdem zum Beispiel nach einem Ausstellungsbesuch in den Tipis der Erlebniswelt Fredenbaum übernachten. Darüber hinaus bietet das MKK viele Mitmach-Angebote für Kindergärten und Schulen an.

Erstmals wird es zu dieser Ausstellung im Begleitprogramm auch Angebote für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sowie für Sprachlernende geben. Dafür hat das MKK mit mehreren Studiengängen der TU Dortmund kooperiert.

Führungen in englischer Sprache

Ein besonderes Angebot gibt es dank einer Kooperation mit dem Institut für Anglistik und Amerikanistik der TU Dortmund: Studierende von Prof. Walter Grünzweig bereiten englischsprachige Führungen für Kindergärten, Schulen und Touristen vor.

"Cowboy & Indianer – Made in Germany" ist eine Ausstellung des Badischen Landesmuseums Karlsruhe.

Zum Thema

DEW21 und Sparkasse Dortmund ermöglichen Schulen und Kitas kostenlose Führungen. Bewerbungen dafür sind ab sofort über Email möglich.

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