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Rotunde im Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Bild: Karin Hessmann

Stadtgespräche im Museum 2017

Ringveranstaltung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte rund ums Sammeln

Ob Briefmarken oder Kunst, Schmetterlinge, Lieder oder Daten: Das Sammeln ist die Leidenschaft vieler Menschen und vermutlich ihre grundlegendste Kulturtätigkeit. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) und die Technische Universität Dortmund widmen dem Sammeln nun ihre Ringveranstaltung "Stadtgespräche im Museum": Neun Expertinnen und Experten beleuchten von Mai bis Dezember das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – und am Ende sind die Dortmunderinnen und Dortmunder gefragt. Alle Veranstaltungen sind kostenlos; nach den Vorträgen darf diskutiert werden.

In den Vorträgen und Gesprächen geht es u.a. um die "Wunderkammern" als Ur-Form der heutigen Museen, um die Brüder Grimm, um "Big Data" oder um Orhan Pamuks literarisch-reales "Museum der Unschuld". Am Ende gibt es eine Premiere: Beim letzten Termin am 7. Dezember sind Dortmunderinnen und Dortmunder eingeladen, ihre Sammlung zu präsentieren. "Ob wertvoll, kurios, selten oder sinnlos: Aus dem Kaleidoskop wird für einen Abend eine Sammlung Dortmunder Interessen und Leidenschaften entstehen", sagt Dr. Jens Stöcker, Direktor des MKK.

Schon seit 2010 veranstalten das MKK und die TU Dortmund die "Stadtgespräche im Museum" zu jährlich wechselnden Themen. Diesmal sind neun Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen zu Gast – darunter Schriftsteller, Informatiker und Historiker, Architekten, Philosophen und Kunsthistoriker u.a. aus Berlin, Linz, Kappeln und Halle. In den vergangenen Jahren ging es u.a. um die Themen "Europa" (2016), "Heimaten" (2015), "FOODWAYS – Vom Kulinarischen und seiner Moral" (2014), "Die Magie des Geldes" (2013) oder "Frieden und Krieg" (2012).

Organisatorisches:

Die Vorträge finden an ausgewählten Donnerstagen in der Rotunde des Museum für Kunst und Kulturgeschichte (Hansastraße 3, Dortmund) jeweils um 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Eine hauseigene FM-Anlage steht kostenlos zur Verfügung.

Verantwortlich:

Die Reihe wurde geplant und organisiert von Dr. Brigitte Buberl, Dr. Gisela Framke und Dr. Jens Stöcker (Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund) sowie Prof. Walter Grünzweig, Prof. Wolfgang Sonne (Technische Universität Dortmund) und PD Dr. Karl Lauschke (Ruhr-Universität Bochum).

Veranstaltungsort und Kontakt

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

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