Dortmund überrascht. Dich.
Außenansicht Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Vortrag

Stadtgespräche im Museum

abgesagt

Absage!

Der für Donnerstag, 12. September, 18 Uhr angekündigte Vortrag in der Reihe „Stadtgespräche im Museum“ mit Philipp Sulzer über Robin Hood muss aus Krankheitsgründen leider ausfallen.

Philipp Sulzer
MKK Dortmund
Robin Hood

In der neuen Familienausstellung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte spüren Kinder und Jugendliche einer Heldenfigur nach, die durch ihre stetig wiederkehrende und immer neue Präsenz in Kino und Literatur beinahe jedem ein Begriff ist. Welche Werte machen Helden aus? Was bedeutet Gemeinschaft? Darf man Regeln brechen, um Not zu lindern? – Typische Fragen an das Thema „Robin Hood“. Aber was für eine Art Held soll diese über Jahrhunderte entstandene und ausgeschmückte Figur eigentlich sein? Ein frommer Gesetzloser, wie in der Überlieferung des Spätmittelalters? Der Sozialrevolutionär, den die Frühe Neuzeit in ihm sehen wollte? Der romantisch-verwegene oder auch beinharte Kinoheld des 20. und 21. Jahrhunderts? An Robin Hood zeigt sich: Jede Zeit braucht ihre eigenen Helden.

Philipp Sulzer studierte Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters in Freiburg im Breisgau, arbeitete mehrere Jahre in der Mittelalterabteilung der Bodendenkmalpflege des Regierungsbezirks Freiburg und wechselte 2010 in die Archäologie an Museen. Bis 2018 war er an mehreren großen Ausstellungsprojekten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und dem Braunschweigischen Landesmuseum beteiligt. Seit März 2019 ist er Kurator für Archäologie und mittelalterliche Stadtgeschichte am MKK und Leiter des Museums Adlerturm – Dortmund im Mittelalter.

Helden und Mythen

Eine Ringveranstaltung der Technischen Universität Dortmund und des Museums für Kunst und Kulturgeschichte

Auf Helden treffen wir überall. Sie sind die herausragenden Gestalten in mythischen Erzählungen, in geschichtlichen Darstellungen und in Hollywood-Filmen, zuweilen auch Zeitgenossen, die Besonderes geleistet haben und deshalb als Helden gewürdigt werden. Die Heldin und der Held sind manchmal reale Personen, manche stellen sich als bloße Verkörperungen von erstrebenswerten Charaktereigenschaften heraus, andere wiederum sind etwas dazwischen: Verdichtungen realer historischer Personen zu Idealfiguren.

Welche Eigenschaften sie auch immer haben – es gibt Helden, seit Menschen über Menschen sprechen. Sie haben in den Zeiten je verschiedene Stellen- und Nutzwerte. Während sie seit dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere seit den 1968er Jahren häufig kritisch gesehen wurden und sogar in der Form von Antihelden auftraten, feiert der ungebrochene Held in der jüngsten Vergangenheit in politischen und populärkulturellen Kontexten eine überraschende Renaissance.

In der diesjährigen Vortragsreihe kreisen Wissenschaftler/innen und Forscher/innen das Phänomen aus der Sicht ihrer verschiedenen Fachgebiete ein und behandeln Helden in Mythen und Literatur, Geschichte und Alltag, Film und Sport.

Veranstaltungsinformation

Vortrag: Stadtgespräche im Museum

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.
abgesagt
Donnerstag, 12. September 2019
18:00 Uhr

Veranstalter

Museum für Kunst und Kulturgeschichte