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Museum für Naturkunde

Mineralogische Sammlung

Den Schwerpunkt der mineralogischen Sammlung bilden Funde aus der Region. Aufgrund der großen Kriegsschäden wurde sie in den 1950er Jahren durch den Ankauf der berühmten Sammlung SCHMIDT komplettiert.

Tausende von kostbaren Mineralen werden im Geomagazin aufbewahrt.

Tausende von kostbaren Mineralen werden im Geomagazin aufbewahrt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Museum für Naturkunde

Besonders die Minerale des Sieger- und Sauerlandes nehmen einen großen Stellenwert ein, aber auch das Ruhrgebiet, das Bergische Land und das Münsterland sind mit einer Vielzahl an Exponaten vertreten. Zahlreiche Kalzite von Hohenlimburg, die den Formenreichtum dieser auf den ersten Blick eher unscheinbaren Mineralgruppe verdeutlichen, oder das einmalige Archiv von eiszeitlichen Höhlenperlen stellen nur zwei der verschiedenen Teilsammlungen dar.
Eine weitere Besonderheit ist eine ca. 1.500 Objekte umfassende Achatsammlung, deren Schwerpunkt bei deutschen Fundstellen liegt. Natürlich darf auch eine umfangreiche Mineralsystematik nach STRUNZ nicht fehlen.

Eine Kuriosität, die regelmäßig bei den Besuchern für Gänsehaut sorgt, sind die „menschlichen Steine“ (Blasensteine, Nierensteine, Magensteine etc.), die ursprünglich aus den Städtischen Kliniken stammen und auf eindrucksvolle Weise daran erinnern, dass sogar im menschlichen Körper Steine bis zu einer beachtlichen Größe heranwachsen können ...
Ein beeindruckendes UV-Kabinett mit fluoreszierenden Mineralen aus der ganzen Welt komplettiert die Sammlung der Mineralogie.

Kristalle

Nahaufnahmen von Mineralen lassen die Kristallstruktur erkennen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Museum für Naturkunde

Museum für Naturkunde