Dortmund überrascht. Dich.
Museum für Naturkunde

Museum für Naturkunde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Museum für Naturkunde

Paläontologische Sammlung

Fossile Seeigel

In der paläontologischen Sammlung findet sich ein ganzer Schrank mit Seeigeln aus der Kreidezeit.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Museum für Naturkunde

Die geowissenschaftlichen Sammlungen mit etwa 70.000 Einzelobjekten werden in die drei Teilbereiche der Paläontologie, Mineralogie und Geologie untergliedert. Den historischen Grundstock bildet die paläontologische Sammlung, die noch zahlreiche Stücke aus der Gründungszeit des Museums von vor 100 Jahren beherbergt (Sammlungen WEINERT, LAURENT und FREMDLING). Sie umfasst Fossilien der gesamten Erdgeschichte, angefangen bei über zwei Milliarden Jahre alten Stromatolithen aus Australien bis hin zu eiszeitlichen Knochenfunden aus Dortmund und der näheren Umgebung.

Einen herausragenden Stellenwert nimmt die paläobotanische Sammlung aus dem Devon und Karbon ein, die einen detaillierten Einblick in die Pflanzenwelt des Erdaltertums gewährt und für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert ist. Aber auch die Versteinerungen der Kreidezeit, die aus der gesamten Region aufgesammelt wurden, dürfen nicht unerwähnt bleiben. Von Riesenammoniten über Muscheln und Seeigel bis hin zu Überresten von Sauriern ist im Magazin und der Schausammlung vieles aus dieser Zeit vertreten.

Eine Besonderheit des Museums ist die ca. 800 Stücke umfassende Sammlung der Grube Messel, die bei mehreren Grabungskampagnen des Museums in den Jahren 1974 bis 1978 gefunden wurden. Das Highlight ist hierbei ein originales Messeler Urpferdchen, das neben zahlreichen anderen Messel-Fossilien zu bestaunen ist.

Neben Messel sind in den Sammlungen des Museums auch alle anderen wichtigen deutschen Fossillagerstätten mit zahlreichen Exponaten vertreten, wie Solnhofen, Bundenbach oder Holzmaden.

Museum für Naturkunde