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Museum Ostwall

Intermedia-Archiv Hans Breder

In seiner Sammlungspräsentation zeigt das Museum Ostwall Werke aus seiner Sammlung, die durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt werden.

In einem Arbeitsraum haben die Besucherinnen und Besucher in der neuen Sammlungspräsentation auf der Ebene 5 die Möglichkeit, das Intermedia-Archiv des Künstlers Hans Breder zu erkunden: Dokumente, Videos und Skripte von Künstlerinnen, Künstlern und Studierenden, die seit den späten 1960er Jahren im Rahmen des Intermedia Program entstanden.

Das Intermedia Program wurde 1968 von Hans Breder an der Fakultät für Kunst der Universität Iowa gegründet. Er schuf damit ein Labor, in dem Künstler, Studierende und verschiedenste Wissenschaftler miteinander experimentieren konnten. Dabei wurden die Grenzen der herkömmlichen Kunstgattungen bewusst überschritten und die Möglichkeiten elektronischer Medien, von Tanz, Performance, Film und Video erprobt. Cultural Studies, Psychologie oder Soziologie spielten bei der theoretischen Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit eine wichtige Rolle. Außerdem änderte sich das Verhältnis von Lehrenden und Studierenden grundlegend: Es ging nun darum, gemeinsam und voneinander zu lernen. Im Rahmen des Visiting Artists Programs der Rockefeller Foundation kamen namhafte Künstler wie Nam June Paik, Vito Acconci oder Wolf Vostell nach Iowa, um mit den Studierenden zu diskutieren und zu arbeiten. Durch Kooperationen zwischen der Universität Dortmund und der Universität Iowa kam das Breder-Archiv nach Dortmund. Es wird nun gemeinsam mit dem Museum Ostwall aufgearbeitet und dem Publikum zugänglich gemacht.

Informationen darüber, welche Künstlerinnen und Künstler mit Dokumenten im Archiv vertreten sind und nähere Angaben zu den Materialien und deren Inhalten erhalten Sie in der PDF " Intermedia-Archive Hans Breder [pdf, 638 kB] ".