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Museum Ostwall

Kulturstiftung Dortmund

Dortmund bekommt wieder ein Kippenberger-Gemälde

Nachricht vom 27.11.2017

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens schenkt die Kulturstiftung Dortmund dem Museum Ostwall ein Werk des in Dortmund geborenen Künstlers Martin Kippenberger.

Freuen sich über das neue Gemälde im Museum: v.l. Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK Dortmund, Edwin Jacobs, Direktor Dortmunder U und Hans-Dieter Michalski, Vorsitzender der Dortmunder Kulturstiftung

Freuen sich über das neue Gemälde im Museum: v.l. Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK Dortmund, Edwin Jacobs, Direktor Dortmunder U und Hans-Dieter Michalski, Vorsitzender der Dortmunder Kulturstiftung.
Bild: Stadt Dortmund

Das teilte der Stiftungsvorsitzende, Hans-Dieter Michalski, in einem Pressegespräch zum Auftakt des Jubiläum-Wochenendes am Freitag, 24. November, mit. Dabei zog er zugleich eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit: Die Kulturstiftung sei seit ihrer Gründung zu einer festen Institution im kulturellen Leben Dortmunds geworden, und habe hier dazu beigetragen, Lebendigkeit und Vielfalt von Kunst und Kultur zu fördern und auszubauen.

Dieses Bild stärkt die Sammlung des Museums Ostwall

Edwin Jacobs, Direktor des Museums Ostwall

Anlass der Stiftungsgründung 1992 war vor allem der Wunsch nach einem Konzerthaus in Dortmund, für dessen Errichtung insbesondere Ulrich Andreas Vogt vehement warb. Der damalige NRW-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement unterstützte das Vorhaben. Er empfahl aber, bürgerliches und wirtschaftliches Engagement für Kunst und Kultur in Dortmund zu bündeln, um der Politik den Weg für die Realisierung des Konzerthauses zu ebnen. Dies war der Gründungsanstoß für die Stiftung. Allerdings, so Michalski, stand von Anfang an nicht allein das Konzerthaus im Fokus der Arbeit, sondern die Förderung der ganzen Breite wichtiger kultureller Veranstaltungen und Einrichtungen als wichtigem Standortfaktor im interregionalen Wettbewerb.

Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK Dortmund, unter deren Patronat die Stiftung steht, bekräftigt den Ansatz: "Eine neue Allianz zwischen Wirtschaft und Kultur war damals notwendiger denn je – ebenso wie die dauerhafte Existenz einer Institution, die Kunst und Kultur in Dortmund fördert und hilft, ihnen auch außerhalb der Stadt, möglichst international, einen besonderen Ruf zu verschaffen."

250 geförderte Projekte

Insgesamt hat die Kulturstiftung seit ihrer Gründung mehr als 250 Projekte gefördert, die zu einem vielfältigen und anspruchsvollen Kulturangebot beigetragen haben - und damit zu einer Förderung der Standortqualität und des Ansehens Dortmunds. Dazu trägt auch die 1998 aufgenommene Verleihung von Preisen an international herausragende Künstler wie zuletzt Anne-Sophie Mutter, Heinz Mack oder Edita Gruberova bei, die bundesweit den Blick auf Dortmund gelenkt haben.

Für die Förderung hat die Stiftung bislang fast 4 Millionen Euro aus den Erträgen des inzwischen auf 5,8 Millionen Euro angewachsenen Stiftungsvermögens aufgewandt. Fast 170 Unternehmen und Privatpersonen haben zu dieser Summe beigetragen. Aktuell, so Michalski, werde der Stiftungsgedanke allerdings auf eine besondere Probe gestellt. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase sinken die Zinseinnahmen beständig und mit ihnen auch die Fördermöglichkeiten. Unverzichtbares privates Engagement in vielen gemeinnützigen Bereichen werde so erheblich beeinträchtigt. Dabei sei der Bedarf groß. So habe das kulturelle Angebot im Wettbewerb der Standorte noch deutlich an Bedeutung zugenommen, während die öffentlichen Mittel für Kulturförderung begrenzt seien.