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Dortmunder DEW21-Museumsnacht

Baukunstarchiv NRW (19)

Das Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen ist ein Ort der Wissenschaft, der Forschung und des baukulturellen Dialogs. Es ist die zentrale Einrichtung zur Archivierung von nordrhein-westfälischer Architektur, Stadt- und Ingenieurbaukunst. Ergänzend zur Denkmalpflege, die das baukulturelle Erbe durch den Schutz der Bauten selbst sichert, stellt sich das Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen der Aufgabe, planungs- und baubezogene Dokumente wie Zeichnungen, Modelle, Fotografien, Akten und andere Medien zu erhalten.

Gebäude Baukunstarchiv

Baukunstarchiv NRW
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Podehl Fotodesign Dortmund

Diese Unterlagen sind für das Verständnis und die Vermittlung von Architektur, Stadt- und Ingenieurbaukunst unabdingbar und ermöglichen es nachfolgenden Generationen, die Arbeit und Denkweise von Baukulturschaffenden nachzuvollziehen. Das Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen ist insofern ein Ort, der die Bau- und Planungsgeschichte des Landes bewahrt und lebendig werden lässt. Ausstellungen, Diskussionen und Seminare fördern den baukulturellen Austausch in einem offenen Haus unter dem Motto: Bewahren – Erforschen – Ausstellen.

Das Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen wurde im November 2018 eröffnet. Es wird von der Stiftung Deutscher Architekten, der Architektenkammer NRW, der Ingenieurkammer-Bau NRW und dem Förderverein für das Baukunstarchiv NRW als Gesellschaftern sowie der TU Dortmund als Kooperationspartner getragen.

Seinen Ort hat das Baukunstarchiv NRW in einem geschichtsträchtigen Haus gefunden, das heute den ältesten Profanbau in der Dortmunder Innenstadt bildet. Errichtet wurde es 1872-75 als preußisches Oberbergamt nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Knoblauch. 1911 baute es der Dortmunder Stadtbaumeister Friedrich Kullrich zum städtischen Kunst- und Gewerbemuseum um und versah es dabei mit dem imposanten Lichthof. Nach Kriegszerstörungen wurde das Haus 1956 als Museum am Ostwall wiedereröffnet. Auf Anregung der Museumsdirektorin Leonie Reygers wurden nach Plänen des städtischen Bauamtes die oberen Geschosse für Oberlichtsäle im ersten Obergeschoss abgetragen und der Bau mit einer einfachen Ziegelfassade ummauert. In dieser Form prägt der Bau auch nach den Renovierungen der 1990er und der 2010er Jahre das Stadtbild am Ostwall.

Führungen

Das Baukunstarchiv NRW bietet Führungen zum Haus am Ostwall 7 an.
In seiner knapp 150-jährigen Geschichte hat das Gebäude einen mehrfachen Nutzungswandel vom Verwaltungs- zum Kulturbau vollzogen, der an vielen Spuren im Haus nachvollziehbar ist. Die Geschichte und Bedeutung des Bauwerks werden bei einem Gang durch die Räume aufgezeigt.

  • Gruppenführungen: Nach Terminabsprache, unter Telefon 0211 4967822
  • Offene Führungen: Jeden 1. Donnerstag im Monat, um 18.30 Uhr (ab Mai 2019). Um Anmeldung innerhalb der Öffnungszeiten, unter Telefon 0231 22250150 , wir gebeten.

Öffnungszeiten: dienstags - sonntags. 14.00 bis 17.00 Uhr, donnerstags bis 20.00 Uhr, montags geschlossen

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