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Dortmunder DEW21-Museumsnacht

Junkyard (23)

Das Junkyard zählt als Teil des Strukturwandels zu den jüngeren Errungenschaften der Dortmunder Kulturlandschaft. „Established 2016“, wurde es dennoch bereits im März 2019, in einem Bericht der Onlineausgabe der Zeit über die Industriekultur Ruhr, als eine von „7 Locations“ hervorgehoben „die du nicht verpassen darfst“. So fanden in dieser kurzen Zeit bereits nationale und internationale Größen wie Trettmann, Gentleman, Felix Lobrecht, Laibach, Yung Hurn, Westbam, Beenie Man und viele weitere ihren Weg in die Dortmunder Nordstadt. Im kommenden Sommer gesellen sich zB. Kool Savas und Too Strong hinzu.

Das Junkyard-Gelände im Sommer

Das Junkyard-Gelände im Sommer
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Junkyard

Nachdem der Ort an der Schlägelstraße 57 ursprünglich der Verhüttung in der Stahlindustrie diente, wurde er lange Zeit als Schrottplatz genutzt, bevor er ab 2015 in Privatinitiative Stück für Stück in ein kulturelles Event-Zentrum verwandelt wurde. Nach dem Motto „aus Alt mach Neu“, ist hier das Upcycling fester Bestandteil der eigenen Philosophie. Und so finden zwischen Überseecontainern und Autowracks vor allem Musikveranstaltungen sämtlicher alternativer Musikstile wie HipHop, Reggae, Rock und elektronischer Musik statt. Daneben runden Comedy, Wortkabarett, Lesungen und verschiedenste Food- und Spezialmärkte das Angebot ab.

Denn das JUNKYARD verfügt neben seiner Konzerthalle über einen ausgedehnten Außenbereich und eine Fläche von insgesamt 1983 Quadratmetern. Dort wird es ebenfalls nie langweilig und es gibt auch für wiederkehrende Besucher ständig Neues zu entdecken, denn die vielen Container, Wände und sonstigen Gegenstände dienen als dreidimensionale Leinwände, die ständig von verschiedenen Künstlern kreativ umgestaltet werden. Industriekultur im Wandel eben.

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