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Dortmunder DEW21-Museumsnacht

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern (14)

Ehrenhof des Zechengeländes

Der Ehrenhof des schlossartigen Zechengeländes. Ein Ort der Entspannung und lebendigen Industriekultur
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): LWL/Hudemann

Kunstvolle hellrote Backsteinfassaden und verzierte Giebel erinnern eher an ein Schloss als an eine Zeche, auf der Kohle gefördert wurde. Genau dies war Teil der Bauidee vor über 100 Jahren. Heute gilt das "Schloss der Arbeit" als eines der außergewöhnlichsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in Deutschland. Kaum mehr vorstellbar ist, dass die schlossartige Anlage nach der Stilllegung in den 1960er Jahren abgerissen werden sollte. Wichtigstes Objekt im Kampf um den Erhalt war die Maschinenhalle mit dem eindrucksvollen Jugendstilportal - heute eine Ikone der Industriekultur. In seiner Dauerausstellung widmet sich das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern der Arbeits- und Lebenswelt des Ruhrbergbaus im 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen die Bergleute und ihre Familien zwischen Schacht und Kolonie und die Geschichte der Region von der Hochindustrialisierung bis zum heutigen Strukturwandel.

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