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Dortmunder DEW21-Museumsnacht

Pauluskirche (35)

Die Pauluskirche an der Schützenstraße ist eine von drei Kirchen der ev. Lydia-Kirchengemeinde, die die Dortmunder Nordstadt abdeckt. Sie ist die erste reformatorische Kirche, die Ende des 19. Jahrhunderts in Dortmund außerhalb des Walls gebaut wurde und hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich.

Pauluskirche Außenansicht

Außenansicht der Pauluskirche
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Denkmalbehörde Dortmund - Günther Wertz

Die Gemeinde geht heute mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Angeboten in der Pauluskirche neue Wege. Ein beeindruckendes Konzert-Spektrum, Tatort- Public Viewing, neue Gottesdienstformen („Talk to heaven“, Kulturgottesdienste u.a.), wöchentliche „Klänge für die Seele“, die „Nacht der Religionen und Kulturen“, das jährliche Musikfestival „Halleluyeah“ und vieles mehr sorgen seit 15 Jahren für Aufmerksamkeit weit über kirchliche Kreise und die Kommunalgrenzen hinaus.

Als Kulturkirche in Dortmund beherbergt die Pauluskirche, die noch zu Kaiserzeiten gebaut wurde, heute u.a. ein breites Konzertspektrum, von klassischer Musik bis Pop- und Rockkonzerten. Mittlerweile sind viele prominente Musiker hier aufgetreten. Dabei waren u.a. Katja Ebstein, Mick Taylor (Ex-Rolling Stone), Ray Wilson (Ex-Genesis), Mik Kaminski und Phil Bates (Ex-ELO), Die Prinzen und Gregor Meyle.

Im Jahr 2013 veranstaltete die Gemeinde das deutschlandweit erste Alternative Orgelfestival, u.a. mit Konzertprogrammen wie "Orgel rockt" und "Orgel & DJ". Neue Wege werden auch beim Gespräch über Glaubens- und Sinnfragen des Lebens gegangen. In 2013 fand das erste philosophische Podiumsgespräch statt. Seitdem sorgen monatliche philosophische Abende für Interesse. In den letzten Jahren hat sich zudem ein neuer inhaltlicher Schwerpunkt gebildet. In vielen Veranstaltungen und Projekten geht es um gerechte Teilhabe und ökologische Erneuerung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. 2018 erhielt die Gemeinde für dieses Engagement das „Agenda Siegel“ der Stadt Dortmund verliehen. Seit Jahren steigt die Anzahl der ehrenamtlich Mitarbeitenden und der Besucher, darunter viele, die lange nicht mehr in einer Kirche waren. Die Gemeinde zeigt: "Kirche ist erneuerbar“ und setzt das mit viel Elan und Freude um.

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