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Dortmunder DEW21-Museumsnacht

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St. Reinoldi (32)

Die Dortmunder Hauptkirche bildet noch heute das städtebauliche Zentrum des Innenstadtbereichs und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Altarraum

Die Reinoldikirche gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): aboutpixel / zielske photographie

Erbaut wurde St. Reinoldi im Wesentlichen in der Mitte des 13. Jahrhunderts, nachdem durch einen verheerenden Stadtbrand 1232 der Vorgängerbau weitgehend zerstört worden war. Aufgrund der steigenden Verehrung des Kirchen- und Stadtpatrons Reinoldus sowie eines erhöhten städtischen Repräsentationsbedürfnisses erhielt St. Reinoldi um 1450 einen neuen Chor und einen höheren Turm, das so genannte „Wunder Westfalens“. Aus dieser Zeit stammt eine Vielzahl der heute im Chorraum versammelten Kunstschätze.

Als lebendiger Ort des Glaubens hat sich St. Reinoldi seit dem Mittelalter stark verändert: Reformation und Säkularisation, der Zweite Weltkrieg und der Wiederaufbau der Nachkriegszeit haben Bild und Funktion der Reinoldikirche verwandelt und geprägt. Aktuell zeigt sich die Stadtkirche als offener Ort des Glaubens, der gleichzeitig über Konzerte, Tanzveranstaltungen, Kunstprojekte und Führungen ein weiter gefasstes Erleben des Kirchenraums ermöglicht.

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