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Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Museen

"Afrika-Woche"

Vortrag im MKK beleuchtet südafrikanische Kunst zur Zeit der Apartheid

Nachricht vom 05.03.2018

Um Kunst aus Südafrika zur Zeit der Apartheid geht es in einem Vortrag von Julia Friedel am Donnerstag, 8. März, um 18:00 Uhr, im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK). DIe Kuratorin des Weltkulturen Museums in Frankfurt am Main ist im Rahmen der "Afrika-Woche" im MKK zu Gast.

Bild von Sam Nhlengethwa

"The 10th Anniversary of June the 16th 1986" von Sam Nhlengethwa aus der Sammlung des Weltkulturen Museums
Bild: Wolfgang Günzel

Julia Friedel, Kuratorin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main, spricht an der Hansastraße 3 über die Afrika-Sammlung an ihrem Haus. Mitte der 1980er Jahre kamen etwa 600 Werke von Künstlern aus Südafrika in die Sammlung des heutigen Weltkulturen Museums.

Die Arbeiten geben Einblick in die besondere Entstehungsgeschichte der Sammlung und erzählen von der speziellen Situation der Künstler in einer von Ausgrenzung geprägten Gesellschaft. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Der Vortrag ist Teil der "Afrika-Woche" im MKK. Im Rahmen dieser ist auch die Ausstellung "Between the Devil and the Deep Blue Sea“ des südafrikanischen Fotografen Pieter Hugo zu sehen. Noch bis zum 13. Mai präsentiert das Museum rund 200 spektakuläre Stillleben, Porträts und Landschaftsbilder des Künstlers. Pieter Hugo legt seinen Fokus auf die Spuren und Narben der Menschen und ihres Landes. Dabei gilt sein Augenmerk den Subkulturen, Außenseitern und der Kluft zwischen Ideal und Realität.