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EU-Kulturförderung

Dritte Konferenz des Millionenprojekts "smARTplaces" findet im Dortmunder U statt

Nachricht vom 04.02.2020

Die EU-Kulturförderung unterstützt "smARTplaces" mit 2 Millionen Euro. Das Dortmunder U hat das Projekt initiiert und leitet es. Digitalität in der Kultur- und Kreativwirtschaft ist das Oberthema der dritten und letzten internationalen smARTplaces-Konferenz am Donnerstag, 5. März, im Dortmunder U.

"Publikumsentwicklung" (Audience Development) ist eines der großen Zukunftsthemen von Museen und Kulturorten in ganz Europa: Es geht darum, sein Publikum in der digitalen Gesellschaft zu halten, Angebote an veränderte Bedürfnisse und Wünsche anzupassen und neue Besucherzielgruppen zu gewinnen. In einem groß angelegten EU-Projekt testeten insgesamt 10 Museen und Hochschulen in acht Ländern bis 2020 in mehreren Modellprojekten Strategien der Publikumsentwicklung.

Kultureinrichtungen werden zu intelligenten Kunst-Orten

Zu den Zielen gehörte es, neue Wege der Kunst- und Kulturvermittlung zu finden, die Besucher*innen an den Angeboten zu beteiligen und sich auf allen Ebenen zu vernetzen. Kurz: Die beteiligten Kultureinrichtungen sollten zu "smARTplaces", zu intelligenten Kunst-Orten werden. Die EU-Kulturförderung unterstützte das Projekt in den vier Jahren mit 2 Millionen Euro. Das Dortmunder U hat das Projekt initiiert und leitet es. Nun endet "smARTplaces" mit einer dritten und letzten internationalen smARTplaces-Konferenz am Donnerstag, 5. März, im Dortmunder U.

Letzte internationale smARTplaces-Konferenz

Rund 150 Kulturfachleute kommen zusammen, um sich von Erfahrungen und Ansätzen aus aller Welt inspirieren zu lassen. Zwanzig Referent*innen aus zehn Ländern geben Einblicke in das Experimentieren und Zusammenarbeiten, über Misserfolge und Erfolge im Kontext von Digitalität und Kultur und diskutieren mit den Teilnehmenden die Erfahrungen und Perspektiven aus vier Jahren "smARTplaces".

In dem EU-Projekt haben neun Museen und Hochschulen aus sieben Ländern vier Jahre lang Strategien getestet, zu digital-versierteren Kulturorten zu werden. Das Dortmunder U hatte das Projekt initiiert und leitet es.

Die Veranstaltung findet auf Englisch mit Simultanübersetzung statt ist offen für interessierte Teilnehmende. Sie wird live im Internet über die Website smartplaces.eu und den Facebook-Kanal des Dortmunder U übertragen.

Vorträge und Workshops

In vier Panels – Identität, Zugehörigkeit, Akzeptanz und Zugang – geht es um Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Berufserfahrungen: Ein Museum in Schweden will präsenter in der Stadt werden, ein Zirkus aus Spanien entdeckt seine Identität wieder. Ein Historiker aus einem deutschen Museum denkt darüber nach, wie digital sein Haus werden muss, und ein indischer Festivaldirektor entschließt sich, Kultur in den Alltag der Bürger einer Metropole einzuführen.

Alle diese Geschichten haben einen gemeinsamen Nenner: Sie reflektieren den sinnstiftenden Einsatz des Digitalen. Die Vorträge sollen zu neuen Ideen und Gedankenspielen anregen, die die Teilnehmenden in ihre berufliche Praxis einbringen können. Ganz praktische Einblicke gibt es bei Workshops zu Themen wie Wegeführung, Barrierefreiheit oder immersives Storytelling.

Zum Thema

Tickets gibt es online für 39 Euro (inkl. Getränke und Mittagsessen). Mehr Informationen zum Programm und den Referenten finden Sie auf

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.