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Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Gesundheit

News-Ticker zum Coronavirus in Dortmund

Nachricht vom 28.03.2020

Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie in unserer Nachricht. Die Lage verändert sich zurzeit in immer kürzeren Abständen. Kontaktreduzierende Maßnahmen sind notwendig, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Verwaltung reduziert ihre Öffnungszeiten.

Zum Thema

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) verändert sich die Lage in immer kürzeren Abständen. Wer Fragen dazu hat, findet Antworten in der regelmäßig aktualisierten Rubrik "Häufig gestellte Fragen" des Gesundheitsamtes.

Auch bei Twitter informiert die Stadt Dortmund unter #CoronaDO zu aktuellen Entwicklungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Dortmund sind 256 Corona-Fälle bestätigt
  • Testungen werden in der zentralen Diagnostikstelle am Klinikum Nord durchgeführt
  • NRW-Landesregierung hat ein Kontaktverbot für mehr als zwei Personen verordnet
  • Busse und Bahnen fahren weiterhin nach dem Ferienfahrplan
  • Alle Veranstaltungen in Dortmund sind abgesagt
  • Schulen, KiTas und Bildungseinrichtungen sind geschlossen
  • Freizeiteinrichtungen (z.B. Zoo, Westfalenpark), Restaurants, Cafes und Kneipen sind geschlossen

Update (28. März, 16:00 Uhr): Weitere 18 positive Test-Ergebnisse - 256 Corona-Fälle

Am Samstag, 28. März, sind 18 positive Test-Ergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 256 positive Tests vor. Insgesamt 81 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Die Stadt Dortmund warnt noch einmal vor Personen, die sich verbotenerweise als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes der Stadt Dortmund ausgeben. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können sich grundsätzlich mit einem Dienstausweis legitimieren.

Update (27. März, 14:45 Uhr): Weitere 15 positive Test-Ergebnisse - 238 Corona-Fälle

Am Freitag, 27. März, sind bis 14:00 Uhr 15 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 238 positive Tests vor. Insgesamt 64 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

In der Diagnostikstelle Klinikum Nord wurden bis 14:00 Uhr insgesamt 229 Abstriche durchgeführt.

Update (27. März, 11:40 Uhr): Jugendamt bietet Telefonberatung bei Erziehungs- und Familienfragen

Die viele gemeinsam zu Hause verbrachte Zeit stellt alle Familienmitglieder vor neue Herausforderungen. In dieser Situation bieten die Erziehungs- und Familienberatungsstellen des Jugendamtes und der freien Träger allen Kindern, Jugendlichen und Eltern telefonische Beratung an.

Update (27. März, 11:00 Uhr): EDG holt weiterhin Sperrmüll ab - Transport-Service eingestellt

Aufgrund der Corona-Krise gibt es Veränderungen bei den haushaltsnahen Service-Dienstleistungen der EDG.

Update (26. März, 17:15 Uhr): 223 bestätigte Corona-Fälle - 52 Patient*innen genesen

Am Donnerstag, 26. März, sind 18 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 223 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor. Insgesamt 52 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. In den zentralen Diagnostikstellen wurden 220 Abstriche durchgeführt: 78 im Gesundheitsamt, 142 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord.

In der Diagnostikstelle des Gesundheitsamtes wurden am Vormittag die letzten Testungen durchgeführt. Ab sofort steht ausschließlich die zentrale Diagnostikstelle Klinikum Nord für alle Corona-Testungen zur Verfügung. Eine vorherige telefonische Anmeldung dafür ist nicht vorgesehen. Die neuen Öffnungszeiten sind wochentags von 8:30 bis 19:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 15:00 Uhr. Wer sich testen lassen möchte, sollte die Krankenversicherten-Karte und den Personalausweis mitbringen.

Update (26. März, 13:45 Uhr): Polizei veröffentlicht Handzettel zum Kontaktverbot in unterschiedlichen Sprachen

Die Polizei Dortmund hat Handzettel zum Kontaktverbot in unterschiedlichen Sprachen veröffentlicht. Diese Handzettel werden verteilt oder können heruntergeladen werden.

Update (25.03.2020, 17:15 Uhr): 205 bestätigte Corona-Fälle - 34 Patient*innen genesen

Am Mittwoch, 25. März, sind 22 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen insgesamt 205 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus vor. 148 Abstriche wurden in den städtischen Diagnostikstellen durchgeführt: 89 im Gesundheitsamt, 59 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord. Insgesamt 34 Patient*innen haben die Erkrankung überstanden und gelten als genesen.

Tests ab 26. März nur noch am Klinikum Nord

In Bezug auf die Testungen wird es Änderungen geben. Die Diagnostikstelle des Gesundheitsamtes schließt am Mittag des 26. März und stellt ihren Dienst ein. Alle Termine für die Testungen am Vormittag sind bereits vergeben, neue werden nicht mehr vereinbart. Somit steht ab diesem Zeitpunkt die zentrale Diagnostikstelle Klinikum Nord für alle Corona-Testungen zur Verfügung. Eine vorherige telefonische Anmeldung dafür ist nicht vorgesehen. Die Diagnostikstelle hat wochentags von 8:00 bis 20:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Update (24.03.2020, 16:40 Uhr): 13 weitere Infizierte - 183 bestätigte Corona-Fälle

Am Dienstag, 24. März, sind 13 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen insgesamt 183 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor.150 Abstriche wurden von städtischer Seite durchgeführt: 56 im Gesundheitsamt, 94 in der Diagnostikstelle Klinikum Nord.

Sportvereine und -verbände bieten Unterstützung an

Ausdrücklicher Dank gilt den vielen Sportvereinen und -verbänden. Mit beispielhafter Solidarität gehen viele von ihnen mit den gravierenden Einschränkungen ihres Spiel- und Trainingsbetriebes um. Viele Vereine haben sich jetzt kreative Lösungen zur Unterstützung ihrer Mitmenschen einfallen lassen. Zahlreiche junge Sportler*innen sind dort, wo Hilfe benötigt wird, im Einsatz: zum Beispiel kaufen sie ein oder helfen bei der Gartenpflege. Leider geraten viele Vereine durch den längeren Stillstand des Sport- und Vereinslebens an die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit. Die Stadt Dortmund prüft, über welche Wege Unterstützungen geleistet können.

Update (24.03.2020, 14:15): Gesundheitsamt ändert Teststrategie - Stadt sagt eigene Veranstaltungen bis Pfingsten ab und führt Hilfsangebote zusammen

Die Sitzung vom 24. März nutze der Verwaltungsvorstand zu einer ausführlichen Erörterung über die Auswirkungen der Coronakrise für die Dortmunder Bevölkerung sowie auf die einzelnen Dezernate der Stadtverwaltung. Die Stadt hat ein Handlungskonzept zur Versorgung von unterstützungsbedürftigen Bürger*innen erstellt. Von städtischer Seite nehmen neben der FreiwilligenAgentur Dortmund auch die Seniorenbüros in den Stadtbezirken und die Integrationsnetzwerke "lokal willkommen" Hilfsangebote entgegen. Innerhalb eines Netzwerkes, zu dem auch die Wohlfahrtsverbände gehören, werden nun Hillfegesuche und Hilfsangebote koordiniert und zusammengebracht.

In den Diagnostikstellen wird ab sofort die Testsstrategie verändert. Im Gesundheitsamt sowie in der Diagnostikstelle Klinikum Nord werden nun nicht mehr nur Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder Kontakpersonen von Infizierten, die das Gesundheitsamt ermittelt hat, auf das Coronavirus getestet. Ab sofort werden alle Personen getestet, die Symptome aufweisen, die zu einer Covid19-Erkrankung passen. Menschen, die keinerlei Symptome haben, werden nicht getestet.

Für die stationäre Versorgung von Covid19-Erkrankten wurden zwei Schwerpunkt-Krankenhäuser in Dortmund festgelegt: das Klinkum Nord als auch das Knappschaftskrankenhaus in Brackel. Im Notfall kann auch das St.-Johannes-Hospital als zusätzliche Covid19-Klinik aufgerüstet werden. Ingesamt stehen, Stand jetzt, 750 Betten und 100 Beatmungsplätze zur Verfügung. Die Anzahl der Beatmungsplätze könnte auf 200 aufgestockt werden, wenn weitere Geräte zur Verfügung stehen würden. Diese sind beantragt, der Zeitpunkt der Lieferung steht allerdings noch nicht fest. Räumlich und personell ist die Versorgung dieser Anzahl möglich.

Die Stadt sagt zudem alle eigenen Veranstaltungen sowie Veranstaltungen mit städtischer Beteiligung bis Pfingsten ab oder verschiebt diese. Das betrifft zum Beispiel auch das Stadtfest "DORTBUNT!", das nicht am 9. und 10. Mai stattfinden wird.

Update (23.03.2020, 16:50 Uhr): Neun weitere Infizierte - 170 bestätigte Corona-Fälle

Am Montag, 23. März, sind neun positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen insgesamt 170 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor.

Insgesamt wurden 130 Abstriche durchgeführt: 49 im Gesundheitsamt, 81 in der Diagnostikstelle Klinikum Nord.

Update (23.03.2020, 6:30 Uhr): Landesregierung beschließt weitreichendes Kontaktverbot und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung - somit auch für Dortmund bindend - erlassen, das ab Montag, 23. März 2020, in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Das heißt auch: Das Standesamt führt Trauungen nur noch mit der/die Standesbeamt*in und dem Brautpaar durch.

Update (22.03.2020, 16:30 Uhr): Acht weitere Infizierte - 161 bestätigte Corona-Fälle

Am Sonntag, 22. März, sind acht weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Insgesamt liegen damit aktuell 161 bestätigte Corona-Fälle in Dortmund vor. Einige Testergebnisse stehen noch aus. Sie werden am Montag, 23. März, vorliegen.

Im Diagnostikzentrum Klinikum Nord wurden am Sonntag 56 Personen getestet, im Gesundheitsamt sechs Personen. Im Klinikum Westfalen (Standort Brackel) wird eine positiv getestete Person stationär behandelt. Im Klinikum Nord werden zurzeit sechs Personen stationär behandelt. Drei von ihnen werden beatmet.

Update (21.03.2020, 18:30 Uhr): Weitere 13 bestätigte Corona-Fälle in Dortmund

Am heutigen Samstag sind 13 positive Testergebnisse dazu gekommen. Insgesamt liegen damit jetzt 153 positive Ergebnisse in Dortmund vor.

In der Ambulanz des Gesundheitsamts ließen sich heute 7 Personen testen. Vor dem Klinikzentrum Nord gibt es ab heute eine neue Diagnostikstelle. Etwa 60 Personen sind dort getestet worden.

Viele Menschen, die dort hinkamen, sind wieder nach Hause geschickt worden, weil sie die Kriterien, die zur Abstrichnahme führen (RKI Kriterien) nicht erfüllten. Abstriche werden nur bei erkrankten Personen durchgeführt, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist. Die Untersuchungsmaterialien sind nur beschränkt verfügbar, weshalb die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht durchgeführt wird.

Nach aktuellen Erkenntnissen war die Situation nach Einschätzungen des Ordnungsamts im gesamten Stadtgebiet sehr ruhig und unauffällig. Fast alle Menschen hielten sich an das geltende Ansammlungsverbot.

Alle Entwicklungen vom 28. Februar bis zum 17. März sind in der verlinkten Nachricht zu lesen.

Entwicklungen vom 18. bis 20. März sind in der verlinkten Nachricht zu lesen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.