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Museen und Kultur-Einrichtungen öffnen unter Corona-Bedingungen

Nachricht vom 26.03.2021

Die städtischen Museen und Kultur-Einrichtungen öffnen nach und nach wieder ihre Türen. Zunächst bleiben die Angebote eingeschränkt. Dafür gibt es einiges zu entdecken: In den Museen ist hinter den geschlossenen Türen einiges passiert. Viele neue Ausstellungen warten auf Besuch.

Update (26. März)

Aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist die Bibliothek nur noch bis zum 27. März und die Museen bis zum 28. März geöffnet. Aktuelle Entwicklungen können dem News-Ticker zum Coronavirus in Dortmund entnommen werden.

Rainer Fetting Ausstellung in der sechsten Etage des Dortmunder U

Im Dortmunder U ist auf Ebene 6 eine Ausstellung mit Werken Rainer Fettings zu sehen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Den Anfang macht bereits ab Samstag, 13. März, das Dortmunder U . Tickets für einen Besuch im Dortmunder U gibt es ab sofort unter www.digitales.dortmunder-u.de/tickets. Aktuell können sich Einzelpersonen oder Gruppen von max. fünf Personen aus max. zwei Haushalten (zzgl. fünf Kinder unter 14 Jahren) ein Zeitfenster reservieren. Die Tickets müssen am Eingang des Dortmunder U vorgelegt werden.

Das Stadtarchiv hat seit Mittwoch, 10. März wieder geöffnet – allerdings nur für Besucher*innen, die sich vorab telefonisch angemeldet haben unter 0231 50-22153.

Tickets bzw. Zeitfenster für einen Besuch des Museums für Kunst und Kulturgeschichte gibt es ab Freitag, 12. März, unter www.dortmunder-museen.de. Im MKK ist derzeit die Sammlungspräsentation sowie die Mitmach-Ausstellung "Mein Dortmund" mit Leihgaben von Dortmunder*innen zu sehen.

Der "schauraum: comic + cartoon" öffnet am 16. März mit der neuen Ausstellung "Will Eisner. Graphic Novel Godfather". Auch das Brauerei-Museum öffnet an diesem Dienstag. Tickets für beide Häuser gibt es ebenfalls unter www.dortmunder-museen.de. Aktuell läuft im Brauerei-Museum noch bis Ende Mai die Sonderausstellung "Wirte, Brauer, Bierkutscher: Bierlieferung und Schanktechnik vom 19. Jahrhundert bis heute".

Das Westfälische Schulmuseum hat seine Ausstellung "Der Struwwelpeter. Peter und die große Familie Struwwel" aufgebaut. Wer sie sehen will, muss sich vorher telefonisch anmelden und für ein Zeitfenster entscheiden. Die Anmelde-Hotline ist besetzt von montags bis donnerstags, 10:00 bis 16:00 Uhr, Tel. 0231 613095. Der Eintritt ist frei.

Für die Gedenkstätte Steinwache können Interessierte ab sofort telefonisch oder per E-Mail kostenlose Besuchszeitfenster buchen. Mögliche Zeiten sind dienstags bis sonntags 10:00 bis 12:00 Uhr, 12:00 bis 14:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr (Telefon: 0231 50-22156 oder E-Mail: stadtarchiv-dortmund@stadtdo.de). Im Gebäude gilt eine Höchstzahl von 30 Personen.

Naturmuseum Dortmund ist eröffnet: Moderne Inszenierung der heimischen Natur und Erdgeschichte

Das Naturmuseum Dortmund öffnet ab dem 30. März.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Die Stadt- und Landesbibliothek sowie die Stadtteilbibliotheken haben ihren ersten Öffnungstag ebenfalls am Dienstag, 16. März - bis dahin läuft weiterhin das Click-and-Collect-System (Medien online bestellen und vor Ort abholen). In den ersten zwei Wochen bleibt das Angebot in der Bibliothek begrenzt auf die Rückgabe und Ausleihe von Medien, außerdem kann man sich einen Ausweis ausstellen lassen. Die Computer-Arbeitsplätze stehen zunächst nicht zur Verfügung. Zugang zur Bibliothek gibt es nur mit einem Bibliotheksausweis und für eine halbe Stunde. Für einen Besuch der Stadtteilbibliotheken ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich (per Telefon oder E-Mail).

Das Hoesch-Museum, das mit Unterstützung vieler Ehrenamtlicher arbeitet, kann ab dem 28. März wieder an den Start gehen – pünktlich zum Start der Sonderausstellung "Hier im Ruhrgebiet" mit Werken der Dortmunder Künstlerin Martina Dickhut.

Ab dem 26. März ist es möglich, Online-Tickets für das Naturmuseum zu buchen, das am 30. März wieder öffnet. Tickekts gibt es unter www.naturmuseum-dortmund.de. Im Naturmuseum ist noch bis zum 11. April die Foto-Ausstellung "Wasser – Wie es unsere Erde formt" mit Arbeiten von Bernhard Edmaier zu sehen. Sie präsentiert das Element Wasser von einer kaum wahrgenommenen Seite: als landschaftsgestaltende Kraft. Der Fotograf und Geologe Bernhard Edmaier hat sich mit seinen Aufnahmen von der Erdoberfläche international einen Namen gemacht. Die Ausstellung wird ergänzt durch interaktive Exponate aus dem Museum Mensch und Natur München. Der Eintritt ist frei.

Die Städtische Galerie Torhaus Rombergpark öffnet am 11. April mit der Ausstellung "Die zweite Ernte" von Rafael Campana Ochoa wieder. Bis zum 30. März bietet die "Tiny Hall" noch eine Alternative für Kunsthungrige im Botanischen Garten Rombergpark. Gleichzeitig werden alle Ausstellungen online unter Virtuelle Galerie Dortmund präsentiert.

Das Kindermuseum Adlerturm bleibt weiterhin geschlossen, da die Hygieneregeln dort aufgrund der Enge des Raums nicht eingehalten werden können.

Zum Thema

Tickets für einen Besuch der Museen müssen vorab reserviert werden. Dies gilt auch für kostenlose Dauerausstellungen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.