Dortmund überrascht. Dich.
Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Museen

Ausstellung

f2 Fotofestival gestartet: Im MKK ist der "Museumstraum" zu sehen

Nachricht vom 21.06.2021

Vergangene Woche ist das f2 Fotofestival für zeitgenössische Fotografie gestartet, woran sich das Museum für Kunst und Kulturgeschichte maßgeblich beteiligt. Noch bis zum 27. Juni sind in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg 16 Ausstellungen zum Thema "Identität" zu sehen.

Im MKK ist das f2 Fotofestival gestartet, das noch bis zum 29. September zu sehen ist.

Im MKK ist das f2 Fotofestival gestartet. Noch bis zum 29. September sind Fotografien in Dortmund zu sehen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alicia Jablonski

Renommierte Fotograf*innen sind ebenso wie aufstrebender Nachwuchs am f2 Fotofestival beteiligt. Orte der Ausstellungen sind Kulturzentren und Cafés sowie der öffentliche Raum – oder ein Museum: Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund ist mit der aktuellen Foto-Ausstellung "Der Museumstraum. Eine Dortmunder Nachkriegsgeschichte" Teil des Programms.

"Der Museumstraum" erzählt von der Aufbruchszeit der 1950er-Jahre: Damals beauftragte Leonie Reygers als Direktorin des Dortmunder Museums am Ostwall den weltweit angesehenen Fotografen Albert Renger-Patzsch, ihre neu eröffneten Räumlichkeiten abzulichten. Sie waren einer der ersten Orte zeitgenössischer Kunst im Nachkriegsdeutschland.

Ausgehend von drei Fotografien des damaligen Museumsraums widmete sich ein Lehrforschungsprojekt im Masterstudiengang Kulturanalyse und Kulturvermittlung der TU Dortmund diesem außergewöhnlichen Museumstraum.

Mehrere Aufnahmen von Renger-Patzsch zu bewundern

Neben einem Konvolut von elf Bildern aus dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte konnten die Studierenden gut 20 Aufnahmen von Renger-Patzsch in verschiedenen Dortmunder Museen, Sammlungen und Archiven ausfindig machen, die im MKK erstmals zusammen gezeigt werden. Ausgestellt werden u.a. Werke von Annelise Kretschmer, Ulrich Mack, Franz Lazi, Lisa Mausbach, Felix Dobbert und Marcel Wurm. Die Ausstellung im MKK, Hansastraße 3, ist noch bis zum 29. September zu sehen.

Fotos im Kaiserstraßenviertel zu entdecken

Zum Ende des Festivalzeitraumes wartet zusätzlich ein echtes Highlight auf alle, die sich für Fotografie, das Dortmunder Kaiserviertel und die Begegnung mit seinen Bewohner*innen interessieren: Am Sonntag, 27. Juni, gibt es unter dem Titel "Home and Identity" bei einem Rundgang die Möglichkeit, Arbeiten von internationalen Fotograf*innen zu entdecken, die sich mit der Frage nach Wohnverhältnissen auseinandersetzen. Zu sehen sind die Bilder in privaten Räumen eines der beliebtesten Viertel Dortmunds.

Der Rundgang startet jeweils um 10:30 und um 14:00 Uhr am Kaiserbrunnen in der Kaiserstraße 94. Wegen der Corona-Pandemie ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt und es muss im Vorfeld ein Online-Ticket gekauft werden – es gibt keine Tageskasse. Die Karten kosten 15,00 Euro und können im Internet unter www.f2-fotofestival.de gebucht werden.

Achtung: Das f2 Fotofestival zum Thema "Identität" endet bereits am 27. Juni.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.