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Bürger*innen sollen schon vor Tag des offenen Denkmals auf Entdeckungstour gehen

Nachricht vom 13.07.2021

Die Vorfreude auf den Tag des offenen Denkmals Mitte September wächst so langsam. Bis dahin sind Dortmunder Bürger*innen noch aufgerufen, sich an einem Fotowettbewerb zu beteiligen. Auf die Gewinner*innen wartet eine besondere Ehrung.

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Auch am Tag des offenen Denkmals (12. September 2021) einen Besuch wert: Zeche Zollern.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur, Martin Holtappels

"Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege" lautet das Motto des Tags des offenen Denkmals 2021, das die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übernommen hat.

Die Stiftung fordert interessierte Menschen seit einigen Wochen auf: Gehen Sie mit Ihrer Kamera auf Denkmal-Entdeckungstour und laden eine besonders gelungene Aufnahme auf der Webseite der Stiftung hoch. Dahinter steht ein Foto-Wettbewerb, an dem man bis zum 13. September teilnehmen kann. Die Fotos der Gewinner*innen werden in der November-Ausgabe der Monumente, dem Magazin für Denkmalkultur Deutschland, veröffentlicht.

Denkmalpfleger Herbrich wirbt für Aktion

"Es wäre klasse, wenn sich viele Denkmalinteressierte daran beteiligen würden", sagt der oberste Denkmalpfleger der Stadt Dortmund, Ralf Herbrich. "Unsere Stadt hat viel zu diesem Thema beizusteuern und es wäre wirklich schön, wenn sich das bei der Foto-Aktion der Deutschen Stiftung Denkmalschutz widerspiegeln würde." Er betont: "Dortmund kann sich auch in Sachen Denkmalschutz sehen lassen."

Eingangshalle des ehemaligen Landesoberbergamts in der Goebenstraße.

Ein echter Hingucker und dabei am Denkmaltag: das ehemalige Landesoberbergamt in der Goebenstraße (Kaiserstraßenviertel).
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Uwe Straub

Derweil sind die Planungen zum Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 weit vorangeschritten. Mitte August soll wieder eine kompakte und informative Programmbroschüre vorliegen. "Bereits an dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Beteiligten", sagt Ralf Herbrich, Leiter der Dortmunder Denkmalbehörde.

Das Programm ist mit rund 50, über das Stadtgebiet verteilten Veranstaltungspunkten überaus abwechslungsreich. Es reicht von Radtouren, Schlossführungen und archäologischen Ausgrabungen für Kinder bis hin zu klassischen Denkmal- und Stadtteilführungen.

Der Tag beginnt um 10:30 Uhr in der St.-Petri-Kirche und endet um 17:30 Uhr im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Oberbürgermeister Thomas Westphal wird den Tag eröffnen. Eine Gesprächsrunde mit Architekten, einer Architekturhistorikerin und Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen, wird den Abschluss machen.

Dazwischen bleibt viel Zeit, um etwas über das Motto des bundesweiten Tages zu erfahren – oft in der Begegnung mit zahlreichen ehrenamtlich engagierten Menschen, die sich seit Jahren und teils Jahrzehnten mit "ihrem" Denkmal beschäftigen. An ihrem großen Wissensfundus lassen sie am Tag des offenen Denkmals die Besucher*innen teilhaben.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.