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Kulturbetriebe legen Wirtschaftsplan für 2022 vor

Nachricht vom 03.11.2021

"Kultur für alle" lautet das Motto der städtischen Kultureinrichtungen. Auch im kommenden Jahr wollen sie den Bürger*innen in Dortmund ein vielfältiges Programm auf höchstem Niveau bieten. Dafür braucht es selbstverständlich auch entsprechende Mittel.

Die Verwaltungsspitze befasste sich in ihrer Sitzung am Dienstag, 2. November, mit dem Wirtschaftsplan der Dortmunder Kulturbetriebe für das Wirtschaftsjahr 2022.

"Unter dem Motto 'Kultur für alle' werden die städtischen Kultureinrichtungen ein vielfältiges und viel versprechendes Programm auf hohem Niveau bieten. Voll auf ihre Kosten werden Musik- und Literaturliebhaber*innen, Freund*innen der Bildenden und Darstellenden Künste, Jung und Alt und alle Interessierten kommen. Den Kulturbetrieben stehen dafür insgesamt 62,5 Mio. Euro für laufende Zwecke sowie 4,7 Mio. Euro für Investitionen und Tilgung aus dem städtischen Haushalt 2022 zur Verfügung", sagt Kulturdezernent Jörg Stüdemann.

Die Kulturbetriebe Dortmund weisen für das Wirtschaftsjahr 2022 einen kassenwirksamen Verlust von 1,1 Mio. Euro aus. Hinzu kommt der Buchverlust von 2,25 Mio. Euro aufgrund von gesamtstädtischen Bilanzierungsvorgaben.

Wirtschaftsjahr 2022 mit 2020 und 2021 betrachten

Das Wirtschaftsjahr 2022 lässt sich jedoch nicht separat betrachten, da es im engen Zusammenhang mit den Vorjahren 2020 und 2021 steht. Der per Ratsbeschluss zu übertragende Gewinn des Jahres 2020 (2,9 Mio. Euro) soll die Jahresdefizite der Wirtschaftsjahre 2021 und 2022 decken.

Weiterhin sind städtische Zuschüsse an die Kulturbetriebe für Investitionen und Tilgung in Höhe von 4,7 Mio. Euro im Jahr 2022 geplant.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

  • Erneuerung und Anbau der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
  • Umbau des Gebäudes und Erneuerung der Dauerausstellung des Westfälischen Schulmuseums
  • Errichtung einer Kultur-, Sport- und Freizeitanlage im Keuningpark
  • Anbau und Erweiterung des Lagers im Keuning-Haus

Für das nächste Kalenderjahr weisen die Kulturbetriebe Dortmund 480 vollzeitverrechnete Stellen aus – das sind 17 Stellen mehr als im Vorjahr.

Die Kulturbetriebe Dortmund sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Dortmund. Dazu gehören die Geschäftsbereiche Kulturbüro, Bibliotheken, Museen, Musikschule, Keuning-Haus, Volkshochschule, Stadtarchiv, Dortmunder U sowie das Büro der Geschäftsleitung, das gesamtbetriebliche Querschnittsaufgaben wahrnimmt.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.