Dortmund überrascht. Dich.
PHOENIX See

PHOENIX See

Bild: Stadt Dortmund / Detlef Rojahn

Flora und Fauna

Experten des NABU haben dem PHOENIX See bereits im Jahr 2012, also gerade einmal zwei Jahre nach Fertigstellung, bezogen auf die die Dortmunder Gewässer die größte Artenvielfalt in puncto Wasservögeln bescheinigt. Die detaillierte Erhebung der Vogelkundler am GEO-Tag der Artenvielfalt am 14.06.2014 erbachte für den PHOENIX See und die begleitende Emscher konkret 46 Vogelarten. So begegnet der Besucher zahlreichen Arten wie Reihern, Enten, Haubentauchern, Möwen, Blässhühnern und dem in seinem Bestand bedrohten Flussregenpfeiffer, bisweilen auch dem Eisvogel. Die Population an Kanada- und Wildgänsen einschließlich Jungtiere beläuft sich je Saison derzeit auf rd. 100 Exemplare. Deren weitere Entwicklung wird durch die Stadtentwässerung in Abstimmung mit den zuständigen Behörden intensiv beobachtet.

Seebepflanzung

Schilfgürtel
Bild: Stadtentwässerung

Ein wichtiges Brutrevier stellt der seeumspannende Schilfgürtel dar, der mehr als die Hälfte der Uferlinie von gut 3 km säumt. Dort finden auch die zahlreichen ersten Fische im See einen Laichplatz.

Auf dem Boden des PHOENIX Sees wurden in Teilbereichen Inititalbepflanzungen mit der sogenannten Armleuchteralge vorgenommen. Die Armleuchteralge bildet niedrigflorige Pflanzenteppiche aus und verdrängt somit gleichzeitig hochwachsende, den Bootsverkehr ggf. beeinträchtigende Wasserpflanzenarten (z.B. „Wasserpest“). Die Kontrolle der weiteren Entwicklung der Unterwasserfauna erfolgt über ein eigenständiges Wasserpflanzenmanagement.