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Phoenixsee

PHOENIX See

Bild: Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Wasserqualität

Die Emschergenossenschaft legt der Stadt Dortmund im Jahresturnus jeweilig einen Monitoring-Bericht zur Gewässergüte des Phoenix Sees vor, zuletzt für das Wasserwirtschaftsjahr 2015. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Wasserqualität im PHOENIX See ist nach wie vor hervorragend.

Der PHOENIX See wies in den Jahren 2014 und 2015 im Vergleich zu den Vorjahren vermehrt höhere Wasserstände auf. Es gab eine sommerliche Niedrigphase, die aber nicht die Auswirkungen des trockenen Sommers in 2013 erreichte. Insgesamt war der Wasserstand im See in 2015 stärkeren Schwankungen unterworfen als im Jahr 2014.

Die Ergebnisse der chemisch-physikalischen Untersuchungen verdeutlichen weiterhin eine sehr gute Beschaffenheit des PHOENIX Sees. Dies gilt sowohl für die Parameter des Routinemessprogramms als auch für die Parameter der Sonderuntersuchungen.
Es wurden keine Hinweise auf den Eintrag von Stoffen aus stahlwerkstypischen Altlasten gefunden. Die Nährstoffkonzentrationen liegen in Bereichen, die typisch sind für diesen Seen-Typ.

Die Bewertung nach Europäischer Wasserrahmenrichtlinie für den PHOENIX See spiegelt das "gute" ökologische Potenzial wider. Die Entwicklung der Lebensgemeinschaften (wirbellose Tiere und Pflanzen) verläuft sehr erfreulich, wobei die Besiedlungsphase weiterhin noch nicht abgeschlossen ist.

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt sieben Erstnachweise von aquatischen Wirbellosen erfasst. Die Zusammensetzungen der Phyto- und Zooplanktonlebensgemeinschaften sind weiterhin sehr dynamisch und verdeutlichen, dass die Entwicklung des jungen PHOENIX See noch nicht abgeschlossen ist. Insgesamt stützt die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften das positive Bild der chemisch-physikalischen Untersuchungen. Der im Jahr 2013 begonnene Fischbesatz wurde im Jahr 2015 abgeschlossen.

Bereits seit Beginn der Flutung des Phoenix Sees im Jahre 2010 überwacht die Emschergenossenschaft die Wasserqualität des Phoenix Sees. Auch im Wasserwirtschaftsjahr 2016 wird das biologische und chemisch-physikalische Monitoring fortgesetzt. Gleichzeitig wird die Entwicklung der Fischpopulation überwacht.