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Geschichte - Botanischer Garten Rombergpark - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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Botanischer Garten Rombergpark

Torhaus Rombergpark
Bild: Doris Tews

75 Jahre Botanischer Garten Rombergpark

Bereits in den Jahren 1820 -1822 wurde im Auftrag der Adelsfamilie von Romberg auf deren Ländereien im heutigen Dortmunder Süden ein Landschaftsgarten nach englischem Vorbild angelegt. Gut 100 Jahre später, im Jahre 1927, erwarb die Stadt Dortmund den Park und legte dort in den darauffolgenden Jahren einen Botanischen Garten an.

Blütenpracht im Rombergpark

Lupe: Klicken zum Vergrößern Die Pflanzen des Botanischen Gartens brauchen 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr Pflege und Aufmerksamkeit.
Bild: Doris Tews

Ein Botanischer Garten ist eine Sammlung von Pflanzen aus aller Welt. Bäume, Sträucher, Stauden und anderen Pflanzen sind meist nach Herkunft geordnet gepflanzt.

Eine auf Bäume beschränkte Sammlung, wie in Dortmund gezeigt, wird Arboretum genannt. In Deutschland gibt es ca. 90 Botanische Gärten. Davon stehen ca. 15 unter kommunaler Leitung, die meisten anderen unter der Verwaltung und wissenschaftlichen Nutzung einer Universität oder Fachhochschule.

Der erste Botanische Garten Dortmunds war dem Schulverwaltungsamt zugeordnet, wurde 1887 auf dem Gelände der heutigen Städtischen Kliniken an der Beurhausstraße angelegt und in den 20er Jahren zum Rombergpark verlegt.

In der schweren Zeit nach dem ersten Weltkrieg und der französischen Besatzung des Ruhrgebietes bot die Anlage des botanischen Gartens vielen Menschen einen festen Arbeitsplatz und ein geregeltes Einkommen.

Und so entstand auf der Basis des englischen Landschaftsgartens derer von Romberg mit seinem alten Baumbestand der Botanische Garten Rombergpark.

Historie

Schon 1927 plante der Stadtgartendirektor Richard Nose den Aufbau des Botanischen Gartens. Das Schloss Romberg wurde gegen Ende 1944 bei Bombenangriffen, die auch den Botanischen Garten stark in Mitleidenschaft gezogen haben, zerstört.

Rombergpark

Lupe: Klicken zum Vergrößern Mittlerweile wachsen 4500 verschiedene Gehölzarten und -sorten im Botanischen Garten Rombergpark
Bild: Doris Tews

1949 wurde die gärtnerischen-wissenschaftliche Arbeit des Botanischen Gartens Rombergpark wieder aufgenommen. Unter der Leitung von Gerd Krüssmann gelangte der Rombergpark in den nächsten Jahrzehnten zu internationalem Renommee.

Gerd Krüssmann trug die flächenmäßig größte Sammlung an gärtnerischen Ziergehölzen in ganz Europa zusammen. 4 500 verschiedene Gehölzarten und -sorten wachsen mittlerweile im Botanischen Garten.

Dr. Otto Bünemann führte die Tradition des Botanischen Gartens in den Jahren zwischen 1975 und 1995 erfolgreich fort und seit 1995 hat Heribert Reif die Leitung inne.

Ein Botanischer Garten ist ein 'lebendes Museum': Die Pflanzen brauchen 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr Pflege und Aufmerksamkeit, insbesondere die empfindlichen und anspruchsvollen 'Spezialisten' in den Pflanzenschauhäusern.

Ein Botanischer Garten dient immer auch dem Artenschutz und der Arterhaltung. Hier finden vom Aussterben bedrohte Pflanzen ein Refugium und hier werden durch die Programme zur Arterhaltung auch wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und ausgewertet – eine Arbeit mit den Pflanzen und für die Pflanzen.

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