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Botanischer Garten Rombergpark

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Umwelt

Taschentuchbäume blühen im Botanischen Garten

Nachricht vom 29.04.2019

Rechtzeitig mit den ersten Rhododendren- und Azaleenblüten stehen auch die sehr alten Taschentuchbäume im Botanischen Garten Rombergpark in voller Blüte. Trotz des heißen Sommers sind sie auch in diesem Jahr besonders prachtvoll.

Büte Taschentuchbaum

Die Blüte des Taschentuchbaums
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Botanischer Garten Rombergpark / Patrick Knopf

Zwei große, blühende Bäume stehen nördlich des Farn- und Primeltals, ein weiterer im westlichen Bereich des Nose-Arboretums.

Im Lateinischen werden die Pflanzen als Davidia involucrata bezeichnet. Die Gattung wurde nach dem französischen Jesuiten Armand David benannt, der die blühenden Bäume in der chinesischen Provinz Sichuan im Jahr 1865 entdeckte. Der Artname "involucrata" bedeutet "einwickeln" und bezieht sich auf die zwei weißen Hüllblätter, die die eigentliche Blüte mit den zahlreichen Staubgefäßen umgeben.

Sämlinge blühen erst nach 15 bis 20 Jahren

Taschentuchbäume gehören zu den Tupelogewächsen und sind mit den Hortensiengewächsen und Hartriegelgewächsen nah verwandt. Auch diese haben Hochblätter, die die Schauwirkung der unscheinbaren Blüten verstärken. Nach erfolgter Bestäubung reifen im Herbst etwa walnussgroße Früchte, die je nur einen Samen enthalten. Wer sie aussät, muss viel Geduld haben – Sämlinge blühen meist erst nach 15 bis 20 Jahren zum ersten Mal.

Botanischer Garten Rombergpark