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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Kultur

Einblick in Dortmunds Schatzkisten: Archive laden zum Tag der Archive

Nachricht vom 02.03.2020

Dortmunds "Schatzkisten" öffnen sich am Samstag, 7. März: Am bundesweiten Tag der Archive laden sieben Dortmunder Archive und eine Arbeitsgemeinschaft dazu ein, sie mit ihren Teams, Beständen und Forschungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Stadt- und Landesbibliothek

Eröffnet wird der Tag der Archive in Dortmund im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Das Motto des Tages lautet ''Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet''. Zu sehen sind viele Originale: von der Papst-Urkunde und Dortmunds erster Zeitung über Plakate, Flugblätter, Zeitschriften, Postkarten und Briefe bis zu Fachsammlungen der Bibliotheken. Eröffnet wird das Programm um 11:15 Uhr mit einem Grußwort von Stadtdirektor Jörg Stüdemann im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der-Grün-Platz 1-3.

Forschung zu Architektur, Musik, Presse und Familien

Anschließend erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm: In Kurzvorträgen und an Infotischen stellen sich die Archive mit ihren Besonderheiten und Beständen vor. Vorträge finden ab 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr alle 30 Minuten statt. Vertreten sind u.a. das Baukunstarchiv NRW, das Archiv der populären Musik im Ruhrgebiet, das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse oder die genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft ''Roland zu Dortmund'', die sich mit Ahnen- und Familienforschung beschäftigt.

Kurzvorträge zu ausgewählten Sammlungsstücken

Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr laufen im Lesesaal des Instituts für Zeitungsforschung (ZI) verschiedene Filme von Elisabeth Wilms aus den Jahren 1942 bis 1955, u.a. zum Bau der neuen Westfalenhalle. Im Lesesaal des ZI gibt es außerdem Kurzvorträge zu ausgewählten Archivalien. So spricht Stadtarchiv-Mitarbeiter Felix Bergmann über die Postkartensammlung des Stadtarchivs. Dr. Astrid Blome, Leiterin des Instituts für Zeitungsforschung, gibt anhand Dortmunds erster Zeitung Einblicke in die Zeit der frühen Presse, und Dr. Hartwig Kersken vom Stadtarchiv spricht über den Zweiten Weltkrieg im Spiegel von Briefen einer Dortmunder Arbeiterfamilie.

An den Informationsständen der Archive im Studio B haben die Besucher*innen die Möglichkeit, mit Archivar*innen zu plaudern, Mikrofilme zu lesen oder in genealogischen Datenbanken und Personenstandsregistern zu forschen. Fragen rund um Archive und Archivalien kann man am ''Tacheles''-Tisch stellen.

Aktionen für Kinder

Am Kindertisch können sich Kinder ab vier Jahren mit Ausmalbildern und einem Memory-Spiel zum Dortmunder Mittelalter beschäftigen, Schulkinder können Uromas Schreibschrift lernen und das Lesen alter Hand- und Druckschriften üben. Als Nachtisch gibt es Buchstabensalat und Rätselfragen zur Dortmunder Geschichte.

Zum Thema

Das komplette Programm steht zum Download zur Verfügung.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.