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Holocaust

Steinwache eröffnet am Antikriegstag die Ausstellung "Einige waren Nachbarn"

Nachricht vom 31.08.2020

Am Antikriegstag (Dienstag, 1. September) eröffnet in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache eine Ausstellung, die von Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand handelt: "Einige waren Nachbarn". Bis zum 11. Oktober untersucht die Ausstellung des "United States Holocaust Memorial Museums" aus Washington die Rolle der "gewöhnlichen Menschen" im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und individuellen Handlungsoptionen.

Schaulustige sehen zu, wie die Polizei 1942 in Kerpen Jüdinnen und Juden zur Deportation auf Lastwagen verlädt

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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadtarchiv Kerpen

"Einige waren Nachbarn" erzählt dabei auch von Menschen, die ihre Mitmenschen nicht verrieten und daran erinnern, dass es auch in außergewöhnlichen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

Parallel zur Eröffnung findet ab 17:00 Uhr vor dem Haus eine Veranstaltung zum Antikriegstag statt. Es besteht Gelegenheit, die Ausstellung im Anschluss anzusehen.

Zum Thema

Weitere Informationen zur Steinwache finden Sie auf der Webseite.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.