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Stadtarchiv

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Gedenkstätte

Steinwache bietet Sonntagsführungen durch die City an

Nachricht vom 14.07.2021

Seit Anfang Juli bietet die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache immer sonntags zwei Führungen an - eine soll einleiten in die Dauerausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945". Die andere geht durch die Stadt und sucht dort nach noch heute sichtbaren Spuren der Verfolgung.

Sonntags hat die Gedenkstätte Steinwache um 14:30 Uhr zwei Führungen sowohl durch ihre Dauerausstellung als auch eine Stadtführung zum Thema "Dortmund und der Holocaust" im Angebot. Beide Führungen starten am Eingangstor bzw. auf dem Hof der Steinwache.

Bei einem etwa 90-minütigen Spaziergang werden Orte in der City aufgesucht, die einen Bezug zur antisemitischen Verfolgung in den 1930er-Jahren sowie zum Holocaust haben. Dabei wird deutlich, dass dieser "vor unserer Haustür" begann. Zahlreiche jüdische Dortmunder*innen fielen ihr zum Opfer – und viele Bürger*innen unserer Stadt wirkten an der Verfolgung mit: Wer waren diese Menschen? Welche Spuren gibt es heute noch? Welche Orte waren von Bedeutung? Diesen und anderen Fragen gehen die Teilnehmenden gemeinsam nach.

Zweiter Rundgang ist Einführung in die Dauerausstellung

Der Rundgang durch die Steinwache startet mit einer Einführung in die Geschichte der Steinwache und in die Dauerausstellung. Zwischen 1928 und 1958 war sie ein Polizeigefängnis und wichtigster Ort nationalsozialistischer Verfolgung. Heute befindet sich im Gebäude Steinstraße 50 die Mahn- und Gedenkstätte. Das Haus, seine Geschichte und die Dauerausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945" sind Thema der Einführung. Am Ende besteht Gelegenheit, die Ausstellung selbstständig zu besuchen.

Zum Thema

Besuche sind derzeit ohne Terminabsprache möglich. Ins Haus dürfen maximal 30 Personen. Die 90-minütigen Stadtrundgänge finden ohne Personenbeschränkungen statt. Eintritt frei.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.