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Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Stadtarchiv

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

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Marta Appel

Die Tränen meiner Kinder

Marta Appel - die Tränen meiner Kinder Quelle: YouTube

In diesen Tagen jähren sich nicht nur das Kriegsende und die Befreiung Dortmunds vom Nationalsozialismus. Im Frühjahr 1933 begann der Terror gegen die jüdische Bevölkerung auch in Dortmund. Eine gute Chronistin des Verfolgungsalltags aus Sicht der Betroffenen war Marta Appel. Sie und ihr Mann Ernst Appel ließen sich 1926 mit ihren Töchtern Ruth und Doris in Dortmund nieder, wo Ernst Appel das Amt des Rabbiners der jüdischen Gemeinde übernahm. Nachdem Ernst Appel im Frühjahr 1937 zum zweiten Mal von der Gestapo verhaftet und mehrere Tage inhaftiert worden war, floh die Familie in die USA.