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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Soeren Spoo

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Audio-Installation

"Dora war nicht im Widerstand"

Hinweis

Lagebedingt wird weiterhin empfohlen, beim angegebenen Veranstalter nähere Informationen über die Durchführung von Veranstaltungen einzuholen. Angaben im Veranstaltungskalender des Stadtportals dortmund.de erfolgen ohne Gewähr.

Dora, 45 Jahre alt, dreifache Mutter und alleinige Versorgerin: Sie war eine von Millionen "durchschnittlichen Deutschen" der Nachkriegszeit. Zwei Studierende der Fachhochschule Dortmund bringen sie nun zum Sprechen: Jan und Sophia Firgau haben sich für ihre Abschlussarbeit im Studiengang "Szenografie und Kommunikation" an der FH Dortmund am Beispiel ihrer Urgroßmutter mit der Rolle der zahlreichen Mitläuferinnen und Mitläufer und dem Fortbestehen der NS-Ideologie in der Nachkriegszeit beschäftigt. Entstanden ist eine Audio-Installation, die vom 13. März bis 26. April in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu sehen ist.

Dora ist eine von vielen, eine Überzeugte. Inmitten ihres zerfallenden Weltbildes gibt sie Einblicke in Alltag und Ideologie, in letzte Hoffnungen, erzürnte Ungläubigkeit und tiefe Enttäuschung. Ein wiederentdecktes Tagebuch als rares Zeugnis der deutschen Nachkriegsmonate gibt seltene Einblicke in eine von der NS-Propaganda durchdrungene Gedankenwelt.

Eintritt frei

Veranstaltungsinformation

Audio-Installation: "Dora war nicht im Widerstand"

Nächster Termin:
Dienstag, 7. Juli 2020
(13.03.2020 - 15.08.2020)
10:00 - 17:00 Uhr

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
44147 Dortmund