Dortmund überrascht. Dich.
Ausschnitt eines Kalenders

Stadtarchiv

Bild: Dortmund-Agentur / Soeren Spoo

Kino im U

Der Neue Mensch. Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland

Filmvorführung mit einer Einführung von Dr. Alexander Schwarz, München.

Zwischen 1924 und 1932 entstand in der nachrevolutionären Sowjetunion eine Vielzahl von Filmen, die die Idee des „Neuen Menschen“ der jungen UdSSR in Szene setzten. Aus der zum 100. Jubiläum der Russischen Revolution von Rainer Rother und Alexander Schwarz herausgegebenen Edition filmischer Utopien jener Aufbruchsjahre zeigen wir:

DER MANN, DER DAS GEDÄCHTNIS VERLOR (Oblomok imperii)

UDSSR 1929 | Stummfilm | 73 Min.

  • Regie: Fridrich Ermler
  • Buch: Jekaterina Winogradskaja, Fridrich Ermler
  • Kamera: Jewgeni Schnejder

Fassung von 1967 zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution, mit der Originalmusik.

Ein Arbeiter wird im Weltkrieg verschüttet, kann sich an nichts erinnern und lebt so dahin. Doch 1929 »wacht« er plötzlich auf. Er fährt nach Petersburg – und findet Leningrad vor. Alles ist anders und neu: Die Fabriken gehören angeblich allen. Die Frauen tragen kurze Röcke! Und wer ist dieser Lenin? Die Bewusstwerdung einer sozialen Klasse, unterhaltsam dargestellt als Vergleich der vorrevolutionären und der neuen sowjetischen Gesellschaft.

Vorfilm: DER SCHRECKLICHE WAWILA UND TANTE ARINA (Grosny Wawila i tjotka Arina)

UDSSR 1928 | Stummfilm | 7 Min.

Regie & Buch: Nikolai Chodatajew, Olga Chodotajewa

Eine Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und des Kino im U e.V. in Kooperation mit dem Hartware MedienKunstVerein (HMKV).

Eintritt frei

Veranstaltungsinformation

Kino im U: Der Neue Mensch. Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.
Freitag, 13. Oktober 2017
19:00 Uhr