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Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität

Bild: Hans Jürgen Landes Fotografie

Festival

Rechen-Kunst im Dortmunder U

Nachricht vom 04.04.2017

In drei voneinander unabhängigen Ausstellungen wird die faszinierende Welt der Zahlen und Daten aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. "Womit rechnest du?" läuft vom 20. Mai bis 3. September im Dortmunder U.

Ausstellung „Match Maker“

Der niederländische Künstler Geert Mul entwickelt interaktive, audio-visuelle Installationen u.a. für Festivals und Museen
Bild: Geert Mul

Damit war zu rechnen: Im Dortmunder U potenzieren sich die Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Ein erstes Ergebnis der neuen Leitung von Edwin Jacobs ist das Festival "Womit rechnest du?". In drei voneinander unabhängigen Ausstellungen wird die faszinierende Welt der Zahlen und Daten aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. "Womit rechnest du?" läuft vom 20. Mai bis 3. September in der Ebene 6 im Dortmunder U. Wer eins und eins zusammenzählt, ahnt: Aus der Rechen-Kunst entsteht am Ende mehr als die Summe seiner Teile.

Um "Matheliebe" geht es in der Galerie. Die Ausstellung nimmt Jugendliche und Erwachsene mit auf eine spannende und inspirierende Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik – ohne Formeln, dafür aber mit vielen Animationen, Modellen und Objekten zum Anfassen. Das Motto: Mathematik ist überall! Die Ausstellung eignet sich besonders für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sowie Lehrerinnen und Lehrer.

Im Oberlichtsaal zeigt der niederländische Künstler Geert Mul (Jahrgang 1965) unter dem Titel "Match Maker" eine Retrospektive seines Werks. Seit 25 Jahren entwickelt Mul interaktive, audio-visuelle Installationen u.a. für Festivals und Museen. In seinen Arbeiten macht Geert Mul Archive und damit Daten für die Besucher erfahrbar. Dabei arbeitet er mit ähnlichen Methoden wie Suchmaschinen – und nennt seine Installationen "Findemaschinen". Die Ausstellung war bereits mit großem Erfolg im Stedeljik Museum Schiedam zu sehen.

Ebenfalls im Oberlichtsaal wird der "Fulldome" auf Besucherinnen und Besucher warten: Ein Planetarium mit Werkstattcharakter, entwickelt vom Medienlabor kiU der FH Dortmund unter der Leitung von Harald Opel auf der Ebene 1 im Dortmunder U. Die Installation besteht aus einer begehbaren Kuppel, in der die Besucher eine audiovisuelle 360-Grad-Projektion erleben. Der ca. 6 Minuten lange Loop vermischt Naturaufnahmen (z.B. Meereswellen) mit animierten, abstrakten Elementen mathematischen Ursprungs wie Graphen oder Kurven. Zu hören sind Klangwelten und Musik, die sich ebenfalls an mathematischen Konzepten anlehnt.

Zum Thema

Die Ausstellung eröffnet am 19. Mai 2017 um 18 Uhr. Einblicke einer Mathematikerin in das Feld der Liebe gibt es um 21 Uhr mit Dr. Hannah Fry.

Der Eintritt zur Eröffnung und während der gesamten Laufzeit ist kostenfrei.

Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität