Dortmund überrascht. Dich.
Modell der Kathedrale

Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Coronavirus

Stadt sagt alle Veranstaltungen bis zunächst Mitte April ab

Nachricht vom 14.03.2020

Der Verwaltungsvorstand hat in einer heutigen Sondersitzung beschlossen, dass bis auf Weiteres ab Sonntag, 15. März, keinerlei öffentliche Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen. Eine entsprechende Verfügung wird am heutigen Samstagabend veröffentlicht. Dies ist eine weitere Maßnahme, die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken.

Ausgenommen sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig sind, insbesondere solche, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge bestimmt sind. Dazu gehören zum Beispiel auch Wochenmärkte, auf denen die Menschen im Rahmen der Nahversorgung Lebensmittel kaufen können. Gaststätten, Bars und Restaurants bleiben weiter geöffnet.

Besuche von stationären Pflegeeinrichtungen sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken; je Bewohner*in im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern.

Soziale Kontakte weitgehend einschränken

Die Stadt Dortmund appelliert an die Bürger*innen, ihre sozialen Kontakte weitgehend einzuschränken und möglichst nicht an privaten Veranstaltungen teilzunehmen. Im Sinne des medizinischen Schutzes und um Infektionsketten zu vermeiden, sollte man generell Abstand halten. Private Treffen sollten - wenn überhaupt - in kleinem Rahmen stattfinden.

Grundsätzlich gilt: gesund bleiben, Kontakte meiden. Für alle auch sicher eine gute Gelegenheit, inne zu halten und die Freizeit zu Hause oder ohne direkte Kontakte zu gestalten. Menschen, die nicht positiv auf Corona getestet wurden, könnten sich zudem um andere, beispielsweise ältere Menschen kümmern, indem sie etwa Einkäufe erledigen. "Dortmund ist eine solidarische Stadt", so Oberbürgermeister Ullrich Sierau. "Dies hat sie auch in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt. Die Menschen hier gehen verantwortungsbewusst und mit großem Respekt miteinander um. Ich bin mir sicher, dass sie gute und auch kreative Ideen haben, mit dieser Situation umzugehen."

Der Oberbürgermeister bittet um Verständnis dafür, dass die aktuelle Verfügung das gewohnte Leben in unserer Stadt einschränkt.

Schulen und Kitas

Der Verwaltungsvorstand hat sich in seiner fünftstündigen Sondersitzung natürlich auch mit weiteren Themen im Zusammenhang mit Corona beschäftigt. So auch damit, wie Dortmund mit den Entscheidungen der Landesregierung von Freitag mit Blick auf Schulen und Kitas umgehen wird. Unter anderem dazu wird auch morgen der städtische Krisenstab tagen. Die Ergebnisse der Arbeit des Stabes wird die Stadt morgen Abend mitteilen.

Zum Thema

Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmenden wurden bereits am Mittwoch, 11.03.2020, untersagt. Städtische Veranstaltungen wurden ebenfalls zu diesem Zeitpunkt abgesagt oder verschoben.

Die Sonderausgabe der Dortmunder Bekanntmachungen mit der Allgemeinverfügung zum Verbot von öffentlichen Veranstaltungen finden Sie als Download.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität