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Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

Kunst

Zwei Kuratorinnen aus dem Dortmunder U sind bei der 59. Biennale in Venedig vertreten

Nachricht vom 26.01.2022

Der Ghanaische Pavillon der internationalen Kunstausstellung Biennale Venedig wird in diesem Jahr erneut von Nana Oforiatta Ayim gestaltet. Die weltweit renommierte Kuratorin, die derzeit die Ausstellung "EFIE. The Museum as Home" im Dortmunder U verantwortet, wird in Venedig unter dem Titel "Black Star – The Museum as Freedom" Arbeiten von Na Chainkua Reindorf, Afroscope und Diego Araúja zeigen.

Nana Oforiatta Ayim und Kulturdezernent Jörg Stüdemann im Dezember 2021 bei der Pressekonferenz zur Ausstellung "EFIE. The Museum as Home" im Dortmunder U.

Nana Oforiatta Ayim und Kulturdezernent Jörg Stüdemann im Dezember 2021 bei der Pressekonferenz zur Ausstellung "EFIE. The Museum as Home" im Dortmunder U.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jürgen Spiler

Alle drei Künstler*innen sind in der aktuellen Ausstellung im Dortmunder U vertreten. Auch DK Osseo-Asare, der für Dortmund die Ausstellungsarchitektur der "Fufuzelas" entwickelt hat, wird in Venedig tätig.

Zwischen der Biennale Venedig und dem Dortmunder U gibt es in diesem Jahr eine weitere Verbindung: Inke Arns, Leiterin des HMKV, wird den Kosovo Pavillon kuratieren und dort den Künstler Jakup Ferri präsentieren. Die 59. Biennale Venedig findet vom 23. April bis 27. November statt. Sie ist die älteste und berühmteste internationale Kunstausstellung, die zuletzt mehr als eine halbe Million Besucher*innen anlockte.

"Ich gratuliere Nana Oforiatta Ayim und Inke Arns sehr herzlich zu ihrem großartigen Erfolg“, sagt Kulturdezernent Jörg Stüdemann. "Die Dortmunder*innen dürfen sich glücklich schätzen und stolz sein, die Arbeit dieser international erfolgreichen Kuratorinnen vor Ort sehen zu können."

Zeitgenössische Kunst aus Ghana

Die Ausstellung "EFIE: The Museum as Home" zeigt noch bis zum 6. März im Dortmunder U historische und zeitgenössische Kunst aus Ghana, darunter Videoarbeiten und multimediale Installationen. Diese Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen werden in Verbindung gebracht mit historischen Artefakten, Leihgaben aus deutschen Museen. Die Ausstellung erweitert das traditionelle Verständnis von "Museum", hinterfragt althergebrachte Präsentationsformen und bietet neue Perspektiven – auf die Kunst, aber auch auf die Realität, der sie entstammen.

Die Autorin, Filmemacherin und Kunsthistorikerin Nana Oforiatta Ayim kuratierte bereits den gefeierten ghanaischen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2019. Sie ist Gründerin und Direktorin des ANO Institute of Arts & Knowledge. Das ANO arbeitet daran, pan-afrikanische Perspektiven u.a. durch Ausstellungen, Stipendien und die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und Regierungen aus aller Welt zu etablieren. Sie ist Vorstandsmitglied der Vereinigung der Museen und Kulturerbe-Stätten Ghanas. Ayim ist in Deutschland geboren und lebt heute in Ghana.

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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