Modell der Kathedrale

Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

Kultur

Uzwei zeigt phantastische Familienausstellung "TRAFFIK"

Nachricht vom 04.03.2022

In der neuen Ausstellung "TRAFFIK" auf der Uzwei im Dortmunder U können die Fantasien Fahrt aufnehmen. Vom 4. März bis 5. Juni 2022 sind große und kleine Besucher*innen eingeladen, neue Welten und alternative Formen der Fortbewegung zu entdecken, zu bauen und tüfteln, zu spielen und zu konstruieren.

Silvia Liebig, Claudia Terlunen und Sabine Held mit überdimensionierten Papp-Werkzeugen.

Silvia Liebig, Claudia Terlunen und Sabine Held mit überdimensionierten Papp-Werkzeugen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Miu-Wah-Lok / UZWEI

Rasante Rallyes durch Großstädte unternehmen, mit einem Traktor auf der Milchstraße Sterne ernten oder mit einem U-Boot Unterwasserwelten erforschen: Die Fahrzeuge in "TRAFFIK" wecken Reiselust und Forscher*innen-Fantasien, die vom 4. März bis zum 5. Juni auf der Uzwei im Dortmunder U zu sehen ist.

Fantastische Ausstellung

Entlang einer Rennstrecke, die sich durch den gesamten Ausstellungraum zieht, kommen die Besucher*innen vorbei an acht Stationen, an denen sie aktiv werden können: mit den Händen und mit dem Kopf, mit Säge oder Joystick. Inspirationen für eigene Entwürfe liefern die mit ebenso viel Phantasie wie Liebe zum Detail gestalteten und durchaus fahrbaren Konstrukte, die die Künstlerinnengruppe "Frau Herrmann" (Sabine Held, Silvia Liebig und Claudia Terlunen) für die Ausstellung installiert hat.

Im Wortsinn "abgefahren" sind die Entwürfe der drei Dortmunder Künstlerinnen: Da thront eine Kuh auf einem Trike, ein Bus trägt Hörner, und ein LKW zieht einen ganzen Tempel hinter sich her. Jedes einzelne Gefährt scheint einer eigenen Abenteuergeschichte zu entstammen. Das ist wahrhaftig nicht von Pappe – obwohl die komplette Installation aus eben jenem Material besteht. Für ihre wunderbare Welt der Mobilität haben die Künstlerinnen bergeweise gebrauchte Kartons wiederverwendet.

Vom Führerschein auf die Teststrecke in die Konstruktionshalle

Zunächst braucht es jedoch einen Führerschein, den man sich an der ersten Station selbst gestaltet. Auf der Teststrecke geht es darum, die eigenen Fahrkünste unter Beweis zu stellen und ein ferngesteuertes Mobil über eine Rampe oder in eine Parklücke zu manövrieren. In der Konstruktionshalle (Station 3) können eigene Fahrzeuge entworfen und gestaltet werden. Dafür stehen Pappkartons, -röhren und Korken, Gummibänder und buntes Klebeband, Scheren, Säge und Zahnstocher bereit.

Am Trickfilmtisch werden die fertigen Fahrzeuge in Szene gesetzt und zu Protagonisten eines Stop-Motion-Films. Die besten Filme landen im Programm des ausstellungseigenen Autokinos: An der fünften Station lockt ein Sofa-Mobil zu einer filmischen Verschnaufpause, bevor an der siebten Station im "Roadmovie" wieder aufs Gaspedal gedrückt wird. Zuerst das eigene Smartphone aufs Stativ stellen, einsteigen ins Phantasie-Mobil – und schon kann man sich selbst bei einer rasanten Fahrt auf einer Achterbahn, auf dem Wasser oder auf einer Straße filmen – die passenden Settings laufen im Hintergrund. Am Ende der Ausstellungsstrecke darf man sich an der letzten Station zur Erinnerung eine Postkarte aussuchen, oder sie beschriften und an der Info-Theke zum Verschicken abgeben.

Zum Thema

Zur Ausstellung gehört ein umfangreiches Begleitprogramm – zum Beispiel an den kommenden Familiensonntagen, beginnend mit dem 6. März, sowie in den Osterferien.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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