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Beet von oben im Westfalenpark

Westfalenpark Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Henning Ross

Umwelt

Westfalenpark sorgt mit Natur- und Tierschutz-Maßnahmen für biologische Vielfalt

Nachricht vom 08.08.2019

Der Westfalenpark Dortmund hat neben seinem hohen Freizeit- und Erholungswert auch die Aufgabe des Natur- und Tierschutzes. Dazu werden verschiedene Maßnahmen zum Schutz von Lebensräumen und Erhaltung bedrohter Tierarten getroffen - z.B. mit Nistkästen und Igelkuppeln.

v.l.n.r.: Beate Lammerding-Schubert (Geschäftsführerin der Bauckloh-Stiftung), Sabine Müller (stellvertretende Leiterin des Westfalenparks), Sandra Schmidt (Stellvertretende Leiterin des Gärtnerischen Betriebes des Westfalenparks)

Von links nach rechts: Beate Lammerding-Schubert (Geschäftsführerin der Bauckloh-Stiftung), Sabine Müller (stellvertretende Leiterin des Westfalenparks) und Sandra Schmidt (Stellvertretende Leiterin des Gärtnerischen Betriebes des Westfalenparks) präsentieren eine Igelkuppel.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Der in den letzten Jahren festzustellende Rückgang an Vogeldiversität und Insektenpopulationen hat viele Folgen für Vögel und auch Igel. Um hier entgegenzuwirken, haben bereits vor zwei Jahren zwei Gärtner des Westfalenparks aus eigener Initiative 25 Vogelnistkästen beschafft und im Park aufgehängt – um den alten Bestand zu ersetzen und zu ergänzen. Schon im ersten Jahr waren bereits alle Kästen "bezogen".

Häuser für Vögel, Insekten und Nager

Dank einer Spendenzusage der Bauckloh-Stiftung Ende 2018 über 10.000 Euro konnten zahlreiche weitere Kästen, Höhlen, Hotels und Kobel beschafft und zum größten Teil bereits montiert werden: zehn Fledermauskästen, zwei Eulenhöhlen, drei Kleiberhöhlen, drei Baumläuferhöhlen, zehn Nischenbrüterhöhlen, fünf Schläferkobel für Bilche (Schlafmäuse wie Siebenschläfer oder Haselmaus) sowie zehn Insektenhotels.

Auch Wildblumensaatgut für unterschiedliche Lebensbereiche (Schattensaum, Feuchtwiese, Bienen- und Schmetterlingswiesen etc.), zwölf alte Apfelsorten und 27 heimische Vogelschutzgehölze konnten angeschafft werden.

Lebensraum der Igel soll verbessert werden

Die Arbeitsgruppe Igelschutz wird 15 Igelkuppeln aufstellen, denn bereits jetzt suchen sich die Tiere ihren Überwinterungsplatz. Auch wird schon seit einigen Jahren das herabfallende Herbstlaub nicht mehr komplett entsorgt, sondern in Randbereichen als Schutz für diverse Tiere belassen.

Zum Thema

Weitere Informationen zum Westfalenpark gibt es auf der Webseite.