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Beet von oben im Westfalenpark

Westfalenpark Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Henning Ross

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Vielfalt

Dortmund setzt Zeichen gegen Homophobie - Gebäude strahlen in Regenbogenfarben

Nachricht vom 22.06.2021

Wenn die deutsche Elf am Mittwoch, 23. Juni, bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Ungarn spielt, werden markante Gebäude in Dortmund in bunten Regenbogenfarben erstrahlen. Damit setzt die Stadt ein Zeichen gegen Homophobie.

Dortmunder U mit Regenbogen-Europa-Flagge

Als Zeichen für ein buntes und vielfältiges Dortmund zeigt das Dortmunder U am gesamten Spieltag die virtuelle "European Rainbow Flag".
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Adolf Winkelmann

Der Westfalenpark kleidet den Fernsehturm "Florian" in farbiges Licht. Adolf Winkelmann bespielt die "Fliegenden Bilder" auf dem Dortmunder U den ganzen Mittwoch lang mit einer virtuell wehenden "European Rainbow Flag", der europäischen Regenbogenflagge. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte lässt ebenfalls die Regenbogenflagge wehen und beleuchtet seinen Eingang an der Hansastraße bunt. Auch das Deutsche Fußballmuseum beteiligt sich und zeigt an seiner LED-Wall über dem Haupteingang am Mittwoch, 23. Juni, den Regenbogen.

Oberbürgermeister Thomas Westphal unterstützt die Aktion: "Dortmund gibt an prominenten Orten ein leuchtendes Beispiel - und setzt ein wichtiges Signal für Toleranz, Vielfalt, die Freiheit zur sexuellen Selbstbestimmung und gegen Diskriminierung."

Hintergrund

Grund für die Regenbogen-Aktion ist ein kürzlich in Ungarn verabschiedetes Gesetz. Demnach sind an Minderjährige gerichtete Aufklärungsarbeit, Bücher und Filme zum Thema Homosexualität verboten, sofern sie ein Sexualverhalten zeigen, das vom traditionellen Geschlechterverhältnis abweicht. Als Zeichen gegen Homophobie sollte deshalb die Münchner Allianz Arena auf Wunsch der Stadt München bei der Partie Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten - die UEFA lehnte dies jedoch ab.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.