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Zoo Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karl-Rainer Ledvina

Freizeit

Zoo Dortmund feiert ersten Otter-Tag

Nachricht vom 23.05.2019

Riesenotter und Zwergotter leben im Zoo Dortmund - und ihrer Art zu Ehren feiert der Zoo am Sonntag, 26. Mai, zum ersten Mal den Otter-Tag. Von 10:00 bis 16:00 Uhr können Besucher*innen an Aktionen teilnehmen und lernen Wissenswertes über die im Wassser lebenden Raubtiere.

Zwergotter Kon und Chérie

Das Zwergotter-Paar Kon und Chérie
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Marcel Stawinoga

Von 10:00 bis 16:00 Uhr können sich die Zoo-Gäste am Infostand am Eingang zum Otterhaus über die quirligen Zoo-Bewohner informieren.

Über den Tag hinweg gibt es kostenfreie Führungen. Da die Plätze dafür begrenzt sind, wird um eine Anmeldung am Infostand gebeten.

Überraschungen bei einem Quiz gewinnen

Für die kleinen Otter-Fans gibt es ein Quiz, bei dem sie eine tierische Überraschung gewinnen können. Außerdem können sie die Tierpfleger unterstützen und Materialien für die Tierbeschäftigung basteln. Diese werden dann bei kommentierten Otter-Fütterungen den Tieren gegeben.

Der Zoo Dortmund hält zwei verschiedene Otterarten und beteiligt sich an internationalen Zuchtprogrammen. Beide Otterarten leben im Otter-Haus Der Kurzkrallenotter kommt in Südostasien vor; er lebt ihn in Gewässernähe. Da er die kleinste aller Otterarten ist, wird er auch Zwergotter genannt.

Der Riesenotter ist die größte Otterart und lebt in Südamerika. Er kann bis zu 2,50 Meter lang werden. Die Riesenotter im Zoo toben viel im Wasser in der Außenanlage herum. Wenn sie müde sind, finden Besucher*innen sie nebeneinander schlafend im Otter-Haus. Auch die Zwergotter Kon und Chérie sind häufig im Wasser vor dem Otter-Haus zu beobachten, wenn sie dort herumtollen. Doch auch das Paar macht mal eine Pause in einer der Höhlen.

Riesen- und Zwergotter sind gefährdete Arten

Der Bestand des Kurzkrallenotters wird in der "Roten Liste der gefährdeten Arten" als gefährdet eingestuft. Grund dafür sind der Lebensraumverlust und die Bejagung wegen seines Fells. Man schätzt, dass in den letzten 30 Jahren der Bestand um über 30 Prozent abgenommen hat.

Der Riesenotter wird in derselben Roten Liste als stark gefährdet eingeordnet. Als größte Gefahr gilt - ähnlich wie beim Kurzkrallenotter - die Lebensraumzerstörung. In den nächsten 25 Jahren könnte sich die Zahl der Riesenotter halbieren.

Der weltweite Otter-Tag wurde vor fünf Jahren vom International Otter Survival Fund ins Leben gerufen und soll auf die Bedrohung dieser interessanten Säugetierart aufmerksam machen.

Zum Thema

Der Zoo Dortmund hat noch bis zum 15. Oktober montags - sonntags von 09:00 bis 18:30 Uhr geöffnet.