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Zoo Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karl-Rainer Ledvina

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Zoo

Skorpione ziehen in Vitrine des Nashornhauses

Nachricht vom 04.02.2020

Das Nashornhaus im Zoo hat neue Bewohner - allerdings mit Stachel statt mit Horn. Die Vitrine in der Mitte des Hauses öffnet nach der Renovierung als ein Skorpionarium. Ab sofort ist dort eine Gruppe Kaiserskorpione zu Hause.

Skorpion

Kaiserskorpione sind rund 20 cm groß - sind also, wie Nashörner, echte Kolosse ihrer Tierklasse.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Zoo Dortmund

Früher war in der Vitrine des Nashornhauses ein ausgestopfter Elefant zu sehen, welcher eine Leihgabe des Museums für Naturkunde Dortmund war. Da der Zoo jedoch gerne lebende Tiere darin ausstellen wollte, wurde die Vitrine aufwändig renoviert. Das Projekt "Skopionarium" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Tierpfleger, Gärtner und Handwerker des Zoo Dortmund.

Riesen unter den Skorpionen

In dem Ausschnitt einer afrikanischen Landschaft ist nun eine Gruppe Kaiserskorpione (Pandinus imperator) zu Hause. Diese Skorpionart ist wohl einer der größten Skorpione der Erde. Mit einer Länge von rund 20cm und einem Gewicht um die 30g ist dieses Spinnentier ein wahrer Koloss und passt damit sehr gut zu den Breitmaulnashörnern, welche die schwersten Tiere des Zoo Dortmunds sind. Angst vor diesen Skorpionen müssen Besucher*innen jedoch nicht haben, denn das Gift ist für Menschen ungefährlich. Nur die kräftigen Scheren können gut zwicken.

Skorpionarium

Im Nashornhaus gibt es nun ein Skorpionarium.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Zoo Dortmund

Die Besucher*innen können die Skorpione in zwei einsehbaren Kunsthöhlen beobachten. Mit einem Schalter können sie die Skorpione durch Schwarzlicht zum Leuchten bringen - denn Skorpione schimmern unter diesem Licht im bläulichen Schein.

Früher waren Kaiserskorpione häufig in Tiergeschäften und der Terraristik vertreten. Doch durch den häufigen Import dieser Tiere wurde ihre Zahl immer geringer in ihren Herkunftsländern Westafrikas. Aus diesem Grunde ist diese Tierart in das Washingtoner Artenschutzabkommen aufgenommen worden und dadurch ihr Import stark reglementiert worden. Deswegen ist es umso wichtiger einen ausreichenden Zoobestand aufzubauen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.