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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Bernd Gieseking

Sprachmächtiger Zehnkämpfer

12.09.2013, Gaye Suse Kromer

"Ich mache in meinem langen Leben zunehmend die Erfahrung, dass man von Bernd Gieseking unbesehen alles lesen kann", so Literaturkenner und Übersetzer Harry Rowohlt. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Stimmt! In seinen Kolumnen bringt Gieseking die Alltagsabsurditäten auf den Punkt. Der unprätentiöse und elegante Schreibstil ist ihm auch in seinen Büchern zu Eigen, genauso wie sich Gieseking auf der Bühne als Wort-Akrobat präsentiert, wenn er als Kabarettist das Leben aufs Korn nimmt.

Bernd Gieseking mit seinen zwei neuen Büchern

Die zwei neuen Bücher an Bernd Giesekings Seite
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Anja Kador

Das Wetter in Dortmund zeigt sich heute von einer besseren Seite: etwas kühl, aber herrlich sonnig. Bei so einem Wetter sitzt Bernd Gieseking eigentlich gerne draußen, noch lieber im Westpark bei einem Bierchen und genießt dort seine wenige freie Zeit. Für das Interview hat der leidenschaftliche Wahl-Dortmunder heute eine Ausnahme gemacht und ist in ein Lokal an der Lindemannstraße gekommen.

Gerade ist sein aktuelles Kinderbuch erschienen. Nein, das trifft es nicht ganz. "Das große Buch der Wünsche" ist ein Hausbuch für Große und Kleine mit 80 Geschichten und Gedichten, die in irgendeiner Weise das Thema Wünsche berühren. Gieseking: "In manchen Erzählungen gibt es eine Moral und Tiefe, die jüngere Kinder noch nicht ergründen können. Die Komik aber schon. Ich hoffe, dass es eine Familie Jahre begleitet. Man liest es, stellt es ins Regal und nimmt es immer wieder raus. Die Geschichten sind lustig, anarchisch, nachdenklich. Das Buch sollte ein buntes Füllhorn werden, mit ganz unterschiedlichen Blumen, die unterschiedlich lange halten."

Ich schreibe nicht für Kinder, ich schreibe Geschichten

Friedrich Karl Waechter

Phantasie und Realität

Regelmäßig beliefert Gieseking das WDR-Kinderradio "KiRaKa" mit Reportagen und Hörspielen. Darunter die Trilogie "Trolle nach Süden/Irland/Island" oder den neusten Streich "Die magische Pfeil-Spitze". Gieseking über seine Lust, Geschichten für junge Menschen zu schreiben: "In meiner Phantasie kann ich überall hin, um Abenteuer zu bestehen, ohne selbst besonders mutig sein zu müssen." Allerdings sieht sich der Autor in der Tradition des Zeichners und Autors Friedrich Karl Waechter: "Für mich war sein Zitat ‚Ich schreibe nicht für Kinder, ich schreibe Geschichten’ wegweisend. Genau das versuche ich."

Dass Gieseking die hohe Kunst beherrscht, Ernst und Humor, Inhalt und Informationen auch für Erwachsene locker zusammen zu bringen, bewies er im letzten Jahr, als sein Buch "Finne dich selbst" erschien. Der 300-Seiter schoss in die Bestsellerlisten. Darin beschreibt Gieseking die authentische Reise mit den Eltern nach Finnland, um dort seinen jüngeren Bruder Axel zu besuchen. Über Sauna und finnische Gelassenheit, über Natur und finnische Kultur entzündete sich des Autors Liebe zum nordischen Land. Man folgt seiner Geschichte gerne, die nicht zuletzt ein gutes Stück vom Giesekingschen Familienzusammenhalt erzählt.

Regalbrett

Statt Westpark zum Interview in ein Lokal
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Das Eine zum Anderen

Seine künstlerische Keimzelle ist das Kabarett. Oder das Reden, wenn man so will. Nach dem Abi und einer Zimmermannsausbildung begann Gieseking Kunst und evangelische Theologie auf Lehramt zu studieren: "Ich wollte damals tatsächlich ein besserer Lehrer für eine bessere Welt werden. Allerdings", lächelt Gieseking, "habe ich Reli nur genommen, um Kunst studieren zu können." In den 1970er Jahre wehte in Gesellschaft, Politik und nicht zuletzt in der Kunst ein frischer Wind: "Das war eine Zeit, in der unheimlich viel möglich war. Man konnte Dinge zu tun, in dem man sie einfach tat. Das heißt, es gab über eine freie Theaterszene die Möglichkeit, Kabarett zu machen und die Leute kamen jede Woche hin."

Ende der Siebziger stieg Gieseking als Ensemblemitglied bei den „Mindener Stichlingen“ ein, damals noch als Amateur. Er hatte an den Kabarett-Brettern, die die Welt bedeuten können, Geschmack gefunden. Kurz darauf gründete Gieseking mit zwei Mitstreitern „Zappenduster“ und entdeckte parallel seine zweite Profession: das Schreiben. Fünf Jahre tourten sie: „Wir heimsten Erfolge ein, verdienten schon Geld damit. Dann wollten wir als Duo professionell mit Genreparodien einsteigen. Mein Partner war weniger politisch als ich, das war schwierig. Die Partnerschaft ist im Streit auseinander gegangen. Im Nachhinein betrachtet war das richtig so“, erinnert sich Gieseking.

Bernd Gieseking

Lachen und Geschichten sind Giesekings Metier
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Eines war ab da jedenfalls sicher: Ein Nine-to-Five-Job hatte sich definitiv erledigt. Für sein erstes Solo-Programm bekam Gieseking ermutigenden Zuspruch. Ein Radioredakteur besuchte seine Aufführung und fragte den Kabarettisten, ob er Interesse an Moderation hätte. So kam der Kabarettist zum Radio. In der Folge moderierte er – tut es bis heute – unterschiedlichste WDR-Sendungen. Fast etwas verwundert stellt Gieseking rückblickend fest: "Eins führte irgendwie zum anderen", denn es folgten Theaterstücke – eine Weile arbeitete der kreative Kopf als Hausautor des Staatstheaters Kassel, schrieb das Libretto einer Oper und Texte für andere Kabarettisten und Komödianten, darunter Ilja Richter und Kalle Pohl. Den Moderationen ist er treu geblieben, begleitet den Dresdener "Deutschen Karikaturenpreis", das Frankfurter "Festival der Komik" und den Kölner Literaturmarathon.

Zwischen universal und mehrfach

Wie es wohl in Giesekings Kopf aussieht? Ein wundersamer Gemischtwarenladen, deckenhoch voll gestellt mit Regalen, Truhen und Schränken. Man steht da und staunt, während der Künstler immer wieder neue Ideen aus Kästen und Schubladen hervorzaubert. Wenn man sich mit Bernd Gieseking unterhält, keimt die dringende Ahnung auf, dass es in seinem Kopf ständig rumort. Fortwährend kommen und gehen Einfälle, werden neu zusammengesetzt oder weitergesponnen. Diese Geschichte gilt es noch zu erzählen, jene Anekdote mitzuteilen. Als "Universaldilettanten" bezeichnet er sich selbst. Oder positiver: als "Mehrfachbegabten".

Bernd Gieseking

Kann auch nachdenklich
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Das scheint gerechtfertigt, aber Gieseking mit Leistungen auf so vielen kreativen Ebenen plagen durchaus Zweifel: "Es gab da den Moment, in dem ich mich irritiert gefragt habe, warum ich nicht so bekannt geworden bin wie etwa Michael Mittermeier." Gelassenheit und Humor sind Giesekings Stärken, gelassen und humorvoll nimmt er seine Selbstzweifel: "Inzwischen sehe ich das so: Ich bin Zehnkämpfer. Der läuft nicht Weltrekord auf Hundert Metern oder springt Weltrekord im Stabhochsprung. Ich kann wie ein Zehnkämpfer mehrere Disziplinen, bin aber nirgends ein Supermann."

Voll drauf

Ob Kabarett, Hörspiel, Theaterstück, Buch: Zuallererst muss der Text aufs Papier. Dem einen Kreativen geht das Schreiben leicht von der Hand, der andere rauft sich die Haare, bis er sich einen Satz abgerungen hat. Gieseking will sich nicht festlegen, zu welcher Sorte er gehört: "Man kann das nicht generalisieren. Es gibt Kabaretttexte, die springen mich an. Einmal bin ich gelaufen und da kam mir die Idee zum Satz ‚Ich habe viele Freunde. Meine Waage gehört nicht dazu’. Damit bin ich nach Hause und hatte innerhalb von drei Stunden einen Text über mein Verhältnis zum Laufen und zur Waage geschrieben. Der wurde ein Klassiker! Als ich mal zum Thema Landminen aus der Sicht eines Managers schrieb, habe ich vier Wochen recherchiert, nur für diesen kleinen Text."

Manchmal umkreise ich wochenlang das Blatt. Es vergeht Zeit, die mich wahnsinnig macht.

Umfangreicheren Texten gehen immer Recherchen und Notizen voraus: "Dann tue ich mich mit dem Anfang schwer. Manchmal umkreise ich wochenlang das Blatt. Es vergeht Zeit, die mich wahnsinnig macht. Der anschließende Prozess des Schreibens ist gemessen an der Vorarbeit ein lustvoll-kompakter." Vor allem das Finnen-Buch hat ihn "voll drauf" gebracht, voll drauf nämlich aufs Schreiben: "Durch das Buch bin ich auf der Droge ‚Schreiben’. Das ist neu. Es ist ein schönes Gefühl, unruhig zu werden, weil ich schreiben MUSS." Und noch was gefällt Gieseking an seiner Arbeit: "Dinge, die mir auf die Nerven gehen, kann ich kanalisieren, indem ich über sie schreibe. Wenn die Tageszeitung den Text nicht nimmt, kann ich ihn immer noch im Kabarett oder Radio oder sonst wo verwerten. Die unterschiedlichen Möglichkeiten nutzen zu können: von strukturierten Reportagen über den kabarettistischen Kommentar bis hin zur Phantasie-Geschichte – das ist schon geil."

Wir sind überall

Gieseking kokettiert gerne mit seiner Herkunft Ostwestfalen, genauer Minden, noch genauer Kutenhausen. Der Westfale sei verschlossen, maulfaul und stur. Klingt ja ziemlich fad, zumal er selbst das genaue Gegenteil davon zu sein scheint. Darauf angesprochen lacht Gieseking herzlich: "Es gibt tatsächlich viele Ostwestfalen, die verschlossener sind als ich. Da bin ich ein untypischer Vertreter, aber ich mag den knorrigen und direkten Menschenschlag mit Humor." Obwohl er in Kassel und Köln gelebt hat und sich in Dortmund seine jetzige Home-Base schuf, verbindet ihn viel mit seinem Geburtsort: "Arschlöcher gibt es überall, aber in Ostwestfalen ist die Quote erstaunlich gering. Jeder macht Witze über Ostwestfalen. Mir macht es Spaß, dieser ‚unterdrückten’ Minderheit ein Denkmal zu setzen und sie gegen die landläufige Meinung zu verteidigen."

Tellergericht

Der Kreative weiß gutes Leben zu schätzen
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Es ist schon auffällig, wie viele Künstler aus dem stiefmütterlich behandelten Landstrich stammen, darunter Autor Wiglaf Droste, Poet Erwin Grosche, Comedian Abdelkarim, Film-Maniac Oliver Kalkofe, Schriftsteller Tillmann Rammstedt. Die Liste ließe sich locker fortsetzen. "Wir sind überall", grinst Gieseking selbstbewusst. Der Grund: "Zum Teil sind die Ostwestfalen grantig und konservativ, zum Teil war es eine kunstfeindlich Gegend, gegen die man sich früher auflehnen musste. Das war für uns alle eine Herausforderung, daran sind wir gewachsen." Veränderungen machen allerdings auch in einer Gegend, in der sich angeblich Fuchs und Hase bis heute "Gute Nacht" wünschen, nicht halt. "Die Strukturen haben sich inzwischen gelockert. Der Landstrich wird größer, Kultur kommt an", erklärt der Mindener. Übrigens, auch der von Gieseking hochgeschätzte Hannes Wader stammt aus Ostwestfalen. Er ist gebürtiger Bielefelder. Wer hätte das gedacht?

Kleines Minden, verehrte Heimat

So eng verbunden mit den eigenen Wurzeln, setzte Gieseking seinem Heimatdorf Minden ein literarisches Denkmal. Er veröffentlichte mit Professor a. D. Ludger Müller-Wille die Tagebücher von Wilhelm Weike mit dem Titel "Bei Inuit und Walfängern auf Baffin-Land – Das arktische Tagebuch des Wilhelm Weike". Der 25-jährige Diener in Diensten des gleichaltrigen Mindener Forschers Franz Boas reiste mit seinem Herrn vor gut 125 Jahren in die kanadische Arktis zu den Inuit. Sowohl Boas, als auch Weike schrieben ihre Erlebnisse nieder: "Dass ein Wissenschaftler zur Erforschung seiner Thesen loszieht, ist nichts Ungewöhnliches. Dass ein Diener – in diesem Fall eben Weike – durch puren Zufall in die Arktis gerät und beschreibt, wie er diese Welt wahrnimmt, hat mich fasziniert." So fasziniert, dass er für das Mindener Stadttheater sogar das Stück "Die Farbe des Wassers" in Anlehnung an diese Arktisreise schrieb.

Bernd Gieseking

Vor allem der Norden hat es dem Autor angetan
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Sobald Bernd Gieseking ein Thema gefunden hat, bleibt er dran: "Ich habe mich mit einer Arktisreise beschenkt und bin zu den Orten gefahren, zu denen auch Boas und Weike reisten. Das war meine bisher teuerste, allerdings auch meine schönste Reise. Die Landschaft hat sich seitdem kaum verändert." Nicht nur die Gegend bezauberte den Autor: "Ich bin beeindruckt, wie fröhlich die Inuit sind, in einer Welt, die auf das Überleben ausgerichtet ist. Sie haben es geschafft, aus dem bisschen, was ihnen die Natur gibt, ihr Leben zu organisieren." Letztlich ist Minden, wenn man mal ehrlich ist, wirklich überall. Bei seinem Besuch in der Arktis entdeckte Gieseking in einem kleinen Supermarkt Melitta-Filtertüten. Und die kommen aus Minden ...

Ich mache eigentlich immer was – denken, schreiben ... Aber dort ... bin ich einfach nur.

Vom Wegfahren und Ankommen

Überhaupt, die Kälte, das Eis, die haben es Gieseking angetan: "Ich habe tatsächlich einen Hang zum Arktischen. Als Kind war ich Ruderer und ständig an der frischen Luft, als Zimmermann auf dem Bau war ich auch ständig draußen. Ich hab keine Angst vor Kälte. Wahrscheinlich liegt der Grund meiner Faszination für die Artkis, Skandinavien, den Norden auch an den Büchern, die ich gelesen habe wie etwa die von Jack London." Das Reisen nimmt einen wichtigen Teil in Giesekings Leben ein. Da kennt er wortwörtlich keine Grenzen. Er besuchte unter anderem Vietnam, Bali, New York, die Dordongne. Einmal jährlich geht es mit Freunden in eine europäische Metropole. Das Fremde zieht Gieseking an. Sehnsuchtsort ist und bleibt allerdings der Norden wie eben auch Finnland: "Sobald ich die Landesgrenze überschreite, werde ich ruhig. Die unfassbare Weite, die Stille, nur der Wind, der durch die Bäume weht. Ich mache eigentlich immer was – denken, schreiben ... Aber dort ... bin ich einfach nur."

Reiselust ist von unschätzbarem Vorteil für einen Kabarettisten mit Engagements überall in Deutschland: "Auf Tournee musst du dich in jeder Stadt, in jedem Hotel sofort ein Stück daheim fühlen, sonst wird es schlimm mit dem ewigen Unterwegssein. Mir gelingt das." Ihm helfen dabei die Vorzüge des 21. Jahrhunderts: "Die moderne Technik macht es einem durch Mail und Flatrate einfach, sich heimisch zu fühlen." Und trotzdem sagt Gieseking von sich: "Ich brauche ein Zuhause, eine Höhle. Am meisten Heimat ist mir meine Wohnung, zwischen meinen Büchern und der Kunst, die ich sammle. Dorthin kann ich mich ganz zurück ziehen." Er, der in vielen Städten gewohnt hat, der rastlos Reisende scheint angekommen zu sein. "Ich finde es klasse in Dortmund. Hier erlebt man, wie offen der Westfale ist, es gibt ein tolles Miteinander." Als er vor etwa sieben Jahren seinem Freund, dem Bochumer Kabarettisten Jochen Malmsheimer erzählte, er trüge sich mit dem Plan, nach Dortmund zu ziehen, nahm der seinen Kopf in die Hände, küsste Giesekings Stirn und sagte "Endlich kommst du nach Hause!"

Bernd Gieseking

Mitreißende Erzählungen des Kabarettisten
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Anja Kador

Blick nach vorn

Bei den unzähligen Projekten und Geschichten, die dem Tausendsassa im Kopf rumschwirren, lässt ihn das Thema Finnland einfach nicht los. In diesem Sommer war Bernd Gieseking ein weiteres Mal im Land der Melancholie, des Tangos und der Mücken. Jede Woche schickte er eine frische Kolumne über seine Erlebnisse an die TAZ und schreibt nun an einem Reiseführer gespickt mit kuriosen Fakten. Das Buch soll im nächsten Jahr erscheinen, wenn die Frankfurter Buchmesse Finnland als Ehrengast in die Messenhallen bittet.

Zu seinem Erfolgsbuch "Finne dich selbst" entwickelte er außerdem ein Kabarettstück mit dem gleichnamigen Titel. Premiere: Im September diesen Jahres. Natürlich gibt es noch mehr vom umtriebigen Künstler zu hören und zu sehen. Traditionell den ganz persönlichen Jahresrückblick 2013, mit dem Gieseking wie immer ab November auf Tour geht – übrigens zum 20. Mal! Das Publikum darf gespannt sein, welche Ereignisse es in diesem Jahr auf die Liste vom Kabarettisten geschafft haben. Soweit ist freilich sicher: Bernd Gieseking wird noch einige Überraschungen aus seinem kreativen Gemischwarenladen hervorzaubern.