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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Abbas Khider

Hybrid zwischen den Welten

05.11.2013, Gaye Suse Kromer

Ein Lebenslauf ist anhand der nackten Daten schnell heruntergeschrieben: 1973 geboren in Bagdad, 1996 Flucht aus dem Irak nach zweijähriger politischer Gefangenschaft, bis 1999 Flüchtling in verschiedenen Ländern, ab 2000 Leben in Deutschland. Später Studium der Literatur und Philosophie in München und Potsdam, Autoren-Stipendien sowie Auszeichnungen. So lauten nüchtern die Stationen des Autors Abbas Khider.

Erst der Mensch hinter diesen Fakten lässt den Weg eines Lebens greifbar werden. Alsdann, noch einmal: Am 15. Dezember verleiht die Stadt Dortmund den renommierten und mit 15.000 € dotierten Nelly-Sachs-Preis an den im Irak geborenen Autor Abbas Khider.

Abbas Khider

Der im Irak geborene Abbas Khider.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): © Jacob Steden

"Lakonisch, humorvoll, erzählerisch versiert und literarisch avanciert", wie es in der Jurybegründung heißt "setzt sein Werk ein beeindruckendes Zeichen gegen Diktatur und Repression und für Humanität, Toleranz und Verständigung". Wer ist Abbas Khider? Was sind seine "Schreibtreiber"? Wie hat der Autor die Zeit unter der Diktatur Saddam Husseins erlebt, wie die Zeit im Gefängnis überlebt? Welche Bedeutung hat der Kampf "gegen Diktatur" und "für Humanität" mit literarischen Mitteln für Abbas Khider?

Das geschenkte Leben

Man kann wohl in einem Satz behaupten: Der Mann ist durch und durch Literat. Schon seine Gefangenschaft im Irak gründete sich auf die Macht der Worte: Weil Abbas Khider Flugblätter gegen Diktator Saddam Hussein verteilte und verbotene Literatur verkaufte, schlugen die Schergen der Diktatur zu. Zwei Jahre dauerte das Martyrium im Gefängnis der dunklen Zeit. Eine Zeit, von der Abbas Khider überraschend sagt, sie sei auch die beste Universität der Welt gewesen. Da Diktaturen tunlichst das freie Denken der Bevölkerung abstellen wollen, saß er als kritischer Kopf nicht alleine ein. Philosophen, Schriftsteller, Intellektuelle – sie alle litten und starben im Knast für ihre Denkautonomie. Abbas Khider in einem Tagesspiegel-Interview: "Die waren sicher, sie überleben die Haft nicht. Und dann sahen sie mich, einen jungen Mann, und dachten: Dem können wir unsere Ideen mitgeben."

"Das Leben war ein Kampf."

Abbas Khider

Geschultert mit all ihrem Wissen, geschunden an Leib und Seele, flüchtete Abbas Khider 1996 unter anderem über die Türkei und Griechenland. Ziel der langen, schwierigen Flucht: Schweden. Soweit kam er nicht. In Deutschland war abrupt Schluss. Ein bayrischer Polizist setzte ihn fest. Abbas Khider über die Ankunft: "Es hat vier Jahre gedauert, bis ich normal leben konnte. Als Migrant hat man in Deutschland unendliche Mauern vor sich. Bis man die einfachen Dinge erreicht hat wie Aufenthaltserlaubnis, Sprachkurs, Wohnung, Job verliert man viele Jahre. Das Leben war ein Kampf." Und Abbas Khider kämpfte!

Bücher

Abbas Khider sucht nach dem Schönen im Hässlichen. Drei Romane hat er bisher veröffentlicht.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stefanie Kleemann

Damit er seine Wunschfächer Philosophie und Literatur studieren konnte, musste er drei Schulabschlüsse nachholen. Seine irakischen Qualifikationen wurden nicht anerkannt. Trotz aller Hindernisse sagt Khider: "Als ich in Deutschland ankam, wusste ich, dass ich mit Glück überlebt hatte. Es gab oft Situationen, in denen ich den Tod umarmte." Er geht einen Schritt weiter: "Ich betrachte mein Leben als Geschenk. Aus dem Geschenk wollte ich etwas machen."

Der Schönheitssammler

Wer Verbitterung erwartet, der irrt. Im Gespräch mit dem Autor erlebt man ein warmherziges, aufgeschlossenes Gegenüber. Er lacht gern, er lacht viel. Ein Grund mag darin liegen, dass Khider in seinen Texten zwar über Grausamkeiten schreibt: Mit seinen bisher drei veröffentlichten Romanen habe er einen schlimmen Abschnitt verarbeitet, aber immer war da die Suche nach dem Schönen im Hässlichen.

Khider ist überzeugt, dass man Schönheit erst sieht, wenn man sie bei sich selbst entdeckt. Gleiches kann wohl für seine Lebenslust gelten: "Wenn man gegen etwas Hässliches kämpft, muss man die Schönheit in sich sehen können. Oder sie erfinden." Wie bitte? Schönes im Hässlichen? Nur auf dem ersten Blick eine paradoxe Behauptung.

Er sammelt die Schönheiten beider Kulturen – der westlichen und der östlichen – um daraus etwas Besonders zu machen, um daraus seine hohe literarische Kunst zu erschaffen. In seinen Büchern findet sich neben all den Grausamkeiten, den Ungerechtigkeiten immer ein Stück Humor, ein Stück Zuversicht ohne sich allerdings von den Erlebnissen der Protagonisten zu distanzieren.

Khider ist ganz dicht bei seinen Figuren und verschafft den Lesern die Möglichkeit, sich in sie hineinzuversetzen. Ein brillantes Poesienetz, das Khider kunstvoll in seinen maximal 160 Seiten umfassenden Romanen webt. Eine Welt, so fremdartig, so nah, so hässlich, so schön und so prägnant auf den Punkt gebracht.

Bücher

Zu seinen Romanen gehören "Der falsche Inder" und "Die Orangen des Präsidenten"
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stefanie Kleemann

Mechanismen von Gewalt und Hoffnung

Auf zwei wesentlichen Ingredienzien basieren Khiders Texte: "Jeder Autor schreibt über das Leben, das er kennt. In jeder Figur steckt mit Sicherheit etwas vom Autor. Alles ist Autobiografisch, selbst das Erfundene." Und die zweite Zutat: "Was ich versuche ist einerseits poetisch zu arbeiten, auf der anderen Seite dokumentarisch an Themen zu gehen. Alle historischen Ereignisse in meinen Büchern haben stattgefunden, aber ich bearbeite sie natürlich literarisch – ohne Bearbeitung oder ohne Phantasie funktioniert Literatur nicht."

In seinen ersten beiden Romanen thematisiert der Autor anhand menschlicher Protagonisten Flucht (Debütroman "Der falsche Inder"), Gefängnis und Folter ("Die Orangen des Präsidenten").

In seinem dritten Roman bedient sich Khider eines geschickten Kniffs, um das gesamte Kaleidoskop menschlichen Verhaltens zu reflektieren. "Hauptfigur" ist ein Brief, geschrieben und gesendet vom Exil-Iraker Salim an seine Geliebte. Seit zwei Jahren gibt es keinen Kontakt zwischen beiden. Dieser Brief wechselt nun über illegale Kanäle seine Transporteure. Der Leser folgt dem Schriftstück von Libyen über Ägypten und Jordanien bis in den Irak. Von jedem dieser Menschen – sieben insgesamt – erfährt der Leser die persönliche Geschichte. Viele Teile ergeben auch hier mehr als ihre Summe. Am Ende zeigt Khider nicht nur die kleinen Rädchen im Getriebe eines inhumanen Systems, sondern auch die Perspektive von Tätern, ihre Machenschaften, ihre Motive.

Vermeintlich einfach erzählt, entfaltet das Buch die komplexe Systematik des Regimes Saddam Husseins. Beinah jeder misstraute, kämpfte und/oder betrog jeden – für Geld und Sex, für ein Stück Komfort, für ein bisschen Liebe oder das nackte Überleben. Profiteure zogen ihren Nutzen aus der prekären politischen Situation. Das Hussein-Regime steht Pate für andere Diktaturen und deren perfide Mechanismen. Und dennoch ... und dennoch keimt zu Beginn und am Ende des Buches Hoffnung.

Hoffnung auf Wandel und Bewegung in einem erstarrten Geflecht aus Angst, Befehl, Gewalt, Gehorsam. Schmal das Büchlein, aber reich an suggestiver Kraft und stilistisch überaus elegant formuliert. Literatur, die nachwirkt, ja, berührt, aber keine Betroffenheitsliteratur ist. Darauf legt der Autor selbst am meisten Wert. Dass Khider seine Texte tatsächlich nicht betroffen gestaltet, dabei hat ihm die deutsche Sprache geholfen.

Abbas Khider

Die deutsche Sprache gab ihm beim schreiben die Möglichkeit Distanz von den grausamen Momenten zu schaffen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): © Jacob Steden

Von der absoluten Freiheit

Zunächst schrieb der Autor auf Arabisch: "Flucht und Folter sind mir zu nahe gerückt. Ich blutete regelrecht während des Schreibens. Außerdem hatte ich das Gefühl, ich notiere Parolen gegen Folterer, versuche zu urteilen. Das Literarische kam viel zu kurz." Dann der Durchbruch: Khider versuchte es bei seinem zweiten Roman auf Deutsch. Das Schreiben kam einer Eroberung der Sprache gleich: "Manchmal dauerte es zwanzig Stunden, bis eine Seite fertig war, aber Deutsch gab mir die Möglichkeit, Distanz zu schaffen von meinen Schmerzen und den grausamen Momenten, die ich erlebt habe. Es kam ein echter literarischer Text heraus."

Und das Beste daran: die arabische Kultur ging nicht verloren. "Im Gegenteil! Arabische Sprache und Kultur fließen in meine deutschen Texte ein. Manchmal spielen die arabischen Metaphern bewusst, manchmal unbewusst eine große Rolle", erklärt Khider. Drei Jahre dauerte der zweite Roman bis zur Vollendung: "Ich bin froh, dass ich den Weg gegangen bin und es ist wunderbar, dass ich die Anstrengung hinter mir habe."

In seinem jüngsten Werk hat sich der Autor sprachlich und emotional freigeschwommen: "Ich habe die absolute Freiheit erreicht, habe vor keinem Thema mehr Angst. Durch die deutsche Sprache kann ich weinen, lachen, tanzen, kämpfen – alles in einem." Wie Granitsteine hat er die Last der Erinnerungen an seine Bücher abgegeben. Die deutsche Sprache war ihm dabei Lastenträger. Drei Romanen brauchte es für Abbas Khider, die Ketten der Schmerzen zu sprengt: "Jetzt betrachte ich die Dinge wie beim ersten Mal. Das ist wie eine Neuentdeckung der Welt, der Vergangenheit, der Geschichte – meiner und die der anderen meiner Generation. Meine derzeitige Phase ist einfach großartig", erzählt er begeistert.

Kämpfer wider Willen

Seine Aufgabe sieht Abbas Khider darin, Menschen, die historisch nicht zu Wort kommen, literarisch eine Stimme zu verleihen: den einfachen Menschen genauso wie Häftlingen, Obdachlosen, Illegalen, Flüchtlingen ... Abbas war jeder von ihnen. Er lebte ein Jahr im Asylantenheim, ein weiteres Jahr im Obdachlosenasyl. Diese Zeit ist nicht vergessen: "Ich möchte, dass andere Flüchtlinge nicht das gleich wie ich erleben. Soweit wie es mir möglich ist, will ich das Leid anderer verhindern."

Das bedeutet für ihn die Verpflichtung mit seinen Texten für andere einzustehen: "Gezwungenermaßen bin ich ein Kämpfer geworden, obwohl ich nur ein Romantiker sein wollte." Und lacht dieses warme, alles umschließende Lachen. Am wichtigsten ist ihm, dass die Leser, trotzdem er seine Erlebnisse mit der Poesie eng verflechtet, nicht an ihn, Abbas Khider, denken: „Ich wünsche mir, dass man die Romane liest als wären sie eine eigene Realität, eine Realität nicht von mir, sondern von vielen Menschen."

Abbas Khider ist in Deutschland, in Berlin, angekommen. Viele Kämpfe sind gefochten. Der Wunsch nach Ruhe ist groß: "Ich liebe die Menschen und bin gerne gesellschaftlich aktiv. Aber ich liebe auch sehr die Einsamkeit. Ich brauche Ruhe, um etwas schaffen zu können. Ich verlange nicht nach Abenteuer. Davon hatte ich genug." Berührend einfache Anliegen sind es, nach denen Khider sich sehnt: Kaffee, Zigaretten, sein Laptop und Bücher, natürlich Bücher! Und: "Ich wünsche mir einen Tag Ruhe im Irak, damit ich ab und zu meine Familie besuchen kann." Die ständigen Bombenanschläge lassen diese Besuche nicht zu.

Abbas Khider

1996 flüchtete der Iraker Abbas Khidar nach zweijähriger politischer Gefangenschaft ins Ausland. Seit 2000 lebt er in Deutschland.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): © Jacob Steden

Angst frisst Menschenrechte

Immer und immer wieder wird Khider von Journalisten und Lesern nach den Problemen der arabischen Welt befragt. Besser wäre, er liefere die Lösung direkt mit. Ist das nicht unglaublich ermüdend? Für den politisch wachen Autor gehen die Fragen in Ordnung: "Ich finde es gut, als einfacher Mensch antworten zu können und nicht als Politiker." Gleichmütig räumt er ein: "Ich habe eine Meinung, die natürlich auch falsch sein kann. Die Fragen haben damit zu tun, dass ich in vielen Ländern gelebt, vieles erlebt habe. Die Leute können sich vielleicht nicht in andere hineinversetzen. Sie können sich nicht vorstellen, dass Menschen aus anderen Ländern genauso sind wie wir. Literatur kann zeigen, wie Menschen fühlen, welche Träume, welche Sorgen sie haben. Wir sind alle gleich. Überall."

Was ihn jedoch aufbringt ist die, seiner Ansicht nach, gelenkte Meinungsmache, insbesondere nach den Anschlägen auf die Zwillingstürme des World-Trade-Centers. Khider ist der Überzeugung, das schräge Bild des allgegenwärtigen aggressiv-islamistischen Arabers ist politisch gewollt: "Man spielt politisch mit der Angst der Menschen. In den 1960er Jahren waren durch die Entdeckung der Bodenschätze die Araber "die Reichen", denen es nur um das Amüsieren ging." Das Bild habe sich ab dem 11. September 2001 total geändert. Nicht zum besseren: "Plötzlich sind Araber bösartige Kreaturen, die die westliche Kultur zerstören wollen."

Diese Angst hat Auswirkungen: "Wir haben Menschenrechte verloren, im Osten wie im Westen. Wir werden überwacht." Sicherheit vor Freiheit – die immer neuen Publikationen der NSA-Machenschaften gehören inzwischen zur täglichen Berichterstattung und überflügeln das Orwellsche Horrorszenario des allgegenwärtigen Überwachungsstaates bei weitem. Aber der Autor sieht Potential für Entwicklungen. Durch die Revolutionen in der arabischen Welt differenziere man mittlerweile behutsam: "Jetzt geht es nicht mehr um alle Araber, sondern um bestimmte Gruppierungen. Es geht um die Frage, wie und ob der Islam fähig zur Demokratie ist."

"Menschen waren immer fähig sich zu ändern – und uns zu überraschen."

Abbas Khidar

So gerne Abbas Khider das schräge Bild "des Arabers" gerade rückt, empfindet er die als Frage getarnte Forderung unfair, warum die arabischen Länder nicht "endlich mal" die Demokratie hinbekämen. "Die Menschen dort brauchen Zeit nach Diktatur, Kriegen, Revolution, mit all den Verwundeten und Toten. Zeit die auch Europa für die Demokratisierung brauchte", erinnert Khider. Gesellschaftliche Veränderungen sind möglich. Sie waren es in der Vergangenheit, sind es in der Gegenwart und der Zukunft. Daran glaubt Abbas Khider fest: "Menschen waren immer fähig sich zu ändern – und uns zu überraschen."

Geschenkte Seelen

Der Autor hat einen hohen moralischen Anspruch – an sich, an andere. Er sieht sich als einen Hybrid zwischen den Kulturen. Während deutsche Autoren auf ihre deutsche Kultur zurückgreifen, genauso wie arabische Autoren auf ihre arabische, kann Khider aus beiden Quellen schöpfen. Das hat nicht nur Vorteile. Die Schattenseite ist hinter die Kulissen zweier Kulturen zu blicken und Lügen zu entdecken: "Hier spricht man über Menschenrechte und exportiert gleichzeitig Waffen in alle Welt, dort fordert man, ernst genommen zu werden und kann jederzeit Menschen auf offener Straße töten", empört sich Khider.

Die Klarsicht schafft Einsamkeit: "Man fühlt sich von keiner Seite richtig verstanden und kämpft an allen Fronten." Allerdings findet der Autor immer wieder Menschen, die ihm zur Seite stehen. Auch ganz offiziell. 2010 bekam er den Adelbert-von-Chamissio-Förderpreis – geehrt werden u. a. Schriftsteller, die in Deutschland eine zweite Heimat gefunden haben.

Außerdem wurde er in diesem Jahr mit dem Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil geehrt. Domin – eine Schriftstellerin, mit der sich der Leser Khider eng verbunden fühlt. Sie floh vor den Nazi-Häschern aus Deutschland ins Exil und lebte lange in der Dominikanischen Republik. Bekannt wurde sie durch ihre Lyrik und bekam – hier schließt sich ein Kreis – 1983 ebenfalls den Nelly-Sachs-Preis.

"Schriftsteller zu sein ist kein Beruf. Es ist eine innere Haltung!"

Abbas Khider

Nicht zuletzt ist dem Autor die Literatur ein wesentlicher Zufluchtsort, eine geistiger Hafen. Ganz weich wird die Stimme, wenn er über seine Leidenschaft spricht: "Literatur ist meine größte Liebe. Wenn ich Exilautoren lese, fühle ich mich nicht allein. Es ist die schönste Methode gegen Verbrechen zu kämpfen, indem man einen humanistischen Gegenentwurf zeigt und die Geschichte umschreibt." Wie wundersame Geschenke wirkt der Kosmos der Bücher, wenn Abbas Khider über sie spricht: "Mit jedem Buch, das ich lese, entdecke ich die Welt neu. Ich denke mich neu. Autoren wie Anna Seghers oder Franz Kafka schreiben ihre Seelen und schenken sie uns." Eines ist für Abbas Khider klar – bei allen Herausforderungen die als starker wie streitbarer Autor noch auf ihn warten: Es gibt keine Kompromisse. Er will erzählen können, was ihn im Herzen brennt: "Schriftsteller zu sein ist kein Beruf. Es ist eine innere Haltung!"

Zum Thema

Weitere Informationen über Abbas Khider finden Sie auf seiner Homepage: