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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Vereinsleben

Fußball ist unsere Sprache

22 Jungs rasen über den Ascheplatz vom VfR Sölde. Obwohl es nur ein Fußball-Training ist, gibt hier jeder alles. Es wird gedribbelt und geflankt, Pässe geschlagen und geköpft. Drei Betreuer leiten die 11- bis 13-Jährigen an. Das Runde soll später schließlich ins Eckige. Egal, ob bei den Profis oder solchen, die es noch werden wollen.

Zwei Jungen halten einen Ball zwischen ihren Köpfen

Die aus Spanien stammenden Brüder Imad (links) und Elias spielen gerne und erfolgreich für den VfR Sölde
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Mitte März, Montag, 18 Uhr: Die D-Jugend vom VfR (Verein für Rasensport) Sölde trainiert wie an jedem Montag und Freitag um diese Zeit. Sportlicher Ehrgeiz wirbelt durch die Luft, die Freude am Spiel begleitet das Treiben in der Mitte des Platzes. Am Rand dabei: VfR-Vorstandsvorsitzender Michael Peschke und Siegfried Müller, den alle Siggi nennen – Dortmunder Urgestein und Integrationsbeauftragter im Verein. Ganz recht, Integrationsbeauftragter. In diesem Training laufen drei Jungs mit, deren Geschichte eine besondere ist.

Ein Weg, den nur Verrückte einschlagen

Michael Peschke

Sie kommen aus Spanien bzw. haben einen brasilianisch-schweizerischen Hintergrund. Sie starteten mit ihren Familien in Dortmund ein neues Leben. Von insgesamt 200 Kindern und Jugendlichen haben über 20 ähnliche Geschichten.

Dass sie mitspielen, hängt mit einem besonderen Projekt zusammen – Siggi Müller hat es mit Michael Peschke aus der Taufe gehoben: einem Integrationsprojekt, durch das der Landessportbund 2013 den VfR Sölde als "Anerkannten Stützpunktverein Integration durch Sport" auszeichnete.

Gruppenfoto Fußballmannschaft im Tor

D-Jugend beim VfR Sölde mit Vorstandsvorsitzendem Michael Peschke (hinten rechts) und Integrationsbeauftragtem Siggi Müller (hinten 3. rechts)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Anja Kador

Bis dahin war es ein langer, arbeitsreicher Weg und wie Michael Peschke augenzwinkernd ergänzt: "Ein Weg, den nur Verrückte und Engagierte einschlagen."

In die Knie ...

Blick zurück in die Vereinsgeschichte: In den goldenen Zeiten spielte der VfR Sölde in der Oberliga, war bekannt für ein offensives Spiel und wurde gleich nach dem BVB genannt. Das Niveau konnte sportlich, personell und strukturell nicht gehalten werden. Der Absturz Ende der 1990er Jahre war tief und knallhart. Ergebnis: Rumdümpeln in der Kreisliga B, Sponsor futsch. Irgendwann war der Verein so weit unten, dass sogar die Gemeinnützigkeit wegfiel.

...zu viele, um den Verein sterben zu lassen

Michael Peschke

Der studierte Betriebswirt Siggi Müller sollte vor sieben Jahren zusammen mit Michael Peschke dem Verein zurück auf die Beine helfen. Der Plan ging auf. Heute zieht der VfR wieder Sponsoren, festigt gerade seine Mitgliederzahlen, ja, kann sich kaum vor Anmeldungen retten. Außerdem, und darauf freut man sich im Verein außerordentlich, wird der Ascheplatz bald Geschichte sein. Schon Ende des Jahres trainieren die Mitglieder auf dem eigenen Kunstrasenplatz. Dass der VfR Sölde in relativ kurzer Zeit wieder solche Erfolge schreiben kann, hängt mit dem vielen Herzblut der Mitglieder zusammen. Und nicht zuletzt mit dem Integrationsprojekt.

...und zurück auf die Beine

Peschke: "Hier haben immer schon Kinder aller Herren Länder gespielt. Aber das war alles irgendwie unstrukturiert." Auch sein Sohn war hier aktiv. Damals engagierte sich Michael Peschke im Bereich Jugendarbeit des Vereins – in dem Verein, der diesen beispiellosen Absturz hinlegte.

Junge spielt Ball mit dem Kopf

Köpfchen, Köpfchen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Nur noch 65 Spieler ließen Anfang des neuen Jahrtausends das Leder auf dem Platz rollen. Besser: Man pöhlte hier rum. Peschke: "Zu wenige für einen Verein, zu viele, um den Verein sterben zu lassen."

Das ging total an die Substanz

Siggi Müller

Klar war, es musste grundlegend was passieren, auch um "sein" Dorf Sölde, mit dem sich der Vorstandsvorsitzende eng verbunden fühlt, durch einen wieder erstarkten Verein attraktiver zu gestalten. Das angepeilte Ziel: alle Jugendmannschaften auffüllen und peu a peu in die Seniorenteams begleiten. Ein Vereinswachsen von der Pike auf sozusagen. Aber woher die Kinder nehmen? In Sölde liegt die Jugendquote bei mageren 17 Prozent. "Da musste man einfach über Sölde hinausgucken", erklärt Michael Peschke.

Und hier kam Siggi Müller ins Spiel. Er arbeitet seit vier Jahrzehnten ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche, machte schon mit 16 Jahren seinen Fußball-Trainerschein, leitete lange Zeit erfolgreich junge Menschen an. Nach dem Studium hörte er erstmal mit Fußball auf, gab stattdessen Schach-Kurse unter anderem an Offenen Ganztagsschulen.

Junge läuft hinter Fußball her

Andys Eltern kommen aus Brasilien und der Schweiz, er selbst hat den deutschen Pass
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Anja Kador

2007 kam der Anruf aus Sölde, der ihn nach seinem Schachintermezzo zurück zu den sportlichen Wurzeln führte: "Michael Peschke ist Vorstandsvorsitzender geworden und ich Jugendleiter. Wir haben den Verein umgekrempelt. Ich hab gleichzeitig den Platz mit aufgebaut und eine Mannschaft trainiert. Das ging total an die Substanz." Der Einsatz zahlte sich aus, der Verein entwickelte sich.

Problem sehen und anpacken

Nicht nur das. Parallel dazu engagierte sich Siggi Müller weiter an Schulen. Ein Lehrer sprach ihn an, es gäbe Kinder mit Migrationshintergrund, die nicht klar kämen und beschäftigt werden sollten. Vielleicht mit Fußball. Ob Siggi Müller nicht Zeit hätte, sich auch um diese Kinder zu kümmern? "Ich habe das erste Mal Integrationsklassen gesehen mit Kindern aus Polen, der Dominikanischen Republik, Rumänien, Irak, Iran. Alle zusammengewürfelt in einer Klasse. Dann das Training in der Halle. Die liefen barfuss rum, hatten keine Sporthosen, keine Turnschuhe. Die hatten gar nichts." Der Schock über die ärmlichen Verhältnisse der Zuwanderer ist Siggi Müller heute noch anzumerken.

Als Mann der Tat konnte er die Situation so nicht hinnehmen. Aus drei Klassen suchte er sich Kinder zusammen, die Lust auf Fußballspielen hatten. "Mit ihnen, den Eltern und einem Dolmetscher traf ich mich am Hauptbahnhof." Die Kinder wohnten vor allem nicht in Sölde.

Siggi hat hier Kinder mit Migrationshintergrund 'angeschleppt'

Michael Peschke

"Ich habe mit den Eltern gesprochen, ob sich die Kinder vorstellen können, in einem deutschsprachigen Verein zu spielen, um schneller Deutsch zu lernen." Danach ging es gemeinsam nach Sölde für die erste Fußballstunde im Verein. Die gemeinsamen Fahrten hin zum Trainingsplatz und zurück zum Hauptbahnhof, wo die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nahmen, wurden so lange durchexerziert, bis die Kinder selbstständig den Weg meisterten.

Alle gewinnen

"Siggi hat hier Kinder mit Migrationshintergrund 'angeschleppt'. So ging es mit unserem Integrationsprojekt los", erinnert sich Michael Peschke. Unterm Strich ein echter Gewinn für alle Seiten wie sich rausstellen sollte. Trainingskleidung, Sportschuhe, Fahrkarten – die Spenden kamen am Anfang vom Verein und den Vereinsmitgliedern. Geholfen hat der Stadtsportbund mit Tipps, um finanziell nach vorne zu kommen.

Siggi Müller

Siggi Müller ist sehr stolz auf seine Schützlinge
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Mit der zurückerhaltenen Gemeinnützigkeit des Vereins ist inzwischen eine komfortablere finanzielle Basis geschaffen, so dass keiner mehr aus eigener Tasche bezahlen muss. Die Spendenbereitschaft für Sportkleidung hat sich allerdings bis heute im Verein gehalten.

Erst etwas skeptisch gegenüber den Neuzugängen, zerstreuten sich die Bedenken der VfR-Trainer zügig. Kein Wunder. Die Kids integrierten sich schnell. Sie sind grundsätzlich als erste am Platz und gehen als letzte. Die B-Jugend stieg in die nächsthöhere Liga auf. "Wegen dieser Kinder", unterstreicht Siggi Müller. "Plötzlich hatten wir alle Mannschaften in der ersten Kreisklasse." Es klingt Stolz durch, als er fortfährt: "Die sind unheimlich stark. Ein Trainer sagte mal 'Ich hatte ein Stürmer-Problem. Jetzt habe ich keines mehr.' Das ist der Hammer!"

Leistungsstark und Spaß dabei

Die spanischen Brüder Imad, 13 Jahre und Elias, 11 Jahre, sind zwei von Siggi Müllers Schützlingen. Schon in Spanien waren die beiden agilen Jungs sportlich aktiv mit Futsal (einer Varianten des Hallenfußballs) und Full Contact (einer aus verschiedenen Kampfsportarten zusammengesetzten Version). Imad: "Wenn ich keinen Sport mache, dann geht es mir nicht gut. Ich muss Sport machen." Vor allem wollte er unbedingt in einen Verein. Diesen Wunsch konnte ihm der VfR-Integrationsbeauftragte erfüllen.

Ich hatte ein Stürmer-Problem. Jetzt habe ich keines mehr. Das ist der Hammer!

Elias zweifelte, ob er von Siggi Müller für den Verein angeworben werden würde: "Ich war nervös, weil ich seit drei Monaten nicht richtig Fußball gespielt hatte. Nur auf der Straße. Ich dachte, sie sagen: 'Nee du bist nicht gut genug'." Auf der einen Seite nicht ganz unbegründet, denn Siggi Müller legte Wert darauf, Kinder zu gewinnen, die sportlich und charakterlich in den Verein passten. Auf der anderen Seite unbegründet, denn die Brüder gehören mit zu den Leistungsträger im VfR Sölde.

Imad hat ein glänzendes Vorbild, um sich auf seine ganz eigene Art zu motivieren. Sein Lieblingsspieler ist Stürmer Neymar, einer der teuersten Spieler der Welt: "Er macht gute Tricks. Freestyle. Ich gucke seine Tricks auf Youtube, dann probiere ich die. Wenn es ein leichter Trick ist, übe ich zwei Wochen, wenn es ein ganz schwieriger Trick ist zwei Monate." Die Brüder scheinen sich mit dem Leben in zwei Kulturen arrangiert zu haben wie die Wahl ihrer ihre Lieblingsvereine zeigt: Barcelona und Borussia.

Solidarisch in allen Lebenslagen

Das Besondere am VfR Sölde ist, dass sich das Engagement nicht im Fußball erschöpft. Insgesamt unterstützt, insbesondere durch Siggi Müllers Tatkraft, der Verein sechs Familien.

Junge spielt Fußball

Imads großes Spielervorbild ist Barcelona-Stürmer Neymar da Silva
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Man kann sagen, in allen Lebenslagen. Der Integrationsbeauftragte ist Ansprechpartner etwa für bürokratische Fragen – da schaut er auch schon mal genauer auf eine Stromrechnung, wenn der Energieanbieter Nachforderungen in nicht unerheblicher Höhe stellt: "Beschwerde, Einspruch und weiß der Kuckuck was. Wenn man damit nicht aufgewachsen ist, versteht man ja den ganzen bürokratischen Ablauf nicht." Hinterher stellte sich heraus, dass die betreffende Familie nicht nachzahlen musste, sondern sogar Geld zurück bekam.

Er unterstützt die Familien bei der Suche nach geeignetem Wohnraum und Arbeit. Viele der jungen Menschen verschafften sich sportlichen Respekt im Verein und darüber hinaus besserten sie sich schulisch. Siggi Müller hilft seinen Schützlingen beim Wechsel in weiterführende Schulen. Aktuell sucht er für einen der Älteren eine Ausbildungsstelle.

Verständigung leicht gemacht

Acht Nationalitäten kommen im Verein zusammen. Vertreten sind Spanien, Rumänien, die Dominikanische Republik, Türkei, Polen, Iran, Sri Lanka und natürlich Deutschland. Das Zusammenwirken funktioniert reibungsloser als vielleicht vermutet.

Unsere Sprache ist der Fußball. Zuerst half der Dolmetscher. Danach ging es mit Händen und Füßen weiter.

Siggi Müller

Siggi Müller: "Unsere Sprache ist der Fußball. Zuerst half der Dolmetscher. Danach ging es mit Händen und Füßen weiter. Irgendwann waren die Kinder gezwungen, Deutsch zu lernen. Das geht immer flüssiger, die können sich jetzt astrein verständigen. Alle Kinder kommen in unserem Verein miteinander klar."

Elias dazu: "Die anderen sprechen immer ganz ruhig. Wenn ich irgendwas nicht verstehe, frage ich und sie erklären es mir. Der Trainer spricht auch langsam." Sein großer Bruder Imad bestätigt die Erfahrung: "Als ich hier angefangen habe, Fußball zu spielen, habe ich fast gar nichts verstanden. Wenn ich nicht Fußball spielen würde, könnte ich gar nicht so gut Deutsch wie jetzt. Ich verstehe mich mit meinen Mitspielern gut. Die sind fast alle Deutsche. Mein Trainer macht mit uns ein hartes, aber gutes Training. Er spricht langsam und ist nett."

Schulung und Finanzierung

Struktur in ihr Integrationsprojekt brachten Michael Peschke und Siggi Müller, als sie den Kontakt mit dem Landessportbund aufnahmen. Die boten Schulungen für alle Jugendtrainer, Betreuer und Vereinsvorstandsmitglieder an. Fragen rund um Integration wurden geklärt: Was soll der Verein mit den Kindern machen, wie packt man die Aktivitäten richtig an, wie unterstützt der Landessportbund den Verein zukünftig ...? Mit den – sportlichen und sozialen – Erfolgen und der Anerkennung als Stützpunktverein Integration vom Landessportbund interessierten sich wieder Sponsoren, Geschäftsleute wie Privatpersonen, für den VfR Sölde.

Junge spielt einen Ball im Fallen

Mittelfeldspieler Elias grätscht mit vollem Körpereinsatz nach dem Ball
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Und zwar so, dass der Kunstrasenplatz, ergänzt durch die Anschubfinanzierung der Bezirksvertretung Aplerbeck, inzwischen finanziell abgesichert ist.

18 Trainer und Betreuer kümmern sich um die 200 fußballbegeisterten Kinder und Jugendlichen. Ihre Arbeit ist ehrenamtlich. Genauso wie die von Michael Peschke und Siggi Müller. 300 Mitglieder zählt der Verein insgesamt. Was für ein Unterschied zur Situation vor noch nicht einmal einem Jahrzehnt! Und die Rehabilitation bzw. das hohe Niveau des Vereins spricht sich herum.

Bilderstrecke: VfR Sölde

Gruppenfoto Fußballmannschaft im Tor 12 Bilder
D-Jugend beim VfR Sölde mit Vorstandsvorsitzendem Michael Peschke (hinten rechts) und Integrationsbeauftragtem Siggi Müller (hinten 3. rechts)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Anja Kador

Kaum ein Tag, an dem nicht Kinder am Spielfeld stehen, die mitmachen wollen. Man könnte sagen: Alles gut! Nicht ganz.

Kaum ein Tag, an dem nicht Kinder am Spielfeld stehen, die mitmachen wollen.

Ein Anliegen vom Vereinsvorstand und dem Integrationsbeauftragten ist weiterhin offen: Sie wünschen sich, dass andere Sportvereine mitziehen, vielmehr Energien in die professionelle Förderung von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte betreiben. Wie man am Beispiel ihres eigenen Vereins sieht – es lohnt sich für jede Seite.

Hauptsache Fußball

Auf das oft als Drohkulisse in den Medien platzierte Thema "Massenzuwanderung" angesprochen, treibt es den VfR-Integrationsbeauftragten die Zornesröte ins Gesicht: „Wenn ich schon die Diskussion über Massenzuwanderung und Sozialleistungsmissbrauch höre...! Das ist die reinste Meinungsmache von Leuten, die noch nie an der Basis gearbeitet haben. Es gibt soziale Probleme, aber die haben doch mit der Migration nichts zu tun.

Die Zuwandererfamilien sind aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit oder Lebenshaltungskosten nicht in der Lage in ihren Ursprungsländern zu leben und leiden darunter. Sie wollen nicht vom Staat unterstützt werden, sondern hier arbeiten."

Und schließlich, möchte man anmerken, gibt es ja so was wie Gemeinschaftssinn oder nicht? Michael Peschkes Sicht der Dinge speist sich aus Pragmatismus: "Wenn die Märkte europaweit offen sind, muss es auch Angebote für die Leute geben, die herkommen." Beruflich und in der Freizeit. Das mittlerweile arg verschlissene Wort "Integration" ist als Gesprächsthema im VfR Sölde letztendlich eher graue Theorie. "Den Jungs ist es doch ganz egal, aus welchem Land der andere kommt", so Peschke: "Hauptsache er spielt gut Fußball!"

Bilderstrecke: Kunstrasen für den VfR Sölde

Am Samstag, 23. August, war es soweit: Nach über zwei Jahren planen und bauen konnte der Kunstrasen des Vereins VfR Sölde feierlich eingeweiht werden. Bei bestem Wetter feierten Mitglieder, Gäste und Sponsoren diesen Meilenstein des Vereins.

Kunstrasen 12 Bilder
Endlich – der neue Kunstrasen des VfR Sölde ist fertig gestellt
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer