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Bild: Jesús González Rebordinos

Neue Zeiten im Tiefbauamt: innovativ, transparent, partnerschaftlich

Zu Beginn ein paar Zahlen über das Dortmunder Tiefbauamt: Etwa 650 Beschäftigte kümmern sich in Unterhalt und Pflege um 1.780 Kilometer Straßen, 274 Brücken, 150.000 Bäume, 650 Lichtsignalanlagen und um über 900 Hektar Grün. Darüber hinaus ist das Tiefbauamt das Amt, in dem z. B. Straßen, Plätze, Anlagen für Stadtbahn und Busse, Grünanlagen, Schulhöfe und Spielplätze geplant werden.

Und nach der Planung folgt natürlich die bauliche Umsetzung. Das ist allerdings nur die Spitze des Eisbergs! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen Tag für Tag einen hervorragenden Job, um den infrastrukturellen Puls der Stadt lebendig zu halten.

Sylvia Uehlendahl ist Amtsleiterin des Dortmunder Tiefbauamtes

Sylvia Uehlendahl ist Amtsleiterin des Dortmunder Tiefbauamtes
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Sylvia Uehlendahl leitet das Amt. Ihr Werdegang führte sie als Abiturientin von Braunschweig ins Ruhrgebiet. An der Ruhr-Universität Bochum studierte sie Bauingenieurwesen, absolvierte den kommunalen Ausbildungsabschnitt ihres Referendariats bei der Stadt Dortmund, machte 8 Jahre einen Zwischenstopp im Wuppertaler Amt für Straßen und Verkehr, um 2008 nach Dortmund ins Tiefbauamt zurückzukehren: zunächst als Abteilungsleiterin, dann als Chefin des gesamten Amtes.

Sie erzählte der Dortmund-Redaktion, was genau hinter den imposanten Zahlen steckt, welche innovativen Projekte das Tiefbaumamt zurzeit verfolgt, wie es mit dem Umbau der Stadtbahn am Hauptbahnhof läuft, welchen Führungsstil sie pflegt und noch ein bisschen mehr.

Interview: Gaye Suse Kromer

Mit einem Blick auf die Präsentation des Tiefbauamtes im Internet wird klar: Hier sind die Tätigkeitsfelder enorm vielfältig: planen, bauen, unterhalten, verwalten. Ganz zu schweigen von der Vielzahl der zu betreuenden Bereiche bzw. Flächen. Zum Einstieg ins Gespräch gleich mal eine Herausforderung: Können Sie in wenigen Sätzen das Tiefbauamt in Dortmund beschreiben?

Sylvia Uehlendahl: Wir planen, bauen, unterhalten und verwalten Infrastruktur. Zur Infrastruktur gehören im Wesentlichen die Straßen, die Ingenieurbauwerke, die Lichtsignalanlagen, die Beleuchtung, das Straßenbegleitgrün und die Park- und Grünanlagen dieser Stadt. Dazu haben wir eine Besonderheit: Wir bauen die Stadtbahnanlagen, die hinterher von DSW21 betrieben werden. Wir beschäftigen 23 verschiedene Berufsgruppen im Tiefbauamt – bei 650 Beschäftigte ist das ziemlich viel. Und alle sind hochqualifiziert.

Das Spannende an unserem Beruf ist, dass wir fast nie wissen, was uns erwartet, weil immer wieder etwas Neues auf uns zukommt.

Einen Großteil setzt sich aus Ingenieurinnen und Ingenieuren zusammen, die Bauprojekte planen und leiten. Sie verantworten aber auch den laufenden Betrieb unserer städtischen Infrastruktur, neben der eigentlichen „Straße“ gehören z.B. auch die Straßenbeleuchtung oder die Ampelanlagen dazu. Die Arbeit im Tiefbauamt ist ja nicht vom ständigen Neubau geprägt, sondern tatsächlich vor allem von der Unterhaltung und Wartung der Infrastruktur. Wir können ja die Signalisierung einer Kreuzung nicht auf dem Stand von vor 30 Jahren belassen, sondern müssen uns technisch weiterentwickeln. Ebenso ist natürlich die Unterhaltung der Verkehrsflächen ein Dauerthema.

Das Spannende an unserem Beruf ist, dass wir fast nie wissen, was uns erwartet, weil immer wieder etwas Neues auf uns zukommt. Im Bau weiß man nie, was passiert. In der Unterhaltung weiß man nie, was passiert. Jedes Projekt ist anders. Wenn man denkt: „Das hatte ich schon mal, das kenne ich, das macht man so und so“ trifft das nie eins zu eins noch mal zu.

Sylvia Uehlendahl erklärt die Umbaumaßnahmen an der Stadtbahn Hauptbahnhof

Sylvia Uehlendahl erklärt die Umbaumaßnahmen an der Stadtbahn Hauptbahnhof
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Was schätzen Sie an Ihren Beschäftigten und welches Selbstverständnis haben Sie als Führungskraft?

Sylvia Uehlendahl: Ich kann mich auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gut verlassen und ich habe eine ganz tolle Führungsriege. Ohne geht es nicht, um ein großes Amt zu führen. Ich habe von Anfang an die volle Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen gehabt. Das ist ganz wichtig. Kämpfe im Amt jeder gegen jeden: Das wäre für mich ganz tragisch. Sicher ist es schwierig, Amtsleitung zu sein – das hier ist kein acht Stunden Job. Die Belange des Amtes nach außen hin zu vertreten ist auch nicht immer lustig.

Wenn ich dann nicht zurückkommen könnte in mein Amt, um aufzutanken, dann wüsste ich gar nicht, wie das zu schaffen ist. Das Tiefbauamt ist für mich der Ort, an dem ich Kraft bekomme. Die Kolleginnen und Kollegen sind diejenigen, die mich jeden Tag motivieren, zu kämpfen, um das Beste für das Amt, für die Stadt Dortmund herauszuholen. Das ist mein Motivationsfaktor: die Kolleginnen und Kollegen!

Mir ist das partnerschaftliche Führen ganz wichtig, das Führen auf Augenhöhe. Niemand ist ein besserer Mensch, nur weil jemand Führungskraft ist.

Ich glaube, dass das Thema Information ein ganz wichtiges ist, etwa dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Informationen erhalten, wie – ihre – Projekte weitergehen, woher eine Entscheidung kommt und warum so entschieden wurde. Mir ist wichtig, dass Informationen nicht gehamstert werden, sondern dass so viel wie möglich kommuniziert wird. Die Haltung erwarte ich auch von den Führungskräften hier im Haus. Mir ist das partnerschaftliche Führen ganz wichtig, das Führen auf Augenhöhe. Niemand ist ein besserer Mensch, nur weil jemand Führungskraft ist. Das trifft für mich zu, das trifft auch für meine Führungskräfte zu.

Machen wir einen Perspektivwechsel. Welche Rolle nehmen Sie nach außen hin ein? Sie sind "von Haus aus" Bauingenieurin, der Schwerpunkt Ihrer Arbeit liegt aber in der Führung Ihres Amtes. Fehlt Ihnen manchmal die "Arbeit an der Front"?

Sylvia Uehlendahl: Das fehlt mir natürlich. Ich liebe es total, wenn ich beispielsweise mit Besuchergruppen zum Hauptbahnhof gehen kann und dort auf die Baustelle zum Umbau Stadtbahnhaltestelle komme. Oder wenn ich eine Straßenbaumaßnahme habe und der Asphalt wird gezogen. Der Geruch von frischem Asphalt oder von frischem Beton: Das ist ein ganz eigener Geruch. Nichtsdestotrotz bereitet Führung Freude.

Wir sind als Fachamt diejenigen, die Politik fachlich beraten. Die Politik entscheidet, genauer die Mitglieder des Rates entscheiden über Projekte. Unsere Aufgabe ist es, die Entscheidung vorzubereiten, die Fachlichkeit zu liefern, die Ratsmitglieder zu beraten, zu sagen, was geht, was nicht geht, welche Auswirkungen was hat. Meine Aufgabe ist es, die Ratsmitglieder davon zu überzeugen, dass die Idee gut ist. Für eine gute Idee, ein tolles Projekt zu kämpfen macht Spaß.

Umso schöner ist das Wissen darum, dass ich mit einer Idee nicht alleine dastehe, sondern, wenn ich die Politik überzeugt habe, wir gemeinsam ein Projekt tragen. Genauso wichtig ist es für mich, wenn es in einem Projekt, z.B. mit einem Auftragnehmer, ernsthafte Probleme gibt, ich das in einer nichtöffentlichen Sitzung kommuniziere und von den Ratsmitgliedern den Rücken gestärkt bekomme. Das ist ganz wichtig. Das geht nur, wenn man einen vertrauensvollen Umgang hat und ehrlich miteinander umgeht. So verstehe ich meine Arbeit.

Sowohl DSW21 als auch uns ist es wichtig, partnerschaftlich miteinander umzugehen.

Die Stadtbahnanlage am Hauptbahnhof– 1984 in Betrieb genommen – ist in die Jahre gekommen und muss modernisiert werden. Seit 2014 wird dort gewaltig geschafft. Mit der DSW21 als Betreiberin der Anlage und der Stadt als Umsetzerin des Bauprojektes treffen zwei starke Partnerinnen zusammen. Sind Sie zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Arbeiten?

Wie die Stadtbahn am Hauptbahnhof zukünftig aussehen wird, erklärte Sylvia Uehlendahl anhand von Plänen

Wie die Stadtbahn am Hauptbahnhof zukünftig aussehen wird, erklärte Sylvia Uehlendahl anhand von Plänen
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Sylvia Uehlendahl: Ja, definitiv bin ich zufrieden mit dem Verlauf des Projektes. Wir haben uns seinerzeit ja zeitlich unabhängig von der Deutschen Bahn gemacht, und das war gut. Wir setzen den Umbau in guter und enger Kooperation mit DSW21 um. Sowohl DSW21 als auch uns ist es wichtig, partnerschaftlich miteinander umzugehen. Bei so engen Verzahnungen, wie wir sie am Hauptbahnhof– und an allen anderen Stationen – haben können wir nur miteinander gewinnen.

DSW21 und wir als Stadt haben mitunter unterschiedliche Interessen, die es zu vertreten gilt. Das respektieren wir gegenseitig. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber wir klären die Fragen so, dass jede(r) mit einem Benefit herauskommt. Da wir als Stadt bauen und die DSW21 die Anlage hinterher betreiben muss, ist es ganz wichtig, dass wir zusammenarbeiten. Nicht nur am Hauptbahnhof, sondern auch beispielsweise beim barrierefreie Umbau an den B1-Haltestellen. Auch das ist ein Projekt, das nur gemeinschaftlich umgesetzt werden kann.

Welche Herausforderung war bisher die größte beim Ausbau der Stadtbahnanlage am Hauptbahnhof?

Sylvia Uehlendahl: Bei diesem Projekt war die größte Herausforderung der unterirdische Vortrieb (eine Form des Tunnelbaus, Anmerkung der Red.) ganz knapp unter den ICE-Gleisen her. Die Gleise waren zeitglich unter Betrieb. Hinzu kam die Gefahr auf Kampfmittel treffen zu können. Wir haben zum Glück keine gefunden, aber das weiß man ja vorher nicht. Jetzt steht der Rohbau – damit ist für einen "Bau-Menschen" das Spannendste fast schon vorbei.

Abgesehen von der Gestaltung, denn dann wird es wieder richtig interessant. Die gewölbte Deckenkonstruktion, nimmt langsam Formen an. Es ist spannend, wenn man die ersten Modelle sieht oder darüber spricht, wie die Glaskunst an den Treppenabgängen und den Stützen aussehen wird. Wir sind zurzeit dabei, die Elemente für den Ausbau und die Glaskunst zu konkretisieren.

Hinter den Kulissen der Stadtbahnanlage

Hinter den Kulissen der Stadtbahnanlage
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Sie haben es schon erwähnt: Ein weiteres wichtiges Thema für die Dortmunder Bürgerschaft sind die Haltestellen der B1. Wie funktioniert die Zusammenarbeit hier zwischen Stadt und DSW21?

Sylvia Uehlendahl: Bautechnisch ist der Hauptbahnhof komplexer als die B1-Haltestellen. Die barrierefreien Ausbauten der B1-Haltestellen haben die Komplexität in einem anderen Thema. Das sind die Fragestellungen zum Erhalt der Allee und das Thema der barrierefreien Erreichbarkeit der Haltestellen. Der Bürgerdialog tritt dort sehr viel mehr in den Vordergrund, als es bei einem Projekt wie dem im Hauptbahnhof jemals der Fall sein könnte. Dort geht es ja im Wesentlichen um die technische Bearbeitung und optische Gestaltung.

Bei uns im Hause stand an oberster Stelle möglichst jeden Alleebaum zu erhalten, den wir erhalten können. Das hat auch die Politik so mitgetragen. Dennoch haben sich zwei Bürgerinitiativen gebildet, die Gesprächsbedarf angemeldet haben. Eine Initiative hat den Erhalt jedes einzelnen Baums zum Ziel, die andere denkt darüber nach, die Allee bzw. diesen Stadtraum komplett neu zu gestalten. Beide haben ihre Berechtigung. Obwohl wir schon einen politischen Beschluss in der Hand hatten, war unser Selbstverständnis noch mal in die Politik zu gehen und zu sagen "Wir würden empfehlen, die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines Dialogverfahrens mit ins Boot zu holen, auch wenn Entschluss und Votum schon vorliegen."

Ich halte es für ganz wichtig, einen solchen Ruf aus der Bevölkerung zu hören, sich die teilweise sehr guten Ansätze anzusehen und zu überlegen, wo man noch etwas optimieren kann. Wenn es eine gute Idee gibt, die wir als Fachamt noch nicht hatten, dann wären wir die Letzten, die sie nicht aufgreifen. Ich bin total gespannt, was das Dialogverfahren an Ergebnissen bringt. Das bedeutet für uns im Projektablauf natürlich eine zeitliche Verzögerung. Aber das ist es wert, wenn wir hinterher einen Entwurf haben, der einen breiten Konsens auch in der Bevölkerung hat.

Überirdische Baustelle am Hauptbahnhof

Überirdische Baustelle am Hauptbahnhof
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Wir haben jetzt über zwei Großprojekte gesprochen. Nicht zu vergessen sind allerdings die Vielzahl der weniger spektakulären Projekte von der Querungshilfe und der Erschließungsstraße über die Grunderneuerung bis hin zur Nachpflanzung eines Baumes, die tagtäglich von den Kolleginnen und Kollegen umgesetzt werden. Das darf man nicht unterschätzen. Diese Projekte sind teilweise komplexer als ein großes Projekt, denn jede einzelne Maßnahme hat eine Geschichte.

Die Zeit schreitet voran, Technologien entwickeln sich – auch und gerade im Tiefbau. Was sind die für Sie zurzeit wegweisendsten, innovativsten Projekte innerhalb des Tiefbauamtes?

Sylvia Uehlendahl: Wir sind im Moment dabei, das Tiefbauamt technologisch auf neue Beine zu stellen. Ich mache das fest z. B. an dem Thema BIM, genauer Building Information Modeling. Das ist die fünfdimensionale Planung, die im Bausektor in allen Bereichen Einzug hält. Neben dem Bauwerk als virtuelles Modell kommen das Thema Kosten und Zeit hinzu. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass die Fachplaner in einem gemeinsamen virtuellen Raum planen. Der eine weiß vom anderen, die Planung geschieht miteinander.

Wir befinden uns in einer kompletten Neuausrichtung. Es kommt uns zugute, dass wir uns personell verjüngen. Wir haben in den vergangenen Jahren viele junge Ingenieurinnen und Ingenieure eingestellt, die auf das Thema setzen und dafür sehr offen sind. Beim BIM habe ich junge Ingenieurinnen, die sagen "Wir möchten für die Fachanwendung kommunaler Pilot sein." Das finde ich großartig. Meine Reaktion ist "Was brauchen Sie dafür? Wo kann ich Sie da unterstützen?"

Oder bei dem Thema Straßendatenbank, die visuelle Straßenzustandserfassung. Das haben wir früher mit Handzetteln und mit Kreuzchen gemacht. Wir haben diese 18.000 DIN A4 Bögen, die die Straßenbegeher per Hand notiert haben, hinterher – ebenfalls händisch – in den Computer eingetragen. Das ist ein wahnsinniger Aufwand und ziemlich fehleranfällig. Nun planen wir nach einem Pilotversuch die stadtweite visuelle Straßenzustandserfassung, in dem wir die Straßen befahren lassen und deren Zustand EDV-gestützt erfassen.

Nur mit Spaß an der Arbeit kann ich gute Arbeit leisten.

Wir sind inmitten des Aufbaus des Infrastrukturmanagmentsystems. Hier treiben uns die Fragen um: Welchen Zustand hat meine Straße, meine Brücke, die Signalanlage? Wenn ich die Straße erneuere ist vielleicht zeitgleich auch die Brücke dran, wie lange hält die Signalanlage noch? Das alles muss ich übereinander bringen. Wir entwickeln digitale, technische Strukturen und bauen das Amt im Grunde komplett um. So stellt sich z.B. auch die Frage: Brauchen wir in zehn Jahren noch wegweisende Beschilderungen oder geht ohnehin alles über Navis, über Handys oder digitale Anzeige? Wir müssen als Stadtverwaltung unsere Technik zukunftsorientiert fassen, offen sein.

Wo sehen Sie das Tiefbauamt in 5 Jahren?

Sylvia Uehlendahl: Ich sehe das Tiefbauamt digital komplett neu aufgestellt. Wir haben Themen wie BIM, visuelle Straßenzustandserfassung, Infrastrukturmanagmentsystem implementiert. Die Kolleginnen und Kollegen haben Spaß an der Digitalisierung, nutzen diese, sehen diese als Arbeitserleichterung. Wir haben gut ausgebildete motivierte Ingenieurinnen und Ingenieure, die Freude an der Arbeit haben.

Nur mit Spaß an der Arbeit kann ich gute Arbeit leisten. Ich möchte, dass wir auch in Zukunft als Tiefbaumamt der Stadt Dortmund in solchen Innovationen aktiv sein können. Das bedingt, dass ich innovative Kolleginnen und Kollegen habe und dass ich sie als Chefin ermuntern kann innovativ zu sein.

Baustellenabschnitt am Hauptbahnhof

Baustellenabschnitt am Hauptbahnhof
Bild: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

In vielen technischen Innovationen ist Dortmund bereits Vorreiter. Ob das der lärmoptimierte Asphalt ist, wo wir im Rahmen des Konjunkturpaketes II deutlich mit der größten Anzahl an Maßnahmen in der Republik vorangegangen sind, ob es das Thema Asphaltrecycling ist, wo wir als einzige Kommune einen Wertungsvorteil in der Vergabe haben für Unternehmen, die Asphalt hochwertig recyceln – all das sind bautechnische Themen, in denen Dortmund als Vorreiter fungiert. Wir sind natürlich mit Herzblut auch bei den Smart-City-Projekten und der E-Mobilität engagiert, treiben diese Themen mit an und schauen, wo sich innovative smarte Themen in der Infrastruktur verwirklichen lassen. Und es ist mir persönlich auch ganz wichtig, dass Dortmund diese Vorreiterrolle behält.

Frau Uehlendahl, vielen Dank für das Gespräch.

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