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Stadt- und Landesbibliothek

Aussenansicht der Bibliothek: Die Strasse spiegelt sich in der Rotunde
Bild: Markus Steur

18.02.2016Zoo Dortmund

Bibliothek übernimmt Patenschaft für Rotes Riesenkänguru

Die Mitarbeiter der Stadt- und Landesbibliothek haben im Kollegenkreis gesammelt und für ein Jahr die Patenschaft für ein Rotes Riesenkänguru im Dortmunder Zoo übernommen.

(v.li): Ilona Schappert (stellv. Leiterin des Zoos), Johannes Borbach-Jaene (Direktor der Stadt- und Landesbibliothek), Claudia Görg (Öffentlichkeitsarbeit der Stadt- und Landesbibliothek) und Andrea Karl (Kinder- und Jugendbibliothek)

Lupe: Klicken zum Vergrößern (v.li): Ilona Schappert (stellv. Leiterin des Zoos), Johannes Borbach-Jaene (Direktor der Stadt- und Landesbibliothek), Claudia Görg (Öffentlichkeitsarbeit der Stadt- und Landesbibliothek) und Andrea Karl (Kinder- und Jugendbibliothek) bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde im Zoo
Bild: Stadt- und Landesbibliothek Dortmund

Das Känguru begleitet die Stadt- und Landesbibliothek schon seit 35 Jahren. Als Maskottchen des Kinder- und Jugendbereichs begegnet es den Kindern überall: mal aus Holz, mal aus Plüsch, auf Stiften, Aufklebern, Lesezeichen oder Luftballons. Nun kommt ein lebendiges Tier dazu.

Ilona Schappert, stellvertretende Leiterin des Dortmunder Zoos, übergab nun am Känguru-Gehege die Patenschaftsurkunde an die Vertreter der Stadt- und Landesbibliothek.

Gleich 16 Rote Riesenkängurus tummeln sich auf einer eigenen Wiese im Zoo Dortmund, darunter Emma, Alina, Maggie, Locke und Zucht-Känguru Keek. Mit einer Standhöhe von bis zu 1,80 Metern und einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm sind sie die größten und kräftigsten Beuteltiere überhaupt.

Diese reinen Pflanzenfresser besiedeln weite Gebiete des australischen Kontinents, bevorzugt Steppen und Buschland, die sie meist in kleinen Haremsgruppen grasend durchstreifen. Typisch für Kängurus ist die zweibeinig-springende Fortbewegungsweise, die sie zu atemberaubenden Sprungleistungen und Geschwindigkeiten befähigt.

Häufiger ist allerdings ein ruhiges vierbeiniges Laufen. Hierzu stützen sie sich auf ihre relativ kurzen Vorderbeine und können so bequem auf Futtersuche gehen - ihre vorwiegende Tagesbeschäftigung. Besonders eindrucksvoll ist der kräftige muskulöse Schwanz der Riesenkängurus, der bei den mächtigen Sprüngen als Balancierstange oder beim Aufrechtstehen als drittes Standbein genutzt wird.

Wie alle Beuteltiere bringen die "Roten Riesen" sehr unreife Jungtiere zur Welt. Diese gerade mal nur etwa ein Gramm leichten Jungtiere kriechen eigenständig vom Geburtskanal zu dem Beutel der Mutter, in dem sich die Milch spendenden Zitzen finden. Hier verbringt der Nachwuchs die ersten Lebensmonate.

Nach etwa vier bis fünf Monaten verlassen die jungen Kängurus das erste Mal den Beutel, suchen diesen aber immer wieder auf, um Milch zu trinken oder sich gut geschützt von der Mutter herumtragen zu lassen.

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