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Stadt- und Landesbibliothek

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Markus Steur

Lesung am Montag im Literaturhaus 19.11.18

Heinrich Peuckmann und Gerd Puls

Nachricht vom 29.10.2018

Beide Autoren lesen im Literaturhaus aus ihren Werken vor

Gerd Puls und Heinrich Peuckmann

Gerd Puls und Heinrich Peuckmann
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten

Montag, 19, November, 19.30 Uhr

literaturhaus.dortmund
Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

Eintritt: 2,50 €

Heinrich Peuckmann schildert in seinem neuen Roman "Aus der Spur" buntes Leben, das geprägt ist von Kämpfen gegen Benachteiligung, von Zielen, die im Alltag verloren gingen und von Hoffnungen, die durch die Erschütterung der Zeitungsschließung wieder geweckt werden.

Außerdem wird Peuckmann kurz seinen neuen Krimi "Schwarze Tage" vorstellen, mit dem er seine Reihe um den pensionierten Dortmunder Kommissar Bernhard Völkel fortsetzt. "Schwarze Tage" ist der inzwischen 7. Fall in dieser Reihe.

Gerd Puls stellt diesmal seine Lyrik in den Mittelpunkt, insbesondere seine regional geprägten und unverwechselbaren Gedichte aus seinem neuen Buch "Über der Stadt", das gerade in dieser Zeit, in der der Begriff Heimat eine facettenreiche Rolle spielt und durchaus kontrovers diskutiert wird, nicht nur für das Ruhrgebiet von besonderer Bedeutung ist.

"Aus der Spur"

Die Schließung seiner Dortmunder Zeitung hat Ulrich völlig überrascht. Von einem Tag auf den anderen hat er seinen gewohnten Lebensrhythmus verloren. Nur langsam gelingt es ihm, seine Tage mit Inhalt zu füllen. Erinnerungen, lange verschüttet, werden wach, an seine Jugend, an seine Hoffnungen, an all die politischen Kämpfe, als die Welt im Ruhrgebiet noch einfach erschien. Eine Liebesgeschichte begleitet ihn, vor allem aber findet er zurück zu einer großen Hoffnung, die sein Leben schon immer begleiten sollte.

"Schwarze Tage"

Völkel will mit Krimigeschichten nichts mehr zu tun haben, vor allem seine Tochter hat ihm das verboten, weil sie Angst um ihren Vater hat, aber dann spricht ihn jemand im Westfalenpark an und behauptet, er sei entführt worden. Einige Tage hätte er in einem stockfinsteren Raum verbracht, gefesselt an eine Liege. Der Entführer hätte kein Wort mit ihm gesprochen, er hätte ihn auch nicht gesehen, aber irgendwann, als er schon glaubte, sein Leben gehe zu Ende, hätte er ihn frei gelassen. Und das ganz ohne Lösegeld zu fordern. Spinnerei, denkt Völkel, wer soll denn diese Geschichte glauben? Mit so was gebe ich mich erst nicht ab. Aber als er dann doch zu recherchieren beginnt, stößt er auf unglaubliche, tragische Abgründe, die nicht nur ihn, sondern auch andere Menschen in tödliche Gefahr bringen.