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Stadt- und Landesbibliothek

Teilnachlass Ludwig Bäte

Leben und Werk

Ludwig Bäte wurde am 22. April 1892 in Osnabrück geboren. Er war erst als Lehrer, später als Stadtarchivar in Osnabrück tätig und schrieb mehrere Werke zur Geschichte dieser Stadt. Sein reiches Schaffen, dass sich neben der Lyrik vor allem auf kulturhistorische Themen konzentrierte, den Umkreis von Osnabrück und Westfalen und auf den Umkreis von Weimar, wurde durch seine Buchveröffentlichungen dokumentiert. Justus Möser, Annette von Droste Hülshoff, Theodor Storm und das Weimar Goethes waren unter anderem seine bevorzugten Themen. Als Vorstandsmitglied wirkte Bäte in den Literaturvereinen der "Kogge", der "Goethegesellschaft", der "Schillergesellschaft" mit.

In den fünfziger Jahren leitete Bäte die "Meisenheimer Woche" und war als Herausgeber und Übersetzer tätig. Ludwig Bäte starb am 30. April 1977 im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt Osnabrück.

Der Teilnachlass

Die Handschriftenabteilung der Stadt und Landesbibliothek Dortmund besitzt 350 Autographe von Ludwig Bäte, hier vor allem 300 Briefe von Johannes Schlaf, dem Begründer des konsequenten Naturalismus.

Mit Schlaf, dem fast auf dem Tag (21.06) 30 Jahre älteren Dichter war Bäte seit dem 1. Weltkrieg eng befreundet. Neben den Schriftstücken sind einige Manuskripte sowie Bildnisse Bätes aus verschieden Lebensjahren überliefert.

Der Teilnachlass von Ludwig Bäte wurde im Rahmen eines Praktikums von Herrn Matthias Riedel nach Beendigung seines Geschichtsstudiums bearbeitet und fachlich verzeichnet.